Sonstige Vögel im Glemstal: verschiedene seltene Arten und Vogelzug

Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Vogelwelt im unteren Glemstal.
(Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen und eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine kurze mail.

   Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
   Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt fotoscheue versteckt lebende Subjekte

 

 Ordnung Kranichvögel (Gruiformes)

IMG_0140web.jpg IMG_1184a.jpg    
Blässhuhn
(Fulica atra)
Teichhuhn
(Gallinula chloropus)
Kranich
(Grus grus)
   
Familie Rallenvögel (Rallidae)
Ordnung Kranichvögel (Gruiformes)
Familie Rallenvögel (Rallidae)
Ordnung Kranichvögel (Gruiformes)
Familie Kraniche (Gruidae)
Ordnung Kranichvögel (Gruiformes)
   
an den Bärenseen und an der Enz bei Unterriexingen sehr selten (Glems bei Ditzingen), eine Brut 2009 in Schwieberd. nur im Überflug
vor allem Anfang November
   
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 Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)

DSCF6514w.jpg    
Rebhuhn
(Perdix perdix)
Wachtel
(Coturnix coturnix)
Fasan
(Phasianus colchicus)
   
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
   
gelegentlich
in Hemmingen und Schwieberdingen, Markgröningen
sehr selten,
sichere Nachweise 2009 in Schwieberdingen
sehr selten
(Unterriexingen, Golfplatz Schwieberdingen)
   
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 weitere Ordnungen der Vögel

Bilder-Vater-3-015w.jpg IMG_8970w2.jpg ohne Foto im Glemstal ohne Foto im Glemstal  
Mauersegler
(Apus apus)
Pirol
(Oriolus oriolus)
Wiedehopf
(Upupa epops),
Kuckuck
(Cuculus canorus)
 
Familie Segler Apodidae)
Ordnung Seglervögel (Apodiformes)
Familie Pirole (Oriolidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
 Familie Wiedehopfe (Upupidae)
Ordnung Bucerotiformes
Familie Kuckucke (Cuculidae)
Ordnung Kuckucksvögel (Cuculiformes)
 
brütet regelmässig in Markgröningen
und Hemmingen
Hemmingen: brütet im Zeilwald
Markgröningen: Rotenackerwald
Schwieberdingen: Erddeponie
nur Durchzug
Sichtung in Hemmingen Herbst 2008
im Rotenackerwald gesichtet
2008
 
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IMGP1737a2.jpg  
 
 
Vogelschwärme
und Vogelzug
Vogelnester
         
         
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 Vogelpopulationen in der Nähe des Glemstals

IMG_2469w.jpg      
Gelbkopfamazone
(Amazona oratrix)
Wasseramsel an der Enz bei Pforzheim
(Cinclus cinclus),
in Stuttgart lebt eine kleine Population. Keine Sichtung im Glemstal Vogelart ohne Foto im Glemstal
evtl. verschwunden
     
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Kranichvögel:

Bläßhuhn (Fulica atra)
Bläßhühner  habe ich im Glemstal bisher nur an den (grossen) Bärenseen beobachtet. Dort sind sie häufig und gar nicht scheu. Bläßhühner gehören zur Ordnung der Kranichvögel. Die kleinen Biotope im unteren Glemstal scheinen wenig attraktiv für das Blässhuhn.

IMG_0140web.jpg IMG_0206web.jpg IMG_0244w.jpg IMG_0267web.jpg IMG_7497w.jpg
6.10.07 Bärenseen - Pfaffensee
Canon EOS
40D / 100-400@400
F7.1, 1/400s, ISO500, RAW
6.10.07 Bärenseen - Pfaffensee
Canon EOS
40D / 100-400@400
F7.1, 1/160s, ISO100, RAW
6.10.07 Bärenseen - Pfaffensee
Canon EOS
40D / 100-400@400
F7.1, 1/1000s, ISO400, RAW
6.10.07 Bärenseen - Pfaffensee
Canon EOS
40D / 100-400@400
F7.1, 1/400s, ISO400, RAW
8.6.2008 Pfaffensee
.Canon EOS 40D / 100-400@400
7.1.05, Bärensee, Lumix FZ20
Blässhuhn (Fulica atra)
schwimmt so rum
...schaut ins Wasser ...taucht ab ...und trocknet nach dem Tauchgang das Gefieder Blässhuhn im Juni am Pfaffensee
mit Küken
Blässhuhn im Winter auf Eis

weitere Beobachtungen des Vogels im Glemstal mit (nicht so guten Fotos) siehe auch:
29.12.04, 12:27,  Enz: Wehr Oberriexingen: ein Blässhuhn schwimmt in der Enz: nur Thumbnail
28.12.04 Blässhuhn an der Enz: unscharfes Foto

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Teichhuhn (Gallinula chloropus)
Eine Brut in Schwieberdingen 2009. Sind im Glemstal extrem scheu. In Stuttgart komischerweise gar nicht scheu

Johannes Völlm berichtet auf der NABU-Wanderung "Winterliche Vogelwelt im Schwieberdinger Tal" am 17.Januar 2010:
Ein Paar Teichhühner hat 2009 gebrütet auf dem  Golfplatz Nippenburg in Schwieberdingen.

Mein bestes Foto eines Teichhuhns aus dem Glemstal sehen sie hier:
Ein sehr scheues Teichhuhn hat sein Revier in der Nähe der Brücke bei der Kläranlage Ditzingen. War schon ein paar Mal dort und habe es jedes Mal gerade noch wegfliegen gesehen. Das ganz unscharfe Foto unten links ist mein bestes Foto. Ziemlich sicher ein Teichhuhn (gallinula chloropus) aus der Ordnung Kranichvögel. In Markgröningen am Layhersee soll 2007 auch ein Teichhuhn leben.

