Vögel im Glemstal:  Eulen

Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Vogelwelt im unteren Glemstal.
(Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen oder eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine kurze mail.

   Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
   Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt fotoscheue versteckt lebende Subjekte

 

IMG_3988a.jpg IMG_6006a.jpg Bilder-5-030w.jpg Bilder2-020w.jpg noch ohne Foto im Glemstal
Waldohreule
(Asio otus)
Waldkauz
(Strix Aluco)
Steinkauz
(Athene noctua)
Schleiereule
(Tyto alba)
Uhu
(Bubo bubo)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Schleiereulen (Tytonidae)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Unterriexingen, Schwieb. Rotenackerwald, Bärensee selten (Schwieberdingen, Markgrön.) im Schleiereulenkasten sehr selten, Steinbruch Markgröningen
Fotoserie Waldohreule Fotoserie: Waldkauz      
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Waldkauz (Strix Aluco)
Bewohnt große Baumhöhlen in alten Bäumen. Sehr standorttreu. Recht selten im Glemstal (Es gibt auch wenig große Baumhöhlen)

Der Rotenackerwald bei Markgröningen hat viele alte Bäume und es gibt sehr viele Spechte aller Arten. Und die abgestorbenen hohlen Bäume bieten auch Schutz für Eulen.
Auf der Winterwanderung des NABU Markgröningen im Rotenackerwald am 11.3.2007 haben wir einen Waldkauz beobachtet. Am besten auf den Film mit Musik klicken und genießen.

IMG_6006a.jpg IMG_5991a3.jpg DSCF1164w2.jpg
17.3.2007 Markgröningen Rotenackerwald
Canon EOS 20D, 100-400@400
17.3.2007 Markgröningen Rotenackerwald
Canon EOS 20D, 100-400@400
NABU-Foto ausgestellt
bei der Kuckuckskirbe Uri
4.5.2008
Waldkauz im Rotenackerwald bei Markgröningen

Film mit Musik
zum Waldkauz im Rotenackerwald
Waldkauz
(Strix Aluco) im Rotenackerwald bei Markgröningen

Fotoserie: Waldkauz im Rotenackerwald öffnen
Ein Nistkasten für den Waldkauz
(Strix Aluco) wird montiert von Ernst Seitz vom NABU Markgröningen

Johannes Wagner schreibt mir am 3.8.2008: "folgt man dem Waldweg vom Bärensee (Rotwildpark) kommend ins das nördliche Bernhardsbachtal aufwärts bis etwa zum Punkt RW5.06/HW54.02 (bis ca. 200 m südlich der links des Weges stehenden Waldhütte), so stehen am rechten Hang zwei alte Bäume. Der hintere Baum (ca. 20 m rechts des Weges) hat in etwa 15 m Höhe eine etwa 80 cm große Asthöhle, die wegseitig (also nach Westen) gerichtet ist. Darin sitzt tagsüber eine etwa 50 cm große Eule".
Wir waren in der Woche drauf sonntags mit der Familie dort und nachmittags scheint den beiden Eulen die Sonne direkt ins Gesicht. Dann müssen sie blinzeln um nicht von der Sonne geblendet zu werden. Der Waldkauz  lebte offenbar auch im Winter 2007/2008 in diesem Baum. Wir haben ihn 2008 auch schon mit einem zweiten Waldkauz dort fotografiert. Und er wurde sogar schon beobachtet, wie er tagsüber zu seinem Schlafbaum hinfliegt.

IMG_0109w.jpg IMG_0094w.jpg IMG_9453w.jpg
17.8.2008 16:27 Bärensee-Bernhardsbach
Kamera: Canon EOS 40D /  100-400@400
17.8.2008 16:21 Bärensee-Bernhardsbach
Kamera: Canon EOS 40D /  100-400@400
5.9.2010 Bärenseegebiet x
Bernhardsbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Die Waldkäuze (Strix Aluco) sitzen mittags in der Sonne und müssen blinzeln

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Bärenseen im Glemstal
Zwei Waldkäuze
(Strix Aluco) am Bärensee

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Bärenseen im Glemstal
der Waldkauz (Strix Aluco) auch 2010
wieder in seinem Schlafbaum

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Bärenseen im Glemstal

Klaus Rautenstrauch berichtet auf der Wanderung des NABU Markgröningen zum NSG Hammelrain in Markgröningen am 21.9.2008:
"Im Juni 2008 sind 5 junge Waldkäuze in Markgröningen an der Leudelsbachmündung herumgeflogen. Tagsüber. Und immer laut am Schreiben"
Fritz Plachetta berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung des NABU Markgröningen am 8.3.2009:  "Der Waldkauz sitzt gerne am Straßenrand. Weil die Waldkäuze gerne im Scheinwerferlicht der Autos jagen. Die fliegen dann am Wegrand gerne mal auf, wenn ein Auto kommt. Und manchmal werden sie dann vom Auto erwischt."

IMG_2728w.jpg IMG_2731w.jpg
7.2.2010 Hemmingen
Wald mit den 14 Mammutbäumen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
7.2.2010 Hemmingen
Wald mit den 14 Mammutbäumen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Ein Waldkauz (Strix Aluco)

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Naturdenkmal 16/01
 
14 Mammutbäume in Hemmingen
Der Waldkauz (Strix Aluco)
im Flug kurz nach dem Wegfliegen

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Naturdenkmal 16/01
 
14 Mammutbäume in Hemmingen

weitere Fotos des Vogels im Glemstal:
25.10.2009 Baerensee am Bernhardsbach, der Waldkauz ist auch 2009 wieder in seinem Schlafbaum
25.10.2009 Baerensee am Bernhardsbach Foto von Andreas Gölzer, Der Waldkauz (Strix Aluco) war auch im Herbst 2009 wieder in seinem Schlafbaum
29.04.2009 Schwieberdingen NABU Raum in der Hauptschule, Günter Breuer zeigt ein Waldkauz-Präparat

22.06.2008 Bärensee nachmittags um  16:30 sitzt der Waldkauz in der Sonne, mehrere Fotos eines einzelnen Waldkauzes
21.6.2008 Bärensee-Bernhardsbach
2 Waldkäuze (Strix Aluco) am Bärensee auf ihrem langjährigen Schlafbaum

11.03.2007 Markgröningen Leudelsbachtal: NABU Wandergruppe beobachtet einen Waldkauz
11.03.2007 Markgröningen Leudelsbachtal: ein Waldkauzkasten ganz zugekleibert

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Waldohreule (Asio Otus)
Geben schöne Fotos auf ihren Schlafbäumen.

Bei der Suche nach geeigneten Vogelzugbeobachtungsplätzen haben Jochen Völlm, Andreas Gölzer und ