Vögel im Glemstal: Eulen
Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Vogelwelt im unteren Glemstal.
(Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen oder eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal
sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine
kurze mail.
Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen
und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt
fotoscheue versteckt lebende Subjekte
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noch ohne Foto im Glemstal |
| Waldohreule (Asio otus) |
Waldkauz (Strix Aluco) |
Steinkauz (Athene noctua) |
Schleiereule (Tyto alba) |
Uhu (Bubo bubo) |
| Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae) Ordnung: Eulen (Strigiformes) |
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae) Ordnung: Eulen (Strigiformes) |
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae) Ordnung: Eulen (Strigiformes) |
Familie: Schleiereulen (Tytonidae) Ordnung: Eulen (Strigiformes) |
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae) Ordnung: Eulen (Strigiformes) |
| Unterriexingen, Schwieb. | Rotenackerwald, Bärensee | selten (Schwieberdingen, Markgrön.) | im Schleiereulenkasten | sehr selten, Steinbruch Markgröningen |
| Fotoserie Waldohreule | Fotoserie: Waldkauz | |||
| mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos |
►Waldkauz
(Strix Aluco)
Bewohnt große Baumhöhlen in alten Bäumen. Sehr standorttreu. Recht
selten im Glemstal (Es gibt auch wenig große Baumhöhlen)
Der Rotenackerwald bei Markgröningen hat viele alte Bäume und es gibt sehr viele
Spechte aller Arten. Und die abgestorbenen hohlen Bäume bieten auch Schutz für
Eulen.
Auf der Winterwanderung des NABU Markgröningen im Rotenackerwald am 11.3.2007
haben wir einen Waldkauz beobachtet. Am besten auf
den
Film mit Musik klicken
und genießen.
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17.3.2007 Markgröningen Rotenackerwald Canon EOS 20D, 100-400@400 |
17.3.2007 Markgröningen Rotenackerwald Canon EOS 20D, 100-400@400 |
NABU-Foto ausgestellt bei der Kuckuckskirbe Uri 4.5.2008 |
| Waldkauz im
Rotenackerwald bei Markgröningen Film mit Musik zum Waldkauz im Rotenackerwald |
Waldkauz (Strix Aluco) im Rotenackerwald bei Markgröningen Fotoserie: Waldkauz im Rotenackerwald öffnen |
Ein Nistkasten für
den Waldkauz (Strix Aluco) wird montiert von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen |
Johannes Wagner schreibt mir am
3.8.2008: "folgt man dem Waldweg vom Bärensee (Rotwildpark) kommend ins
das nördliche Bernhardsbachtal aufwärts bis etwa zum Punkt RW5.06/HW54.02 (bis
ca. 200 m südlich der links des Weges stehenden Waldhütte), so stehen am rechten
Hang zwei alte Bäume. Der hintere Baum (ca. 20 m rechts des Weges) hat in etwa
15 m Höhe eine etwa 80 cm große Asthöhle, die wegseitig (also nach Westen)
gerichtet ist. Darin sitzt tagsüber eine etwa 50 cm große Eule".
Wir waren in
der Woche drauf sonntags mit der Familie dort und nachmittags scheint den beiden
Eulen die Sonne direkt ins Gesicht. Dann müssen sie blinzeln um nicht von der
Sonne geblendet zu werden. Der Waldkauz lebte offenbar auch im Winter
2007/2008 in diesem Baum. Wir haben ihn 2008 auch schon mit einem zweiten Waldkauz dort
fotografiert. Und er wurde sogar schon beobachtet, wie er tagsüber zu seinem Schlafbaum
hinfliegt.