IMG_1184a.jpg
17.6.2006 19:53 Ditzingen
Talmühle
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
Das Teichhuhn ist im Glemstal sehr sehr scheu
(Gallinula chloropus):
mein bisher bestes Foto

Erstaunlich ist, dass Teichhühner im Naherholungsgebiet Max-Eyth-See in Stuttgart leben oder im Rosensteinpark in Stuttgart und dort überhaupt nicht scheu sind. Aber derselbe Vogel hier im Glemstal ist ganz extrem scheu. Die Teichhühner an der Enz sind auch noch ziemlich scheu, aber nicht so scheu wie im Glemstal. Bei Oberiexingen leben zwei Teichhühner sehr versteckt am Wehr der Enz von Oberriexingen. Normalerweise gehen sie direkt am Ufersaum auf und ab und scheinen was aufzupicken. Wenn sie sich entdeckt fühlen, rennen sie übers Wasser und fliegen auf die andere Seite vom Fluss, wo sie dann regungslos warten.

IMG_2509w.jpg IMG_2148w.jpg IMG_1858w.jpg IMG_2216w.jpg IMG_3168w.jpg
23.1.2010 Stuttgart
Rosensteinpark
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
16.12.2007 Oberriexingen
Canon EOS 40D + EF 100-400@400
4.11.2008 Bissingen Enz
Canon EOS 40D /100-400@400
16.12.2007 Oberriexingen
Canon EOS 40D + EF 100-400@400
16.2.2008 Oberriexingen Enz
Canon EOS 40D / 100-400@400
erwachsenes Teichhuhn im Rosensteinpark. So ein Foto (freihand, ungetarnt) wäre im Glemstal  nie und nimmer möglich. Teichhuhn
(gallinula chloropus)
am Ufersaum der Enz
 
Teichhuhn (gallinula chloropus) am Ufer der Enz. Tut sehr heimlich Teichhuhn
(gallinula chloropus)
 in der Enz
etwa gleichgross wie Stockente
Teichhuhn
(typische Pose: rennt weg)

Zu dem folgenden ganz unerschrockenen Wasservogel auf der Enz mit dem ganz merkwürdig gefärbtem Schnabel schreibt mir Jochen Völlm am 27.8.2011:
"Dein junger Vogel ist ein juv. Teichhuhn.  Juvenile Bläßhühner sind weniger braun, kälter gefärbt (schwarz/weiß) und der Schnabel ist silbergrau. Der Schnabel vom Teichhuhn hat schon einen Rotstich, wie man auf dem Bild erkennt. Den weißen Hintern hab ich ja ganz vergessen! Den hat das Bläßhuhn natürlich auch nicht. (-: "

DSCF6966w.jpg IMG_0994w.jpg
21.08.2011 Bissingen
Enz beim Schellenhof
Kamera: Fuji Finepix F200
25.12.2008 Bissingen Enz
Canon EOS 5D MkII / 100-400
25.12.2008 Bissingen Enz
Canon EOS 5D MkII / 100-400
24.9.2009 Bissingen
Feuchtgebiet Seewaeldle
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
vom Boot aus entdeckt: ein ganz unerschrockenes Teichhuhn mit ganz merkwürdig gefärbtem Schnabel, mit dem kleinen Foto fotografiert:
Junges Teichhuhn
 (Gallinula chloropus)
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung in 8/2011)

...mehr über das
Enztal bei Bissingen
Grössenvergleich: Teichhuhn und Graureiher 2 Teichhühner: haben sehr lange Krallen 2009 hat erstmals ein Teichhuhnpaar gebrütet
(rechts zu erkennen)
Im Feuchtbiotop "am Seewaeldle"

...mehr über das
Feuchtbiotop "am Seewäldle"

weitere Fotos des Vogels im Glemstal:
17.6.2006 19:53 Talmühle: Teichhuhn in der Glems bei der Talmühle
16.2.2008 Enz Oberriexingen Teichhuhn in der Enz

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Rebhühner (Perdix perdix)
Sind gut getarnt und verlassen sich auf ihre Tarnung. Fliegen erst im letzten Moment weg

Wolfgang Leetz aus Hemmingen hat Rebhühner im Schnee ganz nahe am Ortsrand von Hemmingen fotografiert. Unten sehen Sie die schönen Fotos von Wolfgang Leetz. Die Rebhühner waren offenbar ganz ruhig während der Fotoserie. Zu diesem Zeitpunkt lag schon etwa 2 Wochen lang Schnee und es war unter 0°C. Die Fluchtdistanz der Rebhühner im Schnee ist höher als ohne Schnee und liegt bei ca. 50 m. Kein Wunder, denn auf dem Schnee sind sie auch schlecht getarnt. Samuel meint: "Wegen dem Habicht werden die Rebhuhnketten gegen Ende des Winters immer kleiner."

