Vögel im Glemstal:  Grasmücken
Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Vogelwelt im unteren Glemstal.
(Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen und eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine kurze mail.

   Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
   Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt fotoscheue versteckt lebende Subjekte

 

 Familie Grasmücken (Sylviidae)

IMG_4184w.jpg IMG_8433w.jpg noch kein Foto im Glemstal
Mönchsgrasmücke
(Sylvia atricapilla)
Zilpzalp
(Phylloscopus collybita)
Fitis
(Phylloscopus trochilus)
Teichrohrsänger
(Acrocephalus scirpaceus)
Sumpfrohrsänger
(Acrocephalus palustris)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
im Sommer im Sommer selten, im Sommer im Sommer brütet 2010 in Schwieberdingen
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 Grasmückenarten, noch ohne Foto im Glemstal

IMG_6563w.jpg IMG_4920w.jpg noch kein Foto im Glemstal noch kein Foto im Glemstal noch kein Foto im Glemstal
Dorngrasmücke
(Sylvia communis)
Gartengrasmücke
(Sylvia borin)
Klappergrasmücke
(Sylvia curruca)
Waldlaubsänger
(Phylloscopus sibilatrix)
Berglaubsänger
(Phylloscopus bonelli)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
selten, im Sommer
brütet in Schwieberdingen
selten selten, im Sommer 3 Brutpaare 2009
Rotenackerwald
2011 Hemmingen Zeilwald
vom Regierungspräsidium Stuttgart 2009 entdeckt
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kein Foto im Glemstal        
Feldschwirl
(Locustella naevia)
       
Familie Grasmücken (Sylviidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
       
vor 20 Jahren Leudelsbachtal; seitdem verschwunden        
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Zilpzalp (Phylloscopus collybita) und Fitis (Phylloscopus trochilus)

Der Zilpzalp ruft immer seinen eigenen Namen. Der Fitis nicht

Auf der ornithologischen Exkursion am 10.4.2009 habe ich von Johannes Völlm vom NABU Korntal-Münchingen gelernt, dass der Unterschied zwischen dem Fitis und dem Zilpzalp in der Länge der Handschwingenprojektion liegt. Der Fitis als Weitstreckenzieher, der südlich der Sahara überwintert hat eine lange Handschwingenprojektion. Der Zilpzalp als Kurzstreckenzieher eine kurze. Damit kann man sie auch anhand von Fotos gut unterscheiden.

Der Zilpzalp kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 09.03.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen).

 

IMG_3846w.jpg IMG_3548w.jpg
16.4.05 Markgröningen Pferdekoppel
Kamera: Canon EOS 20D / EF100-400@400
5.4.09 Schwieberdingen
Glemstal bei Neumühle

Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 24-105 1:4
9.3.2008 Markgröningen Leudelsbachtal
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
Zilpzalp!
(kurze Handschwingenprojektion)
 
eindeutig ein Zilpzalp, weil er  ständig Zilpzalp gerufen hat. Sitzt nie still. Immer in Bewegung. ein Zilpzalp kurz vorm Steinbruch im Leudelsbach am Parkplatz Tammer See
Quasi amtlich bestimmt auf der vogelkundl. Wanderung des NABU Markgröningen

Am 16.4.2011 auf der NABU Wanderung in Schwieberdingen von Johannes Völlm gelernt:
- Der Zilpzalp brütet am Boden und baut ein Kugelnest aus Gras. Deshalb in der Vogelbrutzeit nicht durch unordentliches Gras laufen

IMG_5451w.jpg IMG_3466w.jpg IMG_3491w.jpg IMG_3492w.jpg
16.5.2010 Markgröningen
Rotenackerwald, Panoramaweg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
2.4.09 Schwieberdingen
Glemstal bei Neumühle
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
2.4.09 Schwieberdingen
Glemstal bei Neumühle
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
2.4.09 Schwieberdingen
Glemstal bei Neumühle
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
Zilzalp eine Grasmücke,
wahrscheinlich Zilpzalp (?)
dasselbe Tier
 
dasselbe Tier
kleiner als eine Meise
ständig in Bewegung,
immer an diesem Baum

Zwei Vögel waren Anfang April 2009 im Leudelsbach in den Bäumen in ca. 2 m-5m Höhe unterwegs. In langsamen Fußgängertempo. Ständig in Bewegung. Zilpzalp haben sie ziemlich sicher nicht gerufen. Eher so ein hüitt. Und auch ein tschilp-tschilp-tschilp. Der Fitis kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 26.04.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen).