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17.8.2008 16:27
Bärensee-Bernhardsbach Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400 |
17.8.2008 16:21
Bärensee-Bernhardsbach Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400 |
5.9.2010 Bärenseegebiet
x Bernhardsbach Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
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Die Waldkäuze (Strix Aluco)
sitzen mittags in der Sonne und
müssen blinzeln ...mehr über unsere → Bärenseen im Glemstal |
Zwei Waldkäuze (Strix Aluco) am Bärensee ...mehr über unsere → Bärenseen im Glemstal |
der Waldkauz
(Strix Aluco) auch 2010 wieder in seinem Schlafbaum ...mehr über unsere → Bärenseen im Glemstal |
Klaus Rautenstrauch berichtet auf der
Wanderung des NABU Markgröningen zum NSG Hammelrain in Markgröningen am
21.9.2008:
"Im
Juni 2008 sind 5 junge Waldkäuze in Markgröningen an der Leudelsbachmündung
herumgeflogen. Tagsüber. Und immer laut am Schreiben"
Fritz Plachetta berichtet auf der
vogelkundlichen
Wanderung des NABU Markgröningen am 8.3.2009: "Der Waldkauz sitzt
gerne am Straßenrand. Weil die Waldkäuze gerne im Scheinwerferlicht der Autos jagen. Die
fliegen dann am Wegrand gerne mal auf, wenn ein Auto kommt. Und manchmal
werden sie dann vom Auto erwischt."
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7.2.2010 Hemmingen Wald mit den 14 Mammutbäumen Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
7.2.2010 Hemmingen Wald mit den 14 Mammutbäumen Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
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Ein Waldkauz
(Strix Aluco) ...mehr über unser Naturdenkmal 16/01 → 14 Mammutbäume in Hemmingen |
Der Waldkauz (Strix Aluco) im Flug kurz nach dem Wegfliegen ...mehr über unser Naturdenkmal 16/01 → 14 Mammutbäume in Hemmingen |
weitere Fotos des Vogels im Glemstal:
25.10.2009 Baerensee
am Bernhardsbach, der Waldkauz ist auch 2009 wieder in seinem Schlafbaum
25.10.2009 Baerensee
am Bernhardsbach
Foto von Andreas Gölzer,
Der Waldkauz (Strix Aluco) war auch im Herbst 2009 wieder in seinem
Schlafbaum
29.04.2009 Schwieberdingen
NABU Raum in der Hauptschule, Günter Breuer zeigt
ein Waldkauz-Präparat
22.06.2008
Bärensee nachmittags um
16:30 sitzt der Waldkauz in der Sonne, mehrere Fotos eines einzelnen
Waldkauzes
21.6.2008
Bärensee-Bernhardsbach 2 Waldkäuze
(Strix Aluco)
am Bärensee auf ihrem langjährigen Schlafbaum
11.03.2007 Markgröningen Leudelsbachtal:
NABU Wandergruppe beobachtet einen Waldkauz
11.03.2007 Markgröningen Leudelsbachtal:
ein Waldkauzkasten ganz zugekleibert
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►Waldohreule (Asio Otus)
Geben schöne Fotos auf ihren Schlafbäumen.
Bei der Suche nach geeigneten
Vogelzugbeobachtungsplätzen haben Jochen Völlm, Andreas Gölzer und ich am
25.8.2011 spätabends in der Dämmerung bei der Schwieberdinger Katharinenlinde
das Feld inspiziert, wo 2008 die Goldregenpfeifer gerastet haben. Dabei haben
wir den Vogelfreund Markus Hansen aus Hemmingen getroffen der gerade auf dem
Heimweg vom Gagerbach war. Er hat mir dann später am Abend diese beiden tollen
Fotos einer fliegenden Eule zugeschickt. Er schreibt mir dazu:
"Spätes Glück!
Gerade auf dem Heimweg beim Wetterleuchten wurde ich neugierig
umrundet. Zuerst hab ich den nächtlichen Gast mit der Taschenlampe verfolgt.