P1050374w.jpg P1050379w.jpg DSCF7212w.jpg
15.1.2010 Hemmingen
bei der Eugen-Bolz-Strasse
Kamera: Panasonic DMC-FZ18
Foto von Wolfgang Leetz
15.1.2010 Hemmingen
bei der Eugen-Bolz-Strasse
Kamera: Panasonic DMC-FZ18
Foto von Wolfgang Leetz
17.1.2010 Münchingen
Schwieberdinger Tal / Golfplatz Nippenburg
Kamera: Fuji Finepix F200
10.01.2009 Schwieberdingen/Hemmingen
Immental
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Drei Rebhühner (Perdix perdix)
im Schnee bei Hemmingen
futtern am Gras
Die Rebhühner (Perdix perdix)
picken sich durch den Schnee bis zum Boden. Man sieht schön wie die Fußabdrücke entstehen.
Rebhuhnspur im Schnee.  Johannes Völlm erklärt: Das Rebhuhn kam von rechts, hat sich dann bei den kräftigen Spuren im Schnee abgedrückt und beim Fliegen nochmals leicht in Laufstellung den Schnee berührt. Danach hören die Spuren auf. Es flog. Rebhühner (Perdix perdix)  im Feld hinter der Silberweide im Schnee. Der Hahn hat einen dunklen Fleck auf der Brust. Er scheint zu wachen.

...mehr über unser Schwieberdinger Naturdenkmal Silberweide und Feuchtgebiet beim Landesbrunnen

Meine erste Rebhuhnbegegnung: Am 16.12.2006 war ein Schwarm aus 9 Tieren von auf dem Rapsfeld zwischen der Hagmühle und Hemmingen unterwegs. Ich hatte nur meine kleine Kamera ohne Tele dabei (das ist schon Künstlerpech).  Zum Glück am zweiten Weihnachtsfeiertag 2006 an genau derselben Stelle wieder die Rebhühner gesehen. Und diesmal die große Kamera dabeigehabt. Das Ergebnis sehen Sie unten. Diese Schar lebt offenbar in dem Rapsfeld bei der Hagmühle in Hemmingen. Die Rebhühner verlassen sich auf Ihre Tarnung. Eine Joggerin war in nur ca. 20 m Entfernung vorbeigejoggt, ohne dass die Rebhühner weggeflogen wären. Sie ducken sich dann an den Boden. Wenn die Fluchtdistanz von ca. 15m unterschritten wird, fliegen sie in ein Rapsfeld und sind dann optisch völlig verschwunden.

IMG_4445a.jpg IMG_4469a.jpg IMG_4499a.jpg
26.12.06 Hemmingen bei Hagmühle
Canon EOS 20D, 100-400@100
F7.1. 1/640s, ISO400
26.12.06 Hemmingen bei Hagmühle
Canon EOS 20D, 100-400@400
F7.1. 1/800s, ISO400
26.12.06 Hemmingen bei Hagmühle
Canon EOS 20D, 100-400@400
F7.1. 1/640s, ISO400
26.12.06 Hemmingen bei Hagmühle
Canon EOS 20D, 100-400@400
F7.1. 1/800s, ISO400
aufs Foto klicken
zum Reinzoomen!

Rebhühner unter der Nippenburg
5er Gruppe im Feld beim Futtern Rebhuhn
(Perdix perdix)
ducken sich bei Gefahr
ganz eng an den Boden
Gut getarnt
kaum vom Feld zu unterscheiden
Heimberg-16w.jpg IMG_9920w.jpg IMG_7060w.jpg
7.3.2010 Schwieberdingen
Heimberg beim grünen Klassenzimmer
Foto: Romeo Cotrus
27.9.2010 Schwieberdingen
Weg zur Katharinenlinde
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
2.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
ein Rebhuhn im Schnee beim Feldgehölz Heimberg

...mehr über das Naturdenkmal
Feldgehölz "Heimberg" in Schwieberdingen
Rebhühner bei Sonnenuntergang in Schwieberdingen. Im Flug erwischt. Insgesamt sind auf einem anderen Foto 14 Tiere drauf Rebhuhn-Paar unten auf der Wiese, wo der Mäusebussard hockt

...mehr über das Gebiet
→ 
Gagerbach in Schwieberdingen

Auf der  NABU-Wanderung März-2008 hat Helmut Schäfer berichtet, dass man Rebhühner jetzt regelmäßig beobachten oder besser gesagt hören kann in Markgröningen an der Rathausbrunnenquelle zw. Markgröningen und Möglingen. Auf der NABU Jahresfeier 2009 berichten Martha und Werner Müller vom NABU Schwieberdingen, dass sie 2009 im Gagerbach in der Kleingartenanlage auf dem Weg 12 Rebhühner gesehen haben. Kombiniert mit anderen Sichtungen leben also 2009 wohl 3 Ketten Rebhühner auf der Schwieberdinger Markung: 2 Ketten Rebhühner am Gagerbach und eine Kette Rebhühner südlich vom Golfplatz.

Johannes und Jochen Völlm haben auf der Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen am 1.5.2011 zwei Rebhühner beobachtet. 1 männlich und 1 weibl.

Mehr Fotos von Rebhühnern im Glemstal:
15.01.2010 Hemmingen bei der Eugen-Bolz-Strasse Foto von Wolfgang Leetz: 6 Rebhühner (Perdix perdix) im Schnee
17.01.2010 Münchingen Schwieberdinger Tal / Golfplatz Nippenburg: Johannes Völlm betrachtet Rebhuhnspuren (Perdix perdix)
10.01.2009 Hemmingen Immental 12 Rebhühner (Perdix perdix) im Schnee bei der Silberpappel
26.12.2006 Hemmingen bei Hagmühle: 6 Rebhühner (Perdix perdix) gut getarnt im Feld

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Fasan (Phasianus colchicus)
offenbar selten, kaum Sichtungen, nur ein (ganz unscharfes) Foto

Tilo Freiboth vom NABU Markgröningen berichtet am 3.9.2009: ""Am 24.01.2009 habe ich einen Fasan gesehen zwischen Markgröningen und Unteriexingen. Auf der Hochebene rechts der Strasse L1141"