IMG_4184w.jpg IMG_4162w.jpg IMG_4169w.jpg IMG_4176w.jpg
9.4.09 Markgröningen
Leudelsbachtal beim ehem. Steinbruch
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
9.4.09 Markgröningen
Leudelsbachtal beim ehem. Steinbruch
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
9.4.09 Markgröningen
Leudelsbachtal beim ehem. Steinbruch
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
9.4.09 Markgröningen
Leudelsbachtal beim ehem. Steinbruch
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
Ob der Fitis schon den langen Weg
aus Afrika südlich der Sahara zurück ist?
Laut Internet kommt er Anfang April zurück. Das würde passen.
eindeutig eine lange Handschwingenprojektion.
Also kein Zilpzalp
Fitis-im-Glemstal
Waren ständig in Bewegung.
Schienen irgendwas zu suchen
oder kurz zu knabbern
wird gleich wieder was knabbern

Auf der NABU-Wanderung am 5.6.2011 im Hemminger Zeilwald berichten Johannes und Jochen Völlm:
Der → Fitis brütet 2011 im Zeilwald.

Diesen kleinen Vogel auf den 3 rechten Bildern haben wir in Markgröningen im Rotenackerwald auf der großen Rodungsfläche beim Schwarzspechtbaum beobachtet. Er machte kurz an diesem Baum Station und flog dann weiter. Könnte ganz gut ein  Fitis sein (passt recht gut). Zilpzalp eher nicht wegen der Handschwingenprojektion. Nach meinem Buch sieht er auch ähnlich aus wie ein Teichrohrsänger alias Rohrspatz. Ein Drosselrohrsänger ist es ziemlich sicher nicht und auch keine Gartengrasmücke. Denkbar wäre noch ein Waldlaubsänger (ist eigentlich viel gedrungener) oder ein Gelbspötter (eher nicht, da er anders sitzt).

IMG_4833w.jpg IMG_4242w.jpg IMG_4244w.jpg IMG_4245w1.jpg
23.4.2008 Hemmingen Eulenbergwald,
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
30.3.2008 Markgröningen Rotenackerw.
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
30.3.2008 Markgröningen Rotenackerw.
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
30.3.2008 Markgröningen Rotenackerw.
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
unbestimmter Vogel im Eulenbergwald
vermutlich Fitis
Fitis? derselbe Vogel:
dreht sich um
derselbe Vogel
... und fliegt weg Richtung Südwest

eine kleine Familie dieses recht kleinen und etwas zilpzalpartigen Vogels hopste Ende August 2009 in einer Hecke am Waldrand vom Hemminger Zeilwald herum. Machten gelegentlich mehr einsilbige Pieptöne. Zilpzalp haben sie jedenfalls nicht gerufen. Die Schnabelform passt zu einem Laubsänger. Aber in meinem Buch sehen die alle anders aus:  haben alle einen Überaugenstreif und keinen gelben Rand am Flügel. Die Fotos von heute sind nicht ganz so scharf wie die von gestern.
Ronald Meinert meint zu diesen Fotos:
"Es handelt sich wahrscheinlich wirklich um einen Zilpzalp, einen Jungvogel. Hat dieser Vogel recht laute Rufe von sich gegeben (Pfeifend, oder so ähnlich) ?".  Tja. Nun. äh... Naja irgendwie schon.

IMG_9827w.jpg IMG_9834w.jpg IMG_9836w.jpg IMG_9865w.jpg IMG_9866w.jpg
31.8.2009 Hemmingen
Zeilwald am Strommast
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
31.8.2009 Hemmingen
Zeilwald am Strommast
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
31.8.2009 Hemmingen
Zeilwald am Strommast
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
1.9.2009 Hemmingen
Zeilwald am Strommast
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
1.9.2009 Hemmingen
Zeilwald am Strommast
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
ein Zilpzalpartiger Vogel
sang aber nicht zilpzalp
Jungvogel
ein Zilpzalpartiger Vogel
sang aber nicht zilpzalp
ein Zilpzalpartiger Vogel
sang aber nicht zilpzalp
der schwer bestimmbare Singvogel ist am nächsten Tag wieder im gleichen Busch der schwer bestimmbare Singvogel ist am nächsten Tag wieder im gleichen Busch