Doch bei der zweiten Runde zog ich die Kamera, die ich glücklicherweise noch mit
Blitz und halbwegs passabler Einstellung griffbereit hatte, zielte wortwörtlich
ins Schwarze (Himmel) und guck - da flog sie noch mal ein Runde um mich bevor
sie davon segelte"
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25.08.2011 Schwieberdingen/Hemmingen Weg zum Gagerbach Foto von Markus Hansen |
25.08.2011 Schwieberdingen/Hemmingen Weg zum Gagerbach Foto von Markus Hansen |
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Eine Eule nachts in freier Wildbahn zwischen
Schwieberdingen und Hemmingen im Flug erwischt: Waldohreule (Asio otus) ...mehr über unsere → Waldohreule im Glemstal |
Waldohreule (Asio otus) ...mehr über unsere → Waldohreule im Glemstal → Gagerbach in Schwieberd. |
Ein bekannter Schlafbaum für Waldohreulen im Glemstal steht direkt an der
Glemstalgrundschule in Unterriexingen. Seit Ende September 2007 sitzt eine einzelne Waldohreule (Asio Otus) auf dem
bekannten Eulenbaum am Eingang der Glemstalgrundschule in Unterriexingen. Es
liegt nahe, dass es sich um eine der
vier Eulen vom Oktober 2006 handelt, die im Oktober 2006 genau diesen Baum
als Schlafbaum verwendet haben. Anhand der Muster in den Stehohren und der Form
der Federn um die Augen ist es am ehesten die ganz scheue "Eule 4".
Sie können den
Film mit Musik zu den
Waldohreulen und zur
Herbststimmung anklicken und geniessen.
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13.10.07
Unterriexingen Glemstalgrundschule Canon EOS 40D / 100-400@400 F8, 1/100s, ISO160, RAW |
13.10.07
Unterriexingen Glemstalgrundschule Canon EOS 40D / 100-400@400 F8, 1/320s, ISO200, RAW |
13.10.07
Unterriexingen Glemstalgrundschule Canon EOS 40D / 100-400@400 F8, 1/320s, ISO200, RAW |
14.10.07
Unterriexingen Glemstalgrundschule Canon EOS 40D / 100-400@400 F7.1, 1/1400s, ISO400, RAW |
| Waldohreule (Asio Otus) an der Glemstal-Grundschule |
Waldohreule (Asio Otus) an der Grundschule |
Gewölle unter dem Eulenbaum | Die Glemstalgrundschule macht seit 2007 Solarstrom |
Siehe die Fotos und Beobachtungen der
4 Waldohreulen vom Oktober 2006 an der Glemstal-Grundschule
Im Jahr 2008 waren nur lt. Fr. Stoschir nur zwei Waldohreulen an der
Glemstal-Grundschule in Unterriexingen. Kamen wie immer in den großen Ferien.
Blieben aber nur zwei Wochen. Waren danach verschwunden.
►"Ich
hab meinen Eulen schon Namen gegeben"
Erika Birkhold hatte in ihrem Garten in
Schwieberdingen jahrelang Waldohreulen
"Die Eulen haben sich jahrelang immer bei uns in der Birke aufgehalten"
berichtet Erika Birkhold auf der
Jahresfeier 2008
des NABU-Schwieberdingen-Hemmingen. "Ich hab meinen Eulen schon Namen gegeben, weil sie ja
auch immer die gleichen Plätze gehabt haben. Sie haben sich auch unterschieden
im Gefieder, eine hatte eine fast weiße Brust. Jetzt gucke ich immer wenn
Dämmerung ist automatisch. Weil ich hab genau das Gefühl gehabt, wann sie
wegfliegen. Das war wunderschön, wie ein Zeremoniell."
"Katzen hatten wir keine in der Gegend. Aber wir hatten viele Kanarienvögel und
dann gab es natürlich viele Körner auf dem Bio-Kompost und viele Mäuse. Die
ersten Jahre waren nur wenig Eulen da. 3, 6 , 8 und dann hat es sich gesteigert
auf bis zu 22 Eulen"
"Als in der Nachbarschaft ein paar Bäume gefällt worden sind, waren von heute
auf morgen alle Eulen weg. An der Glems hat es jetzt noch welche. Ich hoffe, sie
kommen mal wieder zu uns".
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15.11.2008 Schwieberdingen Canon EOS 40D / sigma 18-125 |
| Frau Erika Birkhold
(hier im Gespräch mit Helmut Theurer) hatte bis zu 22 Waldohreulen in Ihrem Garten |
Otto Braun aus Asperg berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung des NABU Markgröningen am 8.3.2009: "Waldohreulen sind jetzt in Asperg, wenn man die Wilhelmstrasse rauf geht zum Panoramaweg am Hohenasperg. Da ist ein Baum mit Efeu. Dort sitzen sie drin. Kommen hauptsächlich im Februar, wenn der Winter eigentlich vorbei ist. Abends um Sechse habe ich sie auch schon rumfliegen sehen. So durch die Bahnhofstrasse sind sie gesegelt. Waren bis vor einer Woche, also Ende Februar 2009 noch da."
►Steinkauz (Athene noctua)
Der Steinkauz brütet (fast nur) in Steinkauzröhren.
War fast schon ausgestorben. Bestand hat sich etwas erholt. Der Landkreis
Ludwigsburg gilt jetzt als ein Zentrum für Steinkäuze.
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4.12.2007
Markgröningen Casio Exilim Z1000 Foto von Ernst Seitz |
12.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera:Canon EOS 5D MkII / 24-105 |
13.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera:Canon EOS 5D MkII / 24-105 |
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Steinkauz (Athene noctua) in der Hand von Oskar Josephy vom NABU Markgröningen |
Steinkauzpräparat von Herbert Keil |
Zugegeben: ein katastrophales Foto. Und doppelt belichtet. Dennoch: ein echter lebender Steinkauz in freier Wildbahn auf dem letzten Baum am Gagerbach links am mittleren Weg. Er flog dann von dort in niedriger Höhe in Richtung seiner Röhre ...mehr über unseren → Gagerbach in Schwieberd. |
Dieser Steinkauz war in einem Kamin in Markgröningen gefangen. Der Vogelwart
vom NABU Markgröningen Ernst Seitz wurde verständigt. Oskar Josephy hat ihn hier in seiner behandschuhten Hand.
Der Kauz ist gar nicht schwarz trotz des Kamins. Nachts wurde der Steinkauz
wieder freigelassen.
Es stellt sich natürlich die Frage, wie der Steinkauz in den Kamin
hineingekommen ist. Dazu hat mir Fr. Ingeborg Steinbach vom NABU Schwieberdingen
eine amüsante Geschichte erzählt: "In einem kalten Winter saß auf einem Kamin in
Schwieberdingen eine Eule und schien sich dort den Hintern zu wärmen. Es kam
auch Rauch aus dem Kamin. Die kleinen Vögel waren ganz aufgeregt und haben die
Eule auf dem Kamin attackiert. Wenn es der Eule zuviel wurde, hat sie sich in
den Kamin hineinfallen lassen. Kam dann allerdings nach einiger Zeit immer
wieder von selbst hoch."
schweizerische Vogelforscherin erklärt uns das aktuelle Steinkauzforschungs-Projekt in unserem Gebiet am 2.6.2011:
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11.08.2011 Schwieberdingen Katharinenlinde Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
2.9.2010 Schwieberdingen Katharinenlinde Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
2.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
2.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
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Diese Antenne auf dem höchsten Punkt der Markung Schwieberdingens, der
Katharinenlinde ist von der Schweizer Vogelwarte Sempach und kann besenderte Steinkäuze rund um Schwieberdingen bis in 50km Entfernung entdecken ...mehr über unsere → Katharinenlinde in Schwieberdingen |
Die große stationäre Antenne in Schwieberdingen ist drehbar, so dass die Richtung
bestimmt werden kann. Vor allem wenn die Jungvögel sich ein eigenes Revier suchen braucht man diese Antenne. Insgesamt sind ca. 100 Käuze besendert. |
Jeder Steinkauz hat einen Sender mit einer anderen Frequenz. So kann man die einzelnen Tiere unterscheiden | die drehbare Antenne auf dem Auto kann besenderte Steinkäuze bis in 20km Entfernung finden |
die schweizerische Vogelforscherin erläutert:
"Steinkäuze sind in der Schweiz selten geworden. Damit der kleine
Bestand in der Schweiz erhalten werden kann, untersuchen wir, was der Steinkauz
braucht. Derartige Untersuchungen kann man wegen der Seltenheit des Steinkauzes
in der Schweiz kaum durchführen. Hier im Raum Schwieberdingen und den
Nachbargemeinden kann man das Verhalten der Steinkäuze besser studieren."