22.12.04, 11:26, Urnterriexingen, Gebüsch an KZ-Friedhof
insgesamt 3 Tiere. Etwa wie Hühner. Waren 2h später wieder am gleichen Platz. Fasan?
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)

Günter Breuer berichtet im Dezember 2009: "Fasan gibt es um den Golfplatz Nippenburg. Werden dort ausgesetzt. "
Wolfram Bock vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet am 22.1.2011:
"Hier am roten Weg habe ich 2009 einen Fasanenhahn laut rufen gehört. Der wollte mich wohl von der brütenden Henne weglocken"
l...mehr über unser Naturdenkmal 34/19 "roter Weg" alias "Obstbaumreihe in Schwieberdingen

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zwei Wachteln singen abends in Schwieberdingen
sind im Immental im Juli 2009 regelmäßig zu hören

Helmut Theurer rief uns im Juli 2009 an, dass er im Immental Wachteln gehört hat. Wir gingen abends mit ihm zusammen hin und zwei Wachteln waren in der Dämmerung nicht zu überhören. Die Wachteln wohnen offenbar in der Nähe der Silberpappel (Naturdenkmal 34/28 "Silberweide und Feuchtgebiet beim Landesbrunnen"). Helmut Theurer berichtet: "Zu meiner Jugend waren Wachteln in jedem zweiten Gewann in Schwieberdingen." Die Wachtel (Coturnix coturnix) ist ein ungefähr starengroßer, im Verborgenen lebender Vogel. In Europa ist sie der kleinste Hühnervogel. Der so genannte Wachtelschlag, der weit vernehmbar ist, war gut zu hören. Gesehen haben wir die Wachteln nicht. In Mitteleuropa gehen die Bestände seit vielen Jahren zurück.

Auf der NABU Jahresfeier 2009 berichtet Helmut Theurer, dass in 2009 sechzehn junge Wachteln und 2 alte Wachteln in Schwieberdingen im Gewann Gagerbach gesehen (!) wurden vom Enkel von Friedrich Rothacker (Das ist der ehemalige Schwieberdinger Bürgermeister *1895, +1959), der das Gedicht über die Schwieberdinger Wachtel  verfasst hat.)

Wachteln (Coturnix coturnix) wurden 2009 an 5 Stellen in Schwieberdingen gehört. Die Wachtel ist ein Zugvogel (der einzige unter den Hühnervögeln) und zieht im Herbst nach Nordafrika. Man kann sie zwar in der Morgen- und Abenddämmerung hören, meist ist sie jedoch nicht zu sehen. Die lauten und melodischen »Schläge« der Hähne klingen wie ein dreisilbiges "Pick-Per-Wick" oder Bück-den-Rück .

DSCF6514w.jpg IMG_7760w.jpg
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
1.7.2009 spätabends, Schwieberdingen
Immental
Kamera: Canon EOS 5D Mk II
Wachtelhuhn (Coturnix coturnix)

...mehr über unseren
NABU-Raum Schwieberdingen

Helmut Theurer zeigt uns abends zwei Wachteln im Immental. Sind nicht zu überhören.

Wir erzählen ein Gedicht eines Schwieberdinger Bürgermeisters über den Wachtelschlag
    im Gemeindeblatt Schwieberdingen und Hemmingen:

10.09.2009
Woche 37

Wo wohnt das Glück?

Ich sitze am Glemsbach. Der Wachtelschlag
Verkündet soeben den jungen Tag ...mehr

IMG_9659fw.jpg

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Kranich (Grus grus)
Kraniche sieht man im Glemstal nur im Überflug. Auf einer Wiese bei Sersheim sollen sie jedes Jahr Station machen. 

Kraniche fliegen bis zu 2000 km nonstop. Sie bevorzugen Rückenwind und erreichen dabei Geschwindigkeiten bis zu 130 km/h. Für die Strecke von Markgröningen nach Hemmingen brauchen Sie gerade mal vier Minuten! Sie fliegen auch nachts und gehören zu den größten Vögeln überhaupt. Kein Wunder, dass die Deutsche Lufthansa einen Kranich als Firmenzeichen verwendet. Baden-Württemberg liegt abseits der bekannten Kranich-Zugrouten. Umso mehr freuen wir uns, wenn ein Trupp dieser majestätischen "Vögel des Glücks" uns beehrt.

Merkwürdig ist die Flugrichtung meiner Kranich-Sichtung vom 6.11.2004. (siehe Foto unten links) Als wir am 6.11.04 im Wald entlang der Glems zwischen Schwieberdingen und Markgröningen unterwegs sind hören wir auf einmal ein fernes vielstimmiges Geschnatter. Und ein V-förmiger Keil von Vögeln flog über uns hinweg. Richtung West-Nordwest. Merkwürdig! Welche Vögel ziehen im November nach Nordwesten?? Auf der vogelkundlichen Wanderung des NABU Asperg am 8.5.05 erfahre ich, dass jedes Jahr Kraniche auf einer Wiese bei Sersheim Station machen. Das würde von der Richtung fast passen. Aber waren das Kraniche auf dem Weg nach Sersheim. Fragen über Fragen.