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Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus)
Sensation. Teichrohrsänger in Schwieberdingen am Feuchtgebiet Markt

Der Teichrohrsänger lebt im Röhricht. wo er von Rohr zu Rohr hüpft. Glücklicherweise gibt es in Schwieberdingen noch etwas Röhricht bei der Paulinenweide beim Feuchtgebiet Markt. Dort können sie im Sommer einen echten Teichrohrsänger hören. Ein Paar bevorzugt auch die umgestürzte aber immer noch grüne Paulinenweide direkt neben dem Röhricht. Der Gesang vom Teichrohrsänger ist recht monoton. In Mitteleuropa ist der Langstreckenzieher von April bis Oktober anwesend. Sein Winterquartier hat er südlich der Sahara in Afrika.

IMG_8433w.jpg IMG_8442w.jpg IMG_8439w.jpg
11.7.2008 Schwieberdingen-Markt
Kamera: Canon EOS 40D/100-400@400
11.7.2008 Schwieberdingen-Markt
Kamera: Canon EOS 40D/100-400@400
11.7.2008 Schwieberdingen-Markt
Kamera: Canon EOS 40D/100-400@400
Teichrohrsänger in Schwieberdingen
(Acrocephalus scirpaceus)
Oberseite einfarbig braun. Unterseite beige-weiß
kurzer heller Überaugenstreif

Johannes Völlm berichtet auf der ornithologischen VV Exkursion am 10.4.2009:
"Als der Karl-Heinz Widmann das Feuchtgebiet Markt in Schwieberdingen angelegt hat, war 1-2 Jahre später schon die Rohrammer dort. Die Rohrammer braucht nicht soviel Schilf. Auch der Teichrohrsänger braucht nicht soviel Schilf."
Mehr über:
das Feuchtgebiet Markt-in-Schwieberdingen
Rohrammer Sichtungen im unteren Glemstal

Jochen Völlm schreibt mir am 26.5.2011: "Die Vögel aus deinem Feuchtgebiet Schwieberdingen sind Dorngrasmücke (oben links) und 2x Teich- oder Sumpfrohrsänger."
Zur Unterscheidung zwischen Teichrohrsänger und Sumpfrohrsänger braucht man den Gesang.
Den Teichrohrsängergesang kennst du doch aber, oder?
Kara kara tschi tschi tjä tjä düh düh tschi tschi krä krä di dii tschrä trschrä dro dro usw...
Sumpfrohrsänger singt ganz anders, spottet viel mehr, gerne mit Elementen von Kohlmeise, Amsel, kein typischer Rohrsängergesang.
Ich hoffe das hilft einwenig."
Wir haben den Gesang am Feuchtgebiet mit dem Handy aufgenommen und Jochen Völlm schreibt mir am 27.5.2011: "ganz am Anfang hört man klar einen Teichrohrsänger. Danach würde ich sagen, singt eine etwas gelangweilte Amsel."
Also Fazit: Teichrohrsänger!
 

Kopieren-von-IMG_6572w.jpg
25.5.2011 Schwieberdingen
beim Feuchtgebiet Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Die Vögel im Feuchtgebiet sind schwer zu fotografieren. Ständig in Bewegung. Und der Autofokus kommt nicht mit wegen der vielen Halme. oben links: Dorngrasmücke und
2x Teich-Rohrsänger
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung in 5/2011)

...mehr über unsere
→  Grasmücken im Glemstal
→  Feuchtgebiet "Markt" im Glemstal

 

 

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Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla)
Im Sommer häufig

Die Mönchsgrasmücke kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 30.03.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Der Herr hat eine schwarze Kappe wie ein Mönch. Die Dame hat eine braune Kappe.

IMG_5094wj.jpg MO9V0033w.jpg IMG_4074w.jpg IMG_4811w.jpg
24.4.05 Markgröningen Nähe Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400 IS @ 400
26.4.2008 Schwieberdingen Glemstal.
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
1.5.2008 Markgröningen NABU-Teich
Kamera: Canon EOS 1D-Mark II/100-400x1.4
Foto von Dennis Heidrich, Schwieberdingen
9.4.09 Markgröningen
Leudelsbachtal, Rotenackerwald
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
23.4.2008 Hemmingen Eulenbergwald,
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
Mönchsgrasmücke männl. Mönchsgrasmücke weibl. Mönchsgrasmücke, weibl.
(Sylvia atricapilla)
die Möchsgrasmücken-Männer sind jetzt ganz aufs Singen konzentriert und gut zu fotografieren Mönchsgrasmücke männl.

