Vögel im Glemstal:  Finken

Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Vogelwelt im unteren Glemstal.
(Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen oder eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine kurze mail.

   Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
   Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt fotoscheue versteckt lebende Subjekte

IMG_5135w.jpg IMG_5837w.jpg
Buchfink
(Fringilla coelebs)
Grünfink
(Carduelis chloris)
Stieglitz
(Carduelis carduelis)
Girlitz
(Serinus serinus)
Bluthänfling
(Carduelis cannabina)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
verbreitet, Brutvogel verbreitet, Brutvogel gelegentlich, Brutvogel gelegentlich, Brutvogel selten, Brutvogel
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IMG_3828w.jpg IMG_3769w.jpg      
Kernbeißer
(Coccothraustes coccothraustes)
Gimpel
(Pyrrhula pyrrhula)
     
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
     
selten, Brutvogel sehr selten
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Finken, die nur als Wintergast bei uns wohnen
IMG_4579w2.jpg IMG_5447a.jpg ohne Foto im Glemstal ohne Foto im Glemstal  
Bergfink
(Fringilla montifringilla)  
Erlenzeisig
(Carduelis spinus)
Birkenzeisig
(Carduelis flammea)
Fichtenkreuzschnabel
(Loxia curvirostra)
 
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
Familie Finken (Fringillidae)
Unterordn. Singvögel (Passeri)
 
selten, nur Wintergast nur Wintergast 1 Sichtung, Wintergast kein Brutvogel, Wintergast
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Finken haben ein Kurzstreckenzugverhalten. Und Finken haben meist eine auffällige Flügelzeichnung.

 

 Grünfink (Carduelis chloris) alias Grünling
Brütet als erster unserer Finken, oft schon im Februar.

Der Grünling fängt schon im Februar an mit Nestbau und Brut. Er ist der erste der Finken der im Glemstal brütet. Im Immergrünen. Deshalb braucht er kein Laub. Johannes Völlm vom NABU Münchingen berichtet Mitte Januar 2009:  "Manchmal sitzt er im Schnee auf den Eiern."
Der Grünfink ist übrigens nicht einfarbig grün, sondern hat auch schöne gelbe Applikationen.
Im Februar 2006 saß ein einzelner Grünfinkmann auf der Nippenburg bei Schwieberdingen und sang sehr schön. Mitte Februar 2006 war ein kleiner Schwarm Grünfinken (ca. 6 männliche und weibliche Tiere) im Nachbargarten. Am 2.März saß ein großer Schwarm von ca. 50 Tieren im Räuschelbachtal.

_CRV8791w.jpg IMG_7215w.jpg IMG_6624w.jpg
12.3.06 14:30 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
19.4.2010 Schwieberdingen
Heimberg beim grünen Klassenzimmer
Foto: Romeo Cotrus
20.6.2009 Hemmingen
Richtung Nippenburg
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
11.2.06 9:20 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
12.6.2010 Schwieberdingen
Gartenstrasse
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
weibl. Grünfink im Schnee
(Carduelis chloris)
 Grünfink, männl.
(Carduelis chloris)

...mehr über unsere
"grünes Klassenzimmer" in Schwieberdingen
 Grünfink, männl.
(Carduelis chloris)
im Feld
Grünfink m. im Flug
(Carduelis chloris)
Grünling im Jugendkleid
(Carduelis chloris)

ein ganz kleiner Grünfink. Hat noch ein ganz kurzes Schwänzchen.

DSCF6707w.jpg DSCF6711w.jpg DSCF6709w.jpg IMG_8961w.jpg
30.07.2011 Schwieberdingen
Clara-Schumann Str.
Kamera: Fuji Finepix F200
30.07.2011 Schwieberdingen
Clara-Schumann Str.
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
30.07.2011 Schwieberdingen
Clara-Schumann Str.
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
16.07.2011 Schwieberdingen
Marktplatz
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
dieser Jungvogel war von einer Katze herumgeschleppt worden.

Er mag keinen Wurm, denn Grünlinge sind Vegetarier
derselbe Jungvogel: Er hat noch das "Greisenköpfchen", die grauweißen Babydaunen, Die Schnabelform passt zu einem Fink.

...mehr über unseren
Grünfink im Glemstal
derselbe Jungvogel. Am gelblichen Hauch in den Federn erkennt man schon den Grünfink. (Carduelis chloris)
Der Grünfink wird auch Grünling genannt.

...mehr über unseren
Grünfink im Glemstal
ein junger Vogel
Grünfink

...mehr über unseren
Grünfink im Glemstal

Was essen junge Grünlinge? Eine Geschichte zur Aufzucht von Gulliver, dem jungen Grünling:
http://www.wildvogelhilfe.org/sonderbeitraege/aufzuchtgeschichten/gulliver/gulliver.html

weitere Fotos des Vogels im Glemstal:
29.04.2009 Schwieberdingen NABU Raum in der Hauptschule Grünfink-Präparat Fundort: Danziger Str.  Schwieberdingen, 4.9.1985 K.-H. Widmann
12.02.2006 Schwieberdingen Nippenburg: Grünfinkmann (Carduelis chloris) sitzt auf einem Ast. von vorne. mehrere Fotos, beim Singen
11.02.2006 9:22 Schwieberdingen
Grünfink weibl. (Carduelis chloris)
11.06.2005 Schwieberdingen auf Birke, Grünling (Carduelis chloris) männl., mehrere Fotos
14.01.2005, Ditzinger Vogelhecke,
Grünling (Carduelis chloris) männl.. mein erstes Foto

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Erlenzeisig (Carduelis spinus)
brütet nicht im Glemstal, nur Wintergast

Erlenzeisige sehen sie im Glemstal gelegentlich im Winter in kleinen Trupps auf Erlen oder Birken. Scheinen recht gesellig. Am 10.1.06 gab es an der Neumühle an den Erlen einen großen Schwarm dieser Vögel. Erlenzeisige sind kleine Finken mit 12-15g und gehören zur Familie der Finken. (Fringillidae). Dieser junge Erlenzeisig vom 29.1.2006 turnt geschickt in einer Birke in den äußeren Zweigen und sucht Samen. Dieser war ganz allein.
Alle meine Fotos von Erlenzeisigen sind aus dem Winter. Hm!
Johannes Völlm berichtet auf der NABU-Wanderung Winterliche Vogelwelt im Schwieberdinger Tal am 17.Januar 2010:
"Der Erlenzeisig ist kein Brutvogel bei uns nur Wintergast."

IMG_2197w.jpg IMG_2201w.jpg IMG_5897a.jpg IMG_2043w.jpg
16.12.2007 Oberriexingen
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
16.12.2007 Oberriexingen
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
11.3.2007 Markgröningen Leudelsbachtal
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
5.11.2008 Bissingen Enz, bei Bissingen
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
Erlenzeisig
Carduelis Spinus
hackt auf die vereisten Erlenfrüchte
Erlenzeisig
Carduelis Spinus
Erlenzeisig (Carduelis Spinus) auf Erle
 
Erlenzeisigtrupp am Enzufer
IMG_5447a.jpg IMG_5500a.jpg
29.1.06 14:52 Schwieberdingen Kat.-Linde
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
4.3.2007 Ditzingen bei Talmühle
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
4.3.2007 Ditzuingen bei Talmühle
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
10.1.06 14:58 Schwieberdingen Neumühle
Kamera: Canon EOS 20D /  100-400@400
10.1.06 15:00 Schwieberdingen Neumühle
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
Erlenzeisig hat die Birkensamen fest im Blick Erlenzeisig
(Carduelis spinus)
männl.
Erlenzeisig
(Carduelis spinus)
männl. in Erle
Erlenzeisig pickt Erlenfrüchte rechts Erlenzeisigmann
links Erlenzeisigfrau

 

IMG_4979w.jpg IMG_1399a.jpg IMG_2037w.jpg
24.4.2008 Hemmingen Eulenbergwald,
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
1.7.06 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D /  100-400@400
22.2.2009 Markgröningen-Rotenackerwald
Kamera: Canon EOS 5D MkII/100-400
Erlenzeisig, männl.
 
Unbestimmter Vogel auf dem Dach der ersten Scheune am Ortseingang von Schwieberdingen, wo auch die Mehlschwalben ihre Nester haben,
am ehesten ein
junger Erlenzeisig (Carduelis spinus)
 
einzelner unbestimmter Vogel
sitzt auf einer Kiefer.
Bleibt dort sehr lange hocken
ähnlich einem Erlenzeisig

weitere Beobachtungen des Vogels im Glemstal siehe auch:
29.01.06 14:52 Kat.-Linde Erlenzeisig weibl. von der Seite
29.01.06 14:53 Kat.-Linde
Erlenzeisig beim Felgaufschwung
10.01.06 14:58 Neumühle Erlenzeisig im Flug
10.01.06 14:59 Neumühle Erlenzeisigfrau

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Buchfink (Fringilla coelebs)

Der Buchfink ist ausgesprochen häufig im Glemstal.

Der Buchfink ruft so ganz verhalten. So tschipp-tschipp. Johannes Völlm vom NABU Münchingen berichtet Mitte Januar 2009:  ""Beim Buchfink merkt man ganz gewaltig wie er im Frühjahr seine Strophe üben muss, bis die richtig sitzt."

IMG_5508a.jpg _CRV0043w.jpg
4.3.2007Ditzingen  bei Talmühle
Kamera: Canon EOS 20D /100-400@400
8.4.05 Markgröningen Pferdekoppel
Kamera: Canon EOS 20D / 70-300 @ 300
04.03.2011 Hemmingen
Garten Bock am Gaichelgraben
Foto: Romeo Cotrus
16.4.05 Markgröningen Pferdekoppel
Kamera: Canon EOS 20D /EF100-400@400
Buchfinkmann singt
(Fringilla coelebs)
männl. Buchfink, rötlich gefärbt Buchfink, m
(Fringilla coelebs)
im Schlichtkleid
die Buchfinkdame; unscheinbar gefärbt
DSCF0892w.jpg DSCF0887w.jpg IMG_4877w.jpg
27.4.08 Hemmingen-Eulenbergwald,
Kamera: Fuji Finepix F30
27.4.08 Hemmingen-Eulenbergwald,
Kamera: Fuji Finepix F30
23.4.2008 Hemmingen Eulenbergwald,
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
ein verletzter Buchfink der verletzte Buchfink Buchfink im Eulenbergwald
IMG_7071w.jpg IMG_7079w.jpg IMG_7081w.jpg IMG_7084w.jpg IMG_7087w.jpg
11.6.2009 Bissingen
Rotenackerwald an der Enz
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
11.6.2009 Bissingen
Rotenackerwald an der Enz
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
11.6.2009 Bissingen
Rotenackerwald an der Enz
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
11.6.2009 Bissingen
Rotenackerwald an der Enz
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
11.6.2009 Bissingen
Rotenackerwald an der Enz
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
der junge Buchfink
(Fringilla coelebs juv.)
 im Rotenackerwald rief ständig. Hörte sich fast wie ein Spatz an, nur monotoner.
Wie hat seine Mutter soviel Insekten in den Schnabel gekriegt?? seine Mutter nähert sich und hat ganz viele Insekten im Schnabel der Jungvogel sperrt den Schnabel weit auf Sie kommt zu ihm und er wird gefüttert

Ronald Meinert berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung am 24.10.2009: "Buchfinken sind am 24.10.2009 bereits zu 80% Richtung Süden durchgezogen".

weitere Beobachtungen des Vogels im Glemstal:
24.03.08 Markgröningen Leudelsbach Buchfink von Dennis Heidrich fotografiert
11.03.07 Markgröningen Leudelsbachtal, Buchfinkmann singt
17.04.05 Markgröningen Pferdekoppel Buchfinkmann von der Seite, schön scharfes Foto
08.04.05  Markgröningen Pferdekoppel, Buchfinkmann von vorne auf einem Ast
02.04.05 Markgröningen Pferdekoppel, männl. Buchfink von der Seite
06.03.05 Schwieberdingen, Kleintierz.: weibl. Buchfink singt bei Schneefall
23.01.05 Schwieberdingen, Buchfink von vorne
14.01.05 Ditzinger Vogelhecke: weibl. Buchfink
13.01.05, Ditzingen Minigolf, weibl. Buchfink
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Stieglitz (Carduelis carduelis)
Ein Trupp ist regelmäßig im Steinbruch im Glemstal

Den Stieglitz habe ich erstmals im Mai 2005 auf der vogelkundlichen Wanderung des NABU Asperg gesehen. Am 10.1.06 war im Steinbruch ein ganzer Schwarm der bunten Distelfinken (ca. 15 Tiere) an den Früchten der wilden Karde. (2. Foto von links). Dahinter die zugefrorenen Seen. Im Juni 2006 singt jeden Abend ein Distelfink in unserem Garten. Ein leises und unregelmäßiges Gezwitscher. Insgesamt scheinen 2006 drei Distelfinken irgendwo in der Nähe unseres Gartens zu wohnen.

IMG_8767a.jpg
7.6.06 18:39 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
7.6.06 18:39 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
14.7.2007 Markgröningen Siegental, Heide II
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
10.1.06 14:01 Markgröningen Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D /  100-400@400
singt voller Freude:
Distelfink
(carduelis carduelis)
landet elegant nur auf dem linken Fuss:
Distelfink
(Carduelis carduelis)
junger Distelfink
(Carduelis carduelis)
Distelfinken im Winter
(Carduelis carduelis)
im Steinbruch auf wilder Karde

Johannes Völlm berichtet auf der ornithologischen VV Exkursion am 10.4.2009: "Das Gebiet der heutigen Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen ist ein wertvolles Habitat. Vor 2-3 Jahren war ich im Mai immer dort und habe immer viele Stieglitze beobachtet."
Mehr über:
das Gebiet Froschgraben-in-Schwieberdingen

mehr Fotos vom Distelfink im Glemstal:
15.01.2011 Markgröningen Glemstal, Steinbruch: ein Trupp Distelfinken war im Steinbruch
07.06.2006 18:38 Schwieberdingen
Distelfink (Carduelis carduelis) plustert sich auf
02.06.2006 19:10 Schwieberdingen Distelfink (Carduelis carduelis) singt auf unserer Birke
08.05.2005 Hohenasperg Distelfink (Carduelis carduelis) von hinten

 

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Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) alias Dompfaff
Den Gimpel sehen Sie fast nie im Glemstal.

Vor vielen Jahren soll er noch häufig gewesen sein. Aber jetzt ist er praktisch verschwunden.
Rolf Hackenbruch vom NABU Markgröningen berichtet am 4.11.2010: "Ich habe Ende Oktober 2010 erstmals seit Jahren wieder einen Dompfaff an meiner Vogelfutterstelle in Markgröningen gesehen."
Kerstin Cotrus vom NABU Hemmingen berichtet am 29.11.2010: "Ich habe Ende November 2010 in Hemmingen in einem Garten beim Tennisplatz einen Gimpel gesehen. Wolfram Bock, ein anerkannter Hemminger Vogelkenner sagte, dass er schon seit Jahren keinen Gimpel mehr gesehen hat in Hemmingen."

IMG_3769w.jpg IMG_7885w.jpg IMG_7889w.jpg
30.1.2011 Hemmingen
Schloßpark
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
22.6.2008 Bärensee
.Canon EOS 40D / 100-400@400
22.6.2008 Bärensee
.Canon EOS 40D / 100-400@400
weiblicher Gimpel im Hemminger Schlosspark

...mehr über den
Schloßpark in Hemmingen
Gimpel weibl.
Pyrrhula pyrrhula)
Gimpel männl.
am selben Baum
(Pyrrhula pyrrhula)

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Bergfink (Fringilla montifringilla)  
Der Bergfink ist nur Wintergast im Glemstal. Selten.

Der Bergfink brütet im hohen Norden (Nordschweden, Finnland). Im Glemstal ist er nur Wintergast.

Jochen Völlm vom NABU Münchingen berichtet Mitte Januar 2009:  "der Bergfink ist im Sommer in Skandinavien. Am 22.4. saß mal ein Bergfink bei uns am Haus auf unserem Kirschbaum."
Ronald Meinert berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung am 24.10.2009: "der Bergfink hat heute seinen Median beim Vogelzug. D.h. 50% sind jetzt durch."
Johannes Völlm berichtet auf der NABU-Wanderung Winterliche Vogelwelt im Schwieberdinger Tal am 17.Januar 2010:
"Der Erlenzeisig ist kein Brutvogel bei uns, nur Wintergast."

Größe und Gestalt vom Bergfink sind ähnlich zum Buchfink. Aber mehr orange. Sein Ruf erinnert manchmal an eine entfernte Kettensäge.

IMG_4601w.jpg IMG_4579w.jpg IMG_4579w2.jpg DSCF5867w.jpg
29.12.2006 oberes Glemstal, bei Glemseck
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400
29.12.2006 oberes Glemstal, bei Glemseck
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400
29.12.2006 oberes Glemstal. bei Glemseck
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400
18.1.2009 Kallenberg Withauwald
Kamera: Fuji Finepix F30
ein Bergfink
im Wald bei Glemseck
ein weibl. Bergfink
(Fringilla montifringilla)  
im Wald bei Glemseck
dasselbe Tier
der weiße Bürzel ist gut zu sehen
Auf dieser NABU-Wanderung im Withauwald  im Januar 2009 haben wir einen Bergfink auf einem Kirschbaum gesehen.
Quasi offiziell bestimmt als Bergfink.

Romeo Cotrus schreibt mir am 15.2.2010: "heute war ich beim "grünen Klassenzimmer" in Schwieberdingen zum Fotografieren, und hab ein paar interessante Vögel erwischt. Ein Paar Bergfinken war zu beobachten. Übrigens auch am 16.1.2010 wieder zwei Bergfinken."
Die deutlich erkennbare orange Brust zeigt, dass es sich um Bergfinken und nicht etwa um einen Buchfink handelt. Da der Kopf nicht schwarz ist, handelt es sich um Bergfinken im Schlichtkleid.
Männchen und Weibchen lassen sich an der Kopf- und Schnabelfärbung unterscheiden. Der Herr hat mehr gelb an der Schnabelbasis.

Bergfink-0006200w.jpg Bergfink-0009200w.jpg Bergfink-0001200w.jpg
15.2.2010 Schwieberdingen
Glemstal, "grünes Klassenzimmer"
Foto von Romeo Cotrus
15.2.2010 Schwieberdingen
Glemstal, "grünes Klassenzimmer"
Foto von Romeo Cotrus
15.2.2010 Schwieberdingen
Glemstal, "grünes Klassenzimmer"
Foto von Romeo Cotrus
ein Bergfink, männlich, Schlichtkleid
(Fringilla montifringilla)

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"grünes Klassenzimmer" im Glemstal
ein Bergfink, männlich, Schlichtkleid
(Fringilla montifringilla)

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"grünes Klassenzimmer" im Glemstal
ein Bergfink, weiblich, Schlichtkleid
(Fringilla montifringilla)

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"grünes Klassenzimmer" im Glemstal

 

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Girlitz (serinus serinus)
macht wie ein Glasschneider oder ein quietschendes Kinderwägelchen

Der Girlitz war am 20.4.2008 in Markgröningen am Futterhaus von Ernst Seitz (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Auf der Vogelkundlichen Wanderung des NABU Schwieberdingen-Hemmingen am 5.4.2009 im Glemstal hat Johannes Völlm zwei Girlitze auf dem Feld beim Industriegebiet Schwieberdingen bestimmt.

IMG_5135w.jpg
1.5.2009 Markgröningen
Weg zum Schlüsselberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Ein Girlitz
auf einem Nadelbaum

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Bluthänfling (Carduelis cannabina)
Fotos waren schwer zu bestimmen, selten. Brütet bei uns. Ernst Seitz hat ein Nest.

Der Bluthänfling kam im Jahr 2008 aus dem Winterquartier zurück in unser Glemstal am 22.05.2008 (Quelle: Zugvogelliste 2008 von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen). Johannes Völlm berichtet auf der ornithologischen VV Exkursion am 10.4.2009: "Das Gebiet der heutigen Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen ist ein wertvolles Habitat. Vor 2-3 Jahren war ich im Mai immer dort und habe regelmäßig sehr viele Bluthänflinge beobachtet.
mehr über →
das Gebiet Froschgraben-in-Schwieberdingen

Eine interessante Auflösung hat das folgende Bilderrätsel erfahren:
Im Steinbruch im Glemstal Markgröningen waren Ende März 2006 abends am gleichen Tag zwei kleine Gruppen mit je ca. 10 Vögeln zu beobachten.