Der Vogelschwarm links flog am 1.11.04 spät bei schlechtem Licht ziemlich genau über Schwieberdingen nach Süden. Die Vögel flogen dabei fast nebeneinander in einer sehr breiten Kette. Die Vögel waren wohl auf dem Weg ins Winterquartier. Die Vogelart konnte ich zunächst (jahrelang) nicht bestimmen.
Sechs Jahre später haben Christoph und Jochen Völlm dieses Rätsel gelöst. Jochen Völlm schreibt mir dazu im Dezember 2010:
"Die unbestimmten Zugvögel aus dem Jahr 2004, vom 1.11.2004, sehen sehr gut wie Kraniche aus!
Die Fotoqualität ist zwar nicht gut, aber aufgrund der langen Flügel bei Bild 1 und der Formation auf Bild 2 könnte ich mich fast 100%ig festlegen.
Kormorane zeigen keine so vielschichtige und ineinander laufende Flugformation.
Gänse ja, aber dafür ist die Flügelspanne der Tiere bei Bild 1 für mich zu groß und Flügel nicht spitz genug.
Vor allem hast du ein Bild von Kranichen aus dem selben Monat und dem selben Jahr auf deiner Seite, nur wenige Tage später am 6.11.04,
das Bild ist in Markgröningen aufgenommen worden. Die Wahrscheinlichkeit liegt daher nahe, evtl. war es ein guter Monat für Kraniche in dem Jahr..."
Klasse!

 
6.11.04, Markgröningen
Glemstal bei der Pferdekoppel Wohlleber
Kamera: Lumix FZ20, F4.6. 1/500s, ISO80
1.11.04, 16:51, Schwieberdingen
Lumix FZ20
F2.8. 1/125s, ISO100
1.11.04, 16:51, Schwieberdingen
Lumix FZ20
F2.8. 1/125s, ISO100
 
ein V-Formation von Kranichen
(Grus grus)

ziehen über das Glemstal
zwischen Markgröningen und Schwieberdingen
nach West-Nordwest (!)
Vogelzug nach Süden:
Kraniche
(Grus grus)

(Danke an Jochen und Christoph Völlm für die Artbestimmung im Dez. 2010).
derselbe Vogelzug nach Süden
Kraniche
(Grus grus)

(Danke an Jochen und Christoph Völlm für die Artbestimmung im Dez. 2010).
 

Klaus Rautenstrauch berichtet am 26.2.2011: Im November 2010 habe ich 40 Kraniche im Überflug über Ludwigsburg gesehen

Eine bemerkenswerte Sichtung gab es am 31.10.2009 über dem Markgröninger Marktplatz.
Eine Keilformation von 113 großen Vögeln in schnellem Flug wurde am 31.10.2009 über Markgröningen und Schwieberdingen beobachtet und in Markgröningen mehrfach fotografiert.
Zunächst hielten wir diese Vögel für Kraniche. Alles schien zu passen.
Größe, Tempo,  Flugrichtung Süd-Südwest, Flugformation. Und der NABU Fellbach hatte einige Tage vorher auch Kraniche gesichtet.
Am 20.12.2010 schreibt mir der Vogelexperte Jochen Völlm: "Ich habe diese Fotos zusammen mit meinem Bruder Christoph Völlm betrachtet und das sind Kormorane."
Sapperlot! Ein Schock! Jetzt habe ich die Fotos dieser Sichtung bei den Kormoranfotos einsortiert.
...mehr über Sichtungen vom → Kormoran  im Glemstal
1_1-w.jpg
31.10.2009 Markgröningen
über dem Rathaus
Kamera: Panasonic DMC TZ3
Foto von Wolfgang Borowski
Das Foto zeigt 106 Vögel. Die Spitze des Keils nähert sich dem Gasthaus Krone in Markgröningen

DER NABU Fellbach hat im Oktober 2009 Kraniche gesichtet
...mehr über die Kranich-Sichtung vom  NABU Fellbachzum Zeitungsartikel vom NABU Fellbach

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Mauersegler (Apus apus)
Unsere Mauersegler sind erstaunliche Tiere, die bis zu 3 Jahre in der Luft bleiben können. Sie schlafen, essen und lieben sich in der Luft.
Sie sammeln sich schon Anfang August am Hohenasperg zum Wegflug. Brutpaare gibt es auch in Hemmingen.

Der Mauersegler (Apus Apus) aus der Familie Segler (Apodidae) und der Ordnung Seglervögel (Apodiformes) verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft. Kein anderer Vogel verbringt so viel Zeit seines Lebens im Fluge. Man geht davon aus, dass sie jahrelang ununterbrochen fliegen können (ca. 3 Jahre) und den Luftraum nur zum Brüten und zur Aufzucht des Nachwuchses verlassen. Mauersegler trinken und schlafen sogar im Flug. Sie gelten als Luftakrobaten und gehören mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 200 km/h zu den schnellsten Vögeln überhaupt, was das Fotografieren übrigens ziemlich stark erschwert.

Auf der NABU-Wanderung am 5.6.2011 im Hemminger Zeilwald berichten Johannes und Jochen Völlm:
Die → Mauersegler waren 2011 aus unbekannten Gründen ca. 1 1/2 Wochen verspätet aus dem Winterquartier zurückgekommen. (Erst am 6.Mai statt normal am 27./28./29. April)

Ernst Seitz vom NABU Markgröningen berichtet, dass 2009 die Mauersegler am 2.5.2009 in Markgröningen ankamen und bereits Mitte Juli 2009 wieder abgeflogen sind. Offenbar gab es einen Sammelplatz der Mauersegler  in der Nähe von Großsachsenheim. Damit sind die Mauersegler 2009 früher zurückgeflogen als in normalen Jahren, wo sie erst Mitte August zurückfliegen.
Der Mauersegler kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 2.05.2008 und begann zu brüten im Mauerseglerkasten am 8.5.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen).

Auf der vogelkundlichen Wanderung des NABU Asperg am 8.5.05 erfahre ich, dass sich zwischen dem 3. und dem 11. August viele Mauersegler am Hohenasperg treffen.