Am 16.4.2011 auf der NABU Wanderung in Schwieberdingen noch von Johannes Völlm gelernt:
- Die Mönchsgrasmücke brütet dicht am Boden. Je unordentlicher, desto besser

IMG_0296w.jpg northe-moench-m-110605-Zeil.jpg
6.9.2009 Schwieberdingen
Pflanzenstandort Paradies
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
5.6.2011 Hemmingen
Zeilwald
Foto von Ralf Northe
Spektiv + Canon IXUS
der Beweis! weibliche Mönchsgrasmücken essen Holunderbeeren

...mehr über unser
→ Naturdenkmal 34/18 Pflanzenstandort "Paradies"
mit Spektiv fotografiert:
männl. Mönchsgrasmücke

...mehr über unseren
Zeilwald in Hemmingen

mehr Fotos der Mönchsgrasmücke im Glemstal:
01.06.2008 Hemmingen Eulenbergwald: männliche Mönchsgrasmücke im Geäst

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Gartengrasmücke (Sylvia borin)
Selten, bei der Maiwanderung in Markgröningen

Ernst Seitz hat bei der NABU-Maiwanderung 2009 am Schlüsselberg die Gartengrasmücke gehört und uns darauf hingewiesen.
Dieser Vogel war in der angegebenen Richtung und singt und sieht auf dem Foto wie eine Gartengrasmücke aus.
Auf der vogelkundlichen Wanderung im  9.Mai 2010 in Schwieberdingen mit Johannes Völlm wurde ebenfalls die Gartengrasmücke gehört.

IMG_4920w.jpg
1.5.2009 Markgröningen
Schlüsselberg, Enzianwiese
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
singende Gartengrasmücke
(Sylvia borin)

Johannes und Jochen Völlm haben auf der Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen am 1.5.2011 eine singende Gartengrasmücke beobachtet.

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Dorngrasmücke
Die Dorngrasmücke (Sylvia communis) kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 26.04.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Ernst Seitz erzählt: Dorngrasmücke, Mönchsgrasmücke und die Klappergrasmücke, das "Müllerchen" waren schon in dem Gebüsch an der Rotenacker Spitze.
Das Regierungspräsidium Stuttgart schreibt in seiner Pressemitteilung vom 27.11.2009 zum geplanten Naturschutzgebiet Leudelsbach:
...
dort vorkommende Vogelarten sind ... die Dorngrasmücke
Mehr Details siehe im Bericht zur Begehung vom Leudelsbach am 14.2.2010
Auf der
vogelkundlichen Wanderung im  9.Mai 2010 in Schwieberdingen mit Johannes Völlm wurde die Dorngrasmücke gehört. Johannes Völlm berichtet: "Die Dorngrasmücke braucht eine dichte Dornenhecke und ist bei uns seltener als die Mönchsgrasmücke. Sie brütet auch rings um den Schwieberdinger Golfplatz. Überall an dichten Hecken."
Herr Becht von der AG Wanderfalkenschutz berichtet am 15.1.2011:  "Im Steinbruch in Markgröningen ist oft alles voller Dorngrasmücken und Bluthänflinge" ... mehr über unseren → Steinbruch in Markgröningen
Johannes und Jochen Völlm haben auf der Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen am 1.5.2011 mehrere Dorngrasmücken beobachtet.
 

Jochen Völlm schreibt mir am 26.5.2011: "Der Vögel aus deinem Feuchtgebiet Schwieberdingen ist eine Dorngrasmücke (oben links)"
 

Kopieren-von-IMG_6572w.jpg IMG_6563w.jpg
25.5.2011 Schwieberdingen
beim Feuchtgebiet Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
25.5.2011 Schwieberdingen
beim Feuchtgebiet Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Die Vögel im Feuchtgebiet sind schwer zu fotografieren. Ständig in Bewegung. Und der Autofokus kommt nicht mit wegen der vielen Halme.  oben links: Dorngrasmücke und
2x Teich-Rohrsänger
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung in 5/2011)