31.3.06 19:09 Markgröningen Steinbruch
Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/800s, ISO400, RAW
31.3.06 19:08 Markgröningen Steinbruch
Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/500s, ISO400, RAW
31.3.06 19:08 Markgröningen Steinbruch
Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/500s, ISO400, RAW
unbekannte Vogelart A

...mehr über unseren
 
Bluthänfling im Glemstal
unbekannte Vogelart A

... mehr über unseren
Steinbruch in Markgröningen
unbekannte Vogelart A
31.3.06 18:36 Markgröningen Steinbruch
Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/1600s, ISO400, RAW
31.3.06 18:36 Markgröningen Steinbruch
Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/800s, ISO400, RAW
31.3.06 18:35 Markgröningen Steinbruch
Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/640s, ISO400, RAW
unbekannte Vogelart B

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Bluthänfling im Glemstal
unbekannte Vogelart B
wohl derselbe Vogel von halb vorne
unbekannte Vogelart B
von vorne, vermutlich ein anderer Vogel aus dem Trupp

Jochen Völlm meinte auf der vogelkundlichen Wanderung am 17.1.2010 spontan anhand der Fotos auf dem Handydisplay: "die Art A ist der Bluthänfling. Die Art B ist entweder ein Bluthänfling oder ein Birkenzeisig. Aber Birkenzeisige sind anders gestrichelt und immer im Bereich von Auge und Schnabel schwarz gefärbt. Außerdem wären Birkenzeisige etwas gedrungener und kompakter in der Gestalt." Jochen Völlm hat dieses Fotorätsel weitergeleitet an Christoph Völlm und Christoph schreibt mir am 19.1.2010:
"Die 6 Bilder zeigen alle Bluthänflinge!! Man sieht sehr schön die typischen weiß-schwarz-weißen Schwanzfedern. Zudem ist Schnabelform uvm. typisch. Der Vogel in der unteren Reihe hat einfach kräftige Streifung am Bauch, ist auch ein Bluthänfling, vermutlich ein vorjähriger Vogel."
Jochen Völlm schreibt mir dazu am 23.1.2010: "Jetzt, wo ich die Bilder auf dem Rechner sehe, wird es wesentlich deutlicher erkennbar, als es draußen bei der Wanderung auf dem Handydisplay gewesen ist. Es könnte sich bezüglich Alter und Geschlecht um Bluthänfling-Männchen im 2. Kalenderjahr, also um vorjährige Vögel handeln, was ich ja bei der Führung schon gedacht hatte. Ist aber bei Bluthänflingen sehr schwer festzustellen!"

Danke! Klasse-Klasse! Whow. Weil ein Foto vom Bluthänfling im Glemstal hatte ich bisher noch nicht in meiner Sammlung.

IMG_5837w.jpg IMG_7330w.jpg IMG_7328w.jpg
6.5.2011 Schwieberdingen
Erddeponie Froschgraben, Nordzaun
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
30.4.05 Markgröningen Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D /100-400@400
F5.6, 1/400s, ISO200, RAW, Stativ1
6.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
6.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Bluthänfling
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung in 5/2011)

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Erddeponie Froschgraben
Ein adulter Bluthänfling, m
(Danke an Jochen und Christoph Völlm für die Artbestimmung im Dez. 2010).
Auf dem Rapsfeld oberhalb vom Gagerbach war ein Paar Bluthänflinge aktiv. Hier der Herr.

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→ 
Gagerbach in Schwieberdingen
Auf dem Rapsfeld oberhalb vom Gagerbach war ein Paar Bluthänflinge aktiv. Hier die Dame.
Die Rapsfelder sind undurchdringlich für Menschen sagt Marijan Fidusek.

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Gagerbach in Schwieberdingen
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20.08.2011 Schwieberdingen
Erddeponie Froschgraben
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
20.08.2011 Schwieberdingen
Erddeponie Froschgraben
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Der "schlanke Vogel" auf einem Steinhaufen in der Erddeponie Froschgraben:
Kopf grau, Wange hellgrau, weißer Halsring, Bauch leicht rötlich:

ein Bluthänfling
(Carduelis cannabina)
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung am 21.8.2011)

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Erddeponie Froschgraben
der "dickliche Vogel" auf demselben Steinhaufen:
Bauch mit rötlichen Längsstreifen, Scheitel hellgrau, schwarzer Streifen unter dem Auge:

ein weibl. Bluthänfling
(Carduelis cannabina)
(Danke an Jochen Völlm für die Artbestimmung am 21.8.2011)

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Erddeponie Froschgraben

Herr Becht von der AG Wanderfalkenschutz berichtet am 15.1.2011:  "Im Steinbruch in Markgröningen ist oft alles voller Dorngrasmücken und Bluthänflinge" ... mehr über unseren → Steinbruch in Markgröningen

Johannes und Jochen Völlm haben auf der Erddeponie Froschgraben in Schwieberdingen am 1.5.2011 vier Bluthänflinge beobachtet.

mehr Fotos vom Distelfink im Glemstal:
4.5.2011 Schwieberdingen Erddeponie Froschgraben, Nordzaun: Bluthänfling auf dem Zaun der Erddeponie Froschgraben, mehrere Fotos

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Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes)
Der Kernbeißer ist die größte einheimische Finkenart.