"Speziell das Gebiet Gagerbach in Schwieberdingen ist ein sehr gutes Steinkauzhabitat. Es gibt
hochstehende magere Wiesen und direkt daneben gemähte Wiesen als Jagdrevier, wo
der Steinkauz an die Mäuse und Insekten herankommt. Wofür er eine Sitzwarte
bevorzugt. Für den Winter gibt es Holzstapel, wo z.B. die beiden besenderten
Steinkäuze der Gagerbach-Nordwestecke den ganzen Winter saßen. Und auch viele
Baumhöhlen in alten Apfelbäumen. Und es gibt
direkt daneben Äcker, die im Winter u.a. Würmer bieten."
"Ein Steinkauzrevier hat ca. 250m Radius rund um die Niströhre. Im Winter kann
das Revier doppelt so groß sein. Das Weibchen hockt zu Beginn der
Brutzeit in der Nisthöhle. Das Männchen füttert das Weibchen und die Jungen. Das Männchen hockt auch tagsüber gerne in
der Nähe auf einem Baum. Ist aber kaum zu erkennen, da es gut getarnt ist und
die Stelle mit dem dichtesten Laub bevorzugt. Wenn die Jungen etwas älter sind,
füttert auch das Weibchen die Jungen"
"Im Vergleich zur Schweiz gibt es hier in Schwieberdingen mehr Rebhühner und
Gartenrotschwänze und mehr magere Wiesen. In der Schweiz gibt es durch die
Viehwirtschaft eher eine Fettwiesenwirtschaft"
"Warum die Steinkäuze die Steinkauzröhren zum Brüten bevorzugen ist noch
nicht ganz klar. Es gibt zwar Naturbruten, nur kennt man wenige und
wahrscheinlich gibt es auch nur wenige davon. "
Hm! Das heißt wohl, ohne die künstlichen Steinkauzröhren wird der Steinkauz
bei uns verschwinden.
"Informationen über das schweizerische Steinkauzforschungsprojekt in
Schwieberdingen und Umgebung gibt es unter:
http://www.vogelwarte.ch/wohin-des-wegs-uberlebensrate,-raumnutzung-und-wanderungen-von-steinkauzen.html
und auf der Seite der Forschungsgemeinschaft Eulen (FOGE):
http://www.eulenforschung.de/
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2.9.2010 Schwieberdingen Katharinenlinde Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
6.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
2.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
6.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
12.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Foto Manfred Herda |
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4 Autos mit Antennen sind im Einsatz für das Steinkauzforschungsprojekt.
Hier das silberne Auto an der Katharinenlinde vor dem EMV-Messhaus der Fa.
Bosch ...mehr über unsere → Katharinenlinde in Schwieberdingen |
Hier das rote Auto. Die Sender am Steinkauz können über 1 Jahr lang senden. Dann muss der Sender ausgetauscht werden. |
mit der Handantenne kann man erkennen, in welcher Richtung ein Steinkauz
sitzt ...mehr über das Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Bei der Telemetrierung mit der Handantenne wird der Steinkauz laufend geortet. Manchmal sitzt er
minutenlang still. Manchmal muss man hinterher rennen und kommt kaum nach.