...mehr über unsere
→ 
Teichrohrsänger im Glemstal
→  Feuchtgebiet "Markt" im Glemstal
Dorngrasmücke
(Sylvia communis)
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung in 5/2011)

...mehr über unser
→  Feuchtgebiet "Markt" im Glemstal

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Mehr Grasmückenarten im Glemstal
noch ohne Foto: Klappergrasmücke, Waldlaubsänger, Berglaubsänger, verschwunden: Feldschwirl


Die Klappergrasmücke (Sylvia curruca) alias "das Müllerchen",  kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 26.04.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Ernst Seitz erzählt: Dorngrasmücke, Mönchsgrasmücke und die Klappergrasmücke, das "Müllerchen" waren schon in dem Gebüsch an der Rotenacker Spitze.
Johannes und Jochen Völlm haben auf der Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen am 1.5.2011 eine singende Klappergrasmücke beobachtet.

Der Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix) kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 26.04.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Ronald Meinert berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung am 24.10.2009: "Im Rotenackerwald leben 2009 drei Paare Waldlaubsänger"
Auf der NABU-Wanderung am 5.6.2011 im Hemminger Zeilwald berichten Johannes und Jochen Völlm:
Waldlaubsänger leben 2011 im Zeilwald

Der Sumpfrohrsänger (Acrocephalus palustris) wurde auf der vogelkundlichen Wanderung im Mai 2010 in Schwieberdingen gehört. Johannes Völlm berichtet: Der Sumpfrohrsänger brütet zwischen Hecke und Feld. Oft an einem Rain mit Anwände. Wo früher die Pferdefuhrwerke gewendet haben. Er ist einer unserer spätesten Heimkehrer und kommt erst ab Mitte Mai wieder zu uns."

Der Berglaubsänger (Phylloscopus bonelli) war in unserer Gegend unbekannt bis zur Pressemitteilung vom Regierungspräsidium Stuttgart vom 27.11.2009 zum geplanten Naturschutzgebiet Leudelsbach:
...
dort vorkommende Vogelarten sind ... der Berglaubsänger...
Hm! Erstaunlich!! Mehr Details siehe im Bericht zur Begehung vom Leudelsbach am 14.2.2010

Günter Breuer berichtet auf der ornithologischen VV Exkursion am 10.4.2009:
"Früher gab es am Sender in Schwieberdingen am Heimberg einen Feldschwirl."
Johannes Völlm berichtet: "der Feldschwirl braucht Brachwiesen oder Waldlichtungen mit alten Disteln vom letzten Jahr. Feucht braucht er nicht. In Pleidelsheim gibt es heute noch den Feldschwirl."
Johannes und Jochen Völlm haben auf der Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen am 1.5.2011 einen singenden Feldschwirl beobachtet.

DSCF8828w.jpg DSCF0486w.jpg DSCF1257w.jpg DSCF1713w.jpg IMG_3453w.jpg
9.5.2010 Schwieberdingen
Glemstal, grünes Klassenzimmer
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
8.3.2009 Markgröningen, Leudelsbachtal
Kamera: Fuji Finepix f100fd
9.4.09 Markgröningen
Leudelsbachtal
Kamera: Fuji F100
1.5.2009 Markgröningen
Weg nach Unteriexingen
Kamera: Fuji Finepix F100
9.3.2008 Markgröningen Leudelsbachtal
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
Hier in Schwieberdingen hat Jochen Völlm am 9.5.2010 den Sumpfrohrsänger gehört. Er brütet auf dem Boden. Jetzt in der Brutzeit ist er gefährdet durch Spaziergänger mit freilaufenden Hunde Alte Weinbergterassen im Leudelsbachtal.
Ernst Seitz berichtet: "Hier hat vor ca. 20 Jahren noch der Feldschwirl gebrütet"
auf diesen Terassen im Leudelsbachtal
lebte vor ca. 20 Jahren noch der Feldschwirl. Sie wurden jetzt freigestellt. Vielleicht kommt er wieder.
hier an dieser Kruckstelle hat Ernst Seitz früher einen Wiedehopf gesehen und hier lebte ein Feldschwirl
 
ein Vogelnest im Rotenackerwald
Grasmücke?

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*1) Ich bedanke mich herzlich bei Hr. Johannes Völlm für die Hinweise und Korrekturen zur Artenbestimmung.

Zu den Seiten:

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im Glemstal


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Satellitenkarte  Glemstal

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