Bilder-Vater-3-015w.jpg IMG_8789a.jpg DSCF1164w.jpg IMG_7074w.jpg IMG_4195w.jpg
17.7.2007 Markgröningen
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
4.8.2007 Asperg-Hohenasperg
Canon EOS 20D/100-400@400
NABU-Foto ausgestellt
bei der Kuckuckskirbe Unteriexingen
4.5.2008
4.6.2008 Glemstal-Schwieb.
Canon EOS 40D / 100-400@400
13.03.2011 Münchingen
Silcherstr.
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
verletzter Mauersegler bei Ernst Seitz vom NABU Markgröningen Hohenasperg mit Mauerseglern

mehr über den
Hohenasperg
Oskar Josephy vom NABU Markgröningen montíert einen Mauerseglerkasten einzelner Mauersegler über der Nippenburg in Schwieberdingen, von Helmut Theurer entdeckt
(conf. Jochen Völlm am 21.12.2010)

...mehr über unsere
Nippenburg in Schwieberdingen
ein Kasten für Mauersegler ist schön in das Dach integriert.

weitere Beobachtungen des Vogels im Glemstal:
4.6.2008 Glemstal-Schwieb.: einzelner Mauersegler über der Nippenburg bei der NAJU-Wanderung von Helmut Theurer entdeckt.

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Vogelzug:

Dank Jochen und Christoph Völlm sind derzeit alle Bilder von Vogelschwärmen bestimmt.

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Vogelnester

Sie sehen unten die Vogelnester von Ernst Seitz mit der Erklärung, welcher Vogel welches Nest benutzt.

IMGP1737a2.jpg IMGP1740a.jpg IMGP1741a.jpg DSCF1174w.jpg
24.3.2007 Markgröningen Aichholzhof
Pentax Optio S
24.3.2007 Markgröningen Aichholzhof
Pentax Optio S
24.3.2007 Markgröningen Aichholzhof
Pentax Optio S
4.5.2008 Markgröningen-
Unterriexingen

Fuji Finepix F30
Vogelnester von Ernst Seitz Vogelnester von Ernst Seitz Vogelnester von Ernst Seitz die Vogelnester von Ernst Seitz
DSCF2800a.jpg DSC00124w.jpg DSC00125w.jpg DSCF8448w.jpg DSCF2804a.jpg
8.5.05 Hohenasperg
Kamera: Canon EOS 20D / 70-300@70
11.3.2007 Markgröningen Leudelsbachtal
Kamera: Fuji F30
17.01.2011 Schwieberdingen
Münchinger Tal
Foto von Conny Blazun
17.01.2011 Schwieberdingen
Münchinger Tal
Foto von Conny Blazun
26.01.2012 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
11.3.2007 Markgröningen Leudelsbachtal
Kamera: Fuji F30
Nester toll präsentiert
von Walter Morgenstern:
passen genau ins Auto
Ernst Seitz zeigt Vogelnester ein Blaumeisennest, unten Moos, oben weich mit Wolle gepolstert

...mehr über unsere
Blaumeisen im Glemstal
Blaumeisengelege

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Blaumeisen im Glemstal
Günter Krämer hat ein buntes Blaumeisennest mitgebracht. Die Blaumeise hat offenbar bunte Haare verarbeitet

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 Blaumeisen im Glemstal
ein Vogelei wird präsentiert
DSCF0802w.jpg DSCF5040w.jpg
22.3.2009 Markgröningen,
Aichholzhof

Kamera: Fuji Finepix f100fd
14.5.2011 Markgröningen
Leudelsbachtal, Wanderparkplatz
Kamera: Fuji Finepix F200
Vogelnester von Ernst Seitz:
3 Eier vom Halsbandschnäpper
Ernst Seitz hat seine Vogelnester neu verpackt:
oberste Reihe unsere heimischen Drosseln: → Amsel; → Singdrossel; → Wacholderdrossel
zweite Reihe: → Rotkehlchen + → Buchfink; → Blaumeise; → Halsbandschnäpper
dritte Reihe: → Stieglitz; ? ; → Hausrotschwanz + → Mönchsgrasmücke
DSCF1711w.jpg IMG_3728w.jpg
1.5.2009 Markgröningen
Weg nach Unteriexingen
Kamera: Fuji Finepix F100
28.01.2011 Schwieberdingen
Glemstal-Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
1.5.05 bei Markgröningen
Kamera: Canon EOS 20D / 70-300@300
der Feldsperling legt seine Eier gerne in ein warmes kuscheliges Nest. Ein opulentes Nest. der Feldsperling hat eindeutige Spuren auf dem Deckel hinterlassen. Leider wird er in Schwieberdingen immer seltener 2 Feldsperlinge am Nistkasten.
So entstehen die Spuren vom Schwanz auf dem Deckel

 

Ernst Seitz hat offenbar auch Vogelnester u.a. von Bluthänfling  Sommergoldhähnchen, Stieglitz.

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Unbestimmte Vogelarten
Dank der Hilfe von Jochen und Christoph Völlm derzeit im Dezember 2010 alle Vogelfotos aus dem Glemstal bestimmt

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Vogelart ohne Foto im Glemstal: Kuckuck (Cuculus canorus)
noch ohne Fotobeweis: Kuckuck

Der Kuckuck (Cuculus canorus) Familie Kuckucke (Cuculidae) war am 14.5.2008 in Markgröningen im Rotenackerwald an der schwarzen Allee. (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Ich selbst habe den Kuckuck auch schon gehört im Rotenackerwald, aber nicht gesehen.,Kuckuck

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Vogelart ohne Foto im Glemstal: Wiedehopf (Upupa epops)
noch ohne Fotobeweis: Wiedehopf,  nur Durchzug

Walter Morgenstern vom NABU Markgröningen berichtet am 3.9.2009: "am 1.9.2009 habe ich einen Wiedehopf in Asperg gesehen"

Ernst Seitz vom NABU Markgröningen berichtet auf der Maiwanderung 2009: "an dieser Kruckstelle haben wir ungefähr 1974 einen Wiedehopf gesehen. Das war zusammen mit dem Hr. Rosenbaum. Der hatte damals eine tolle Kamera, hatte aber seine Kamera nicht dabei. Hat sich sehr geärgert. Der Wiedehopf brütet ja heute nicht mehr in unserer Gegend. Zieht nur noch durch."