Diesmal saß er lange auf einer Wiese mit hohem Gras und wechselte öfter mal
den Baum. ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Orten der Steinkäuze bei der Steinkauznacht. ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberd. |
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2.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
21.5.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
12.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera:Canon EOS 5D MkII / 24-105 |
12.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Foto Manfred Herda |
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Kontrolle: wer hat diese Sitzwarte benutzt? Neben dem Steinkauz sind
das auch Turmfalken, Rotschwänze, und einmal ein Pieper ...mehr über unsere → Turmfalken im Glemstal → Gartenrotschwanz im Glemstal → Limikolen im Glemstal |
Fotofalle für Steinkäuze ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Nadine Apolloni von der Uni Bern berichtet über Ihre Arbeit im
Steinkauzprojekt: "Ich zähle Mauselöcher, Mäusespuren usw." Ganz
Wissenschaftlerin. ...mehr über unsere → Mausarten im Glemstal → Blindschleichen im Glemstal |
Herbert Keil,
Projektleiter der Forschungsgemeinschaft Eulen (FOGE)
berichtet: "Etwa 220 Steinkauzpaare gibt es heute im Landkreis Ludwigsburg." |
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21.5.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
6.6.2011 Schwieberdingen Immental, Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
21.5.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
21.5.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
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Schild über Steinkäuze ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Das Hinweisschild der Schweizer Vogelwarte Sempach |
Schild an der Fotofalle für Steinkäuze ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Fotofalle für Steinkäuze ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
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21.5.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
13.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F220 |
21.5.2011 Schwieberdingen Gagerbach Kamera: Fuji Finepix F200 |
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Steinkauz-Gewölle ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Unter einem Baum mit einer Steinkauzröhre liegen Gewölle vom Steinkauz mit vielen kleinen Knochen |
Steinkauz-Gewölle ...mehr über unser Gebiet → Gagerbach in Schwieberdingen |
Ursula Kientsch berichtet im Juli 2011: "Leider ist unser Garten für Steinkäuze ungeeignet, da er mit hohen Bäumen und
dichten
Hecken umgeben ist.
Die Käuze benötigen einen weiten Raum zum An- und Abflug. Bei so einer
Bepflanzung,
wie wir sie im Garten haben, besteht die besondere Gefahr darin, dass Sperber
und
Habicht in der Nähe der Kauzröhren auf den Bäumen auf der Lauer sitzen und
warten,
bis die jungen Käuze ihre ersten Flugversuche machen --- und schon ist es
passiert."
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06.08.2011 Markgröningen beim Steinbruch Zimmermann Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
06.08.2011 Markgröningen beim Steinbruch Zimmermann Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400 |
19.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach Foto von Romeo Cotrus |
14.08.2011 Schwieberdingen Gagerbach, beim Weinberg Kamera: Fuji Finepix F200 |
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der Steinkauzkasten in Markgröningen oberhalb vom Steinbruch in einer
Streuobstwiese ist sichtbar bewohnt. Drei junge Steinkäuze wurden dort
ausgebrütet lt. Ernst Seitz ...mehr über unseren → Steinbruch im Glemstal |
in diesem hohlen Baum bei der Röhre deponiert der Steinkauz tote Mäuse als
Futter. Ernst Seitz greift hinein. ...mehr über unseren → Steinbruch im Glemstal |
in einer Steinkauzröhre im Gagerbach haben Hornissen ein Nest gebaut ...mehr über → Hornissen im Glemstal → Gagerbach in Schwieberd. |
eine Steinkauz-Niströhre am Gagerbach ...mehr über unseren → Gagerbach in Schwieberd. |
Steinkäuze 2010:
Johannes Völlm vom NABU Korntal-Münchingen berichtet am
6.2.2011:
"Wir haben im Winter 2010/2011 einen
Steinkauz aus einem Kamin in Münchingen gerettet. Er wog nur noch 130 g statt 180 g
wie normal"
Am 3.10.2010 haben Helmut Theurer vom NABU
Schwieberdingen-Hemmingen und ich abends im Schwieberdinger Glemstal gehört: einen alten Steinkauz und einen Steinkauz Jungvogel im kleinen
Felde (im Glemstal bei der Neumühle).
Kerstin Cotrus schreibt mir am 20.2.2010: "Unter der größeren Steinkauzröhre im
Hemminger Schlosspark lag Gewölle, unter der Anderen haben wir nichts gefunden."
Das ist toll, wenn der Steinkauz den langen kalten und sehr schneereichen Winter
2009/2010 überlebt hat.
►Wir erzählen 2010 eine
Geschichte zur Steinkauzbeobachtungsaktion der Schweizer
im Gemeindeblatt
von Schwieberdingen und Hemmingen:
| Ausgabe | Titel |
Foto |
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19.11.2010 Woche 46 |