Im Dezember 2009
in Markgröningen

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100 Jahre NABU Markgröningen
2010 ist Jubiläum. Alte Korrespondenz von Lina Hähnle.

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aus dem Stadtarchiv Markgröningen aus dem Stadtarchiv Markgröningen aus dem Stadtarchiv Markgröningen aus dem Stadtarchiv Markgröningen
Postkarte vom 16.Aug.1927
frankiert mit 8 (Pfennig?)
gestempelt in Giengen/Brenz
Postkarte vom 16.Aug.1927
zur Einrichtung eines Naturschutzgebiets
Postkarte vom 17.Sep.1927
frankiert mit 8 (Pfennig?)
gestempelt in Giengen/Brenz
Postkarte vom 17.Sep.1927
zur Einrichtung eines Naturschutzgebiets

 

Jahresfeier 2009 vom NABU Markgröningen
mit Film über das Naturschutzgebiet

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3.12.2009 Markgröningen
NABU Treffen
Kamera: Fuji Finepix F100
3.12.2009 Markgröningen
NABU Treffen
Kamera: Fuji Finepix F100
der Film wurde mit Beamer präsentiert Gutes Gebäck gab es

Kranichfoto
Kraniche über dem Markgröninger Rathaus

Uri-Kraniche-w.jpg
31.10.2009 Markgröningen
über dem Rathaus
Kamera: Konica Minolta Dimage
Foto eines Naturfreundes aus Unterriexingen
Zählung:
Im oberen Ast des V sind 47 Vögel + x
An der Spitze des V sind 5 Vögel
im unteren Ast sind 8+4+21+ y Vögel
einer fliegt allein in der Mitte des V
in Summe:  86+x Vögel

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Kranich im Glemstal


Interessante Hinweise
eines prominenten Ex-Markgröningers

Vielleicht noch einige Hinweise:

Die Vogelnestwurz war in den 80er Jahren zumindest im Muckenschupf fast flächendeckend vorhanden, vor allem im nordwestlichen Teil an den Hängen zum Bergtal (bis zu 15 Ex. Auf wenigen Quadratmetern). Ich kann mir vorstellen, dass dies auch heute noch der Fall sein müsste, da dort keine gravierenden Nutzungsänderungen stattgefunden haben.
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Dort waren übrigens in den 80er Jahren noch Vorkommen von Cephalanthera rubra (Rotes Waldvögelein).
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Zur Gelbbauchunke: Die Gelbbauchunke war in den 80er Jahren (auf Teilflächen bis ca. Jahrtausendwende) noch verbreitet, jedoch in kleinen Populationen. Da die Nachsuche  für mich sehr schwierig ist hier einige Hinweise, die gegebenenfalls überprüft werden könnten:

Vorkommen im Siegental in Pfützen unterhalb Heide 1 und 3

Vorkommen im Muckenschupf in Pfützen/Wagenspuren auf verschiedenen teilbesonnten Waldwegen insbesondere im südlichen Teil des Waldes sowie in nach starken Niederschlägen überschwemmten Furchen in Äckern östlich ND Kohlplatte. Hier könnten in Absprache mit dem Förster (es dürfte nach meiner Kenntnis immer noch Herr Steinacker sein), durchaus einige Wagenspuren im Fühjahr künstlich angelegt werden

Vorkommen im Leudelsbachtal in bewirtschafteten bzw. brachgefallenen Weinbergen. Dort vor allem in künstlichen, für den Weibau genutzten Becken bis hin zu wassergefüllten Wannen und Zubern. In den 80er Jahren z.B. regelmäßig in den inzwischen trockenen Zubern und Wannen im landeseigenen Weinberg am Oberen Wannenberg. Auch hier bestehen evtl. noch Möglichkeiten, div. Becken durch Abdichtung wieder herzustellen.

Vorkommen im Glemstal: Neben den bekannten Vorkommen im Steinbruch war früher eine kleine Population auf und neben der Pferdekoppel unterhalb des Siegfriedfelsens, die durch den Pferdetritt bzw. Befahren von Pfützen lange günstige Überlebensmöglichkeiten hatte. Über dramatischen Rückgang der Population im Steinbruch Wild nach Einrichten der Erddeponie (vorher mind. 200 ad. Tiere) brauche ich nicht zu berichten – dies ist sicherlich bekannt. Schädlich für die Unke war jedoch anschließend insbesondere die Beseitigung der Reifenwaschanlage – die ehemals vorhandenen Betonwannen boten optimale Bedingungen, die im Ersatzteich für die Unke nicht mehr gegeben sind.

Vorkommen rund um den Aichholzhof: Dort große Population in Sprunggrube bei Reithalle und in Pfützen (vermutlich erloschen). Diese Population stand in engem Zusammenhang mit großer Population in der in 80er Jahren verfüllten Lehmgrube zwischen Hof und Markgröningen.

Vorkommen in Lehmgrube Layher: In den 60er Jahren garantiert mehrer Hundert Ex. Nach Nutzungsaufgabe und Verfüllen von Klein- und Kleinstgeässern verschwunden – dort neben anderen Arten bis ca. 1990 auch einige Wechselkröten.

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Sofern Sie Interesse an weiteren Hinweisen haben, würde ich mich über eine Rückantwort freuen. Mir liegen auch einige Nachforschungen zu Pflanzenarten am Herzen, die ich in den letzten Jahren nicht geschafft habe: Dies sind vor allem Deutscher Ziest,
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Adonisröschen (gelbe Var. z.B. in der Nähe des städt. Bauhofes),
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Frauenspiegel in Äckern westlich der Frauenkirche,
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Ackerrittersporn (früher Hardt, Siegental, Unterriexingen und in der Umgebung der hoffentlich nicht mit einer weiteren Ausweitung des Maisanbaus verbundenen Biogasanlage)
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 sowie die Vorkommen des Gelben Fingerhutes im NSG Hammelrain (20 Meter nördlich des Weges am Rande des unteren Felsbandes/Gehölzsaums (regelmäßig 3 bis 10 Pflanzen).
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