Der Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) ist die größte in Europa heimische Art aus der Familie der Finken (Fringillidae).

Jochen Völlm erzählt auf der NABU-Wanderung im Withauwald  im Januar 2009 :  "Kernbeißer sind ganzjährig da. Wenn ich im Herbst auf dem grünen Heiner bei Münchingen bin für Vogelzugbeobachtungen, da fliegt auch ab und zu ein Kernbeißer drüber. Die Kernbeißer haben ein Kurzstreckenzugverhalten wie bei den anderen Finken. Der Kernbeißer ist kein alltäglicher Vogel. Immer wieder eine angenehme Überraschung. Gestern habe ich auch einen Kernbeißer gesehen."
Johannes Völlm erzählt: "Der Kernbeißer ist ein Spezialist für Kirschkerne. Unwahrscheinlich kräftiger Schnabel und kräftiger Kopf im Verhältnis zum Gesamtvogel. Und damit hat er die Möglichkeit mit einer Scherkraft von 40kp den Kirschkern zu spalten und an das Innere des Kirschkerns zu kommen. Das ist das, was er frisst."

Ronald Meinert berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung am 24.10.2009: "Von unseren einheimischen Vögeln zieht nur der Kernbeisser bei Regen"

Günther Krämer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet: Am 16.12.2010 war ein Kernbeißer bei uns am Futterhaus in Schwieberdingen.

Und auf der Wanderung von Johannes Völlm am 6.2.2011 im Seewald haben wir ihn endlich in unserer Gegend fotografiert. Erst ein Trupp von 5 Kernbeißern. Später noch ein Trupp von ca. 12 Kernbeißern im Überflug. Aber wenn man mit Johannes und Jochen Völlm unterwegs ist, sieht man eigentlich immer auch fünfmal mehr Vögel als sonst.

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06.02.2011 Korntal
Seewald
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
06.02.2011 Korntal
Seewald
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
06.02.2011 Korntal
Seewald
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
06.02.2011 Korntal
Seewald
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
06.02.2011 Korntal
Seewald
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
ein Trupp von fünf Kernbeißern

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Kernbeißer im Glemstal
 
mit dem Schnabel kann er Kirschkerne aufknacken

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Kernbeißer im Glemstal
links Kernbeißer im Flug

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Kernbeißer im Glemstal
der fliegende Kernbeisser

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Kernbeißer im Glemstal
auf dem Boden unter dem Futterhaus sitzt ein Kernbeißer

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Kernbeißer im Glemstal
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18.1.2009 Kallenberg Withauwald
Kamera: Fuji Finepix F30
Johannes Voellm zeigt den Kernbeißer.
 Auf dieser NABU-Wanderung im Withauwald  im Januar 2009 haben wir zweimal einen Kernbeißer gesehen.
Quasi offiziell bestimmt als Kernbeißer

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Mehr Sichtungen von Finkenarten im Glemstal
noch ohne Foto: Fichtenkreuzschnabel, Birkenzeisig

Johannes Voellm erzählt auf der NABU-Wanderung im Withauwald  im Januar 2009 vom Fichtenkreuzschnabel: "Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) ist Spezialist für die Samen in den Fichtenzapfen. Vor allem im Winter."

Johannes Völlm schreibt mir am 11.2.2011 zum Fichtenkreuzschnabel: "Der Fichtenkreuzschnabel bewohnt große zusammenhängende Fichtenwälder. Gerne auch in etwas größeren Höhenlagen, als wir sie haben. Daher ist der Fichtenkreuzschnabel bei uns um Schwieberdingen und Münchingen herum kein Brutvogel. Bei uns ist er nur im Winter als Wintergast oder Überzieher zu hören / zu sehen."

DSCF3566w.jpg
06.02.2011 Korntal
Seewald
Kamera: Fuji Finepix F200
Johannes Völlm hat in unserer Gegend schon einen Birkenzeisig gesehen. Und zwar im Winter am Aischbach (fliesst in den Räuschelbach und dieser in die Glems) vor ca. 9 Jahren, also etwa im Jahr 2002

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