DSCF1713w.jpg
1.5.2009 Markgröningen
Weg nach Unteriexingen
Kamera: Fuji Finepix F100
hier an dieser Kruckstelle hat Ernst Seitz ca. 1974 einen Wiedehopf gesehen

Romeo Cotrus vom NABU Hemmingen berichtet:
"Ich habe im Herbst 2008 einen Wiedehopf in Hemmingen gesehen. Da bin ich mir ganz sicher. Ich war mit dem Auto unterwegs und habe ihn von oben gesehen. Das war zwischen Hemmingen und Schöckingen und zwar hinter der Abfahrt zu den Hegnach-Höfen und noch vor dem Döbach-Tal. Er flog Richtung Eulenbergwald."      Mehr über den → Eulenbergwald in Hemmingen

Kerstin Cotrus schreibt mir: "Eine Bekannte aus Hemmingen war 2008 zusammen mit ihrer Mutter im Auto unterwegs und ihre Mutter hat gesagt, dass da ein Wiedehopf fliegen würde, und meine Bekannte hat ihn als "Vogel mit schwarz-weiß gestreiften Flügeln und orange-braunem Körper und einer Haube" beschrieben. Passt doch, oder?"

Joachim Josephy aus Markgröningen, Rebhuhnzüchter und ein kompetenter Vogelexperte berichtet am 26.9.2010:
" Ca. 2005 habe ich einen Wiedehopf gehört im Glemstal beim
Pflanzenstandort "Geist" "

Ronald Meinert, Vogelguru aus Markgröningen, kommentiert: "Wiedehopfsichtungen bei uns kommen gelegentlich vor. Der Wiedehopf ist ein Breitfrontzieher wie der Pirol. Und von Mitte April bis Anfang Mai kann man ihn auf dem Zug beobachten und im Herbst müsste die Zugzeit bis in den Oktober reinreichen. In unserer Gegend gab es vor 2 Jahren in Häfnerhaslach sogar einen Brutversuch eines Wiedehopfs. Der Brutversuch wurde aber leider abgebrochen. Der Wiedehopf brütet aber in Baden-Württemberg im Freiburger Raum. In Nisthöhlen, in Schwarzspecht- und in Grünspechthöhlen."
Siehe auch den interessanten Artikel vom NABU-Freiburg: "Zu Besuch bei den letzten Ihrer Art. Der Wiedehopf brütet seit 2006 am Tuniberg".  → "http://www.nabu-freiburg.de/presse/BZ_wiedehopf.pdf

Karl Klug vom NABU Hemmingen berichtet: "An der Hagmühle am Trockenrasen haben wir vor einigen Jahren, im frühen Frühjahr den Wiedehopf im Durchzug gesehen. Das ist ist vielleicht so 10-15 Jahre her. Ich nehme an, dass der Wiedehopf sich an den Pferdeställen Richtung Schwieberdingen an den Roßbollen labt. Mehr über die →
Trockenwiese an der Hemminger Hagmühle

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Pirol (Oriolus oriolus)
eine goldene Amsel hat 2009 im Zeilwald bei Hemmingen gebrütet

Den amselgroßen goldenen Vogel haben wir abends singen gehört. Ein schöner und lauter Gesang, der mit einem Krächzen begann. "Wie ein Papagei"
hat die Hilde gesagt. Sie hat sich den Gesang gemerkt und ist sich sicher, dass der Gesang zum Pirol passt. Und das Foto passt auch.
Fritz Plachetta hatte mir schon vor Wochen gesagt, dass der Pirol im Zeilwald brütet und zu hören ist. Günter Breuer hat letzte Woche berichtet, dass er an vier Stellen im Zeilwald einen Pirol gehört hat.
Schlussfolgerung: der Pirol hat gebrütet , hatte Bruterfolg und die jungen Pirole sind noch im Zeilwald.

Auf der NABU-Wanderung am 5.6.2011 im Hemminger Zeilwald berichten Johannes und Jochen Völlm:
An drei Stellen haben wir heute den → Pirol gehört.

Ein Pirol (Oriolus oriolus), Familie Pirole (Oriolidae) war am 25.4.2008 in Markgröningen (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen).
Ronald Meinert berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung am 24.10.2009: "Im Rotenackerwald leben 2009 drei Paare Pirol"

IMG_8970w2.jpg
5.8.2009 Hemmingen 
Zeilwald Richtung Eberdingen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
etwa amselgroß, goldfarben
hat sehr schön gesungen
"wie ein Papagei"
hat die Hilde gesagt:
Pirol (Oriolus oriolus)
alias Goldamsel

Ronald Meinert meint zu dem Foto:
wahrscheinlich ein erwachsenes Weibchen vom Pirol

 

Wasseramsel (Cinclus cinclus)
Lebte jahrzehntelang im Glemstal bei Markgröningen. Letzte Sichtung in 2008 in Schwieberdingen.

Der Nistkasten beim NABU Teich Markgröningen ist für Wasseramseln gedacht. Steht aber seit Jahren leer. Leider scheint die Wasseramsel aus dem unteren Glemstal praktisch verschwunden zu sein. Vor einigen Jahren (ca. 2000) hatte Ernst Seitz noch oft Wasseramseln gesehen in der Glems bei Talhausen.
Helmut Theurer vom NABU Schwieberdingen berichtet bei der NABU-Jahreshauptversammlung 2009:
"2008 habe ich in Schwieberdingen in der Glems eine Wasseramsel beobachtet. Und zwar zwischen der Holzbrücke in der Ortsmitte und dem kleinen Wasserfall über die Steine. Also quasi direkt bei dem Holzsteg."
Das nächste mir bekannte sichere Vorkommen der Wasseramseln im Jahr 2009 scheint an der Enz bei Pforzheim zu sein. 
Oskar Josephy vom NABU Markgröningen berichtet bei der Maiwanderung 2009: "Die Wasseramsel gab es jahrzehntelang hier in Markgröningen an der Glems. Man hat schon lange keine mehr gesehen. Wenn Sie wieder da ist baut sie im Wasseramselkasten ein Nest mit Moos."

 Fritz und Erna Plachetta berichten im Mai 2010: "Wir haben dieses Jahr eindeutig Wasseramseln im Hemminger Schlosspark gesehen unten am Gaichelgraben. Sind aber wieder weg.

Romeo Cotrus vom NABU Hemmingen berichtet am 6.1.2011: "Im Frühjahr/Sommer 2010 habe ich am Döbach eine Wasseramsel kurz beobachtet. Bin mir sicher."
 

Dennis_Heidrich_74.jpg DSCF1720w.jpg DSC_2263w.jpg
1.1.05, Markgröningen Glemstal, NABU-Teich
LumixFZ20 1/80s, F2.8, i200
15.03.09 Enz bei Pforzheim
Foto von Dennis Heidrich
1.5.2009 Markgröningen
Unteriexingen Glemsbrücke
Kamera: Fuji Finepix F100
1.5.2009 Markgröningen
Unteriexingen Glemsbrücke
Kamera: Nikon D200
Foto: Wolfgang Borowski
der Nistkasten für die Wasseramsel
an der Glems bei Markgröningen bleibt leider leer
Das nächste mir bekannte Vorkommen der Wasseramseln ist an der Enz bei Pforzheim
mehr über die Wasseramseln an der Enz bei Pforzheim
Wolfgang Borowski vom NABU Markgröningen fotografiert den Wasseramselkasten unter der Glemsbrücke vor Unterriexingen Hier sein Foto aus der abenteuerlichen Aufnahmesituation links vom Kasten für die Wasseramsel
 

Gelbkopfamazone (Amazona oratrix)
Diese Papageien wurden ausgesetzt und leben in Stuttgart frei. Bisher noch nicht im Glemstal gesichtet

Auf der Wanderung des NABU Markgröningen am 23.1.2010 durch den Stuttgarter Rosensteinpark fielen uns die Papageien auf den Platanen auf. Es handelt sich um Gelbkopfamazonen (Amazona oratrix). Wobei wohl zwei Unterarten im Park vorkommen.
Der NABU Stuttgart schreibt: "Seit 1984 wird in Stuttgart (unfreiwillig) bewiesen, dass Papageien nicht nur im Regenwald, sondern auch im Großstadt-Dschungel überleben können. Mittlerweile sind es rund 50 der bunten Vögel, die die Gegend rund um die Wilhelma und den Cannstatter Kurpark besiedeln. Irgendwann im Jahre 1984 öffnete sich irgendwo im Stadtgebiet ein Käfigtürchen und eine Gelbkopfamazone büchste aus. Das Tier überstand entgegen aller Erwartungen den ersten Winter in Freiheit, fand genügend Futter, entkam Habicht, Fuchs und Kältetod und bekam dank der Bemühungen einiger wohlmeinender Tierfreunde sogar einen Partner. Das Pärchen begann 1986 zu brüten und begründete den Stuttgarter Clan der Gelbkopfamazonen....mehr auf der Seite vom NABU Stuttgart

Bis zu uns ins untere Glemstal hat sich aber wohl noch keiner der Papageien verirrt. Hier ist es wohl auch eher kälter als im Stuttgarter Kessel.

Auf der Wanderung des NABU Schwieberdingen-Hemmingen am 16.1.2005 erläuterte uns Johannes Völlm: "- Die frei lebenden Papageien in Stuttgart in der Nähe der Wilhelma sind die größte frei lebende Population."

IMG_2427f.jpg IMG_2469w.jpg IMG_2453w.jpg schwaebische-Papageien-w.jpg
23.1.2010 Stuttgart
Rosensteinpark
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
23.1.2010 Stuttgart
Rosensteinpark
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
23.1.2010 Stuttgart
Rosensteinpark
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
5.2010 Stuttgart 
Rosensteinpark
Foto von Romeo Cotrus
NABU Markgröningen im Rosensteinpark
unterwegs zur Darwinausstellung
Gelbkopfamazonen (Amazona oratrix)
waren auf den Platanen
im Rosensteinpark in der Kälte aktiv
Gelbkopfamazone (Amazona oratrix) kratzt sich nachdenklich am Kinn und tut als ob sie grübelt. :-) freilebende Gelbkopfamazonen
(Amazona oratrix)
in Stuttgart


*1) Ich bedanke mich herzlich bei Hr. Johannes Völlm für Hinweise und Korrekturen zur Artenbestimmung.


 

Natur im Glemstal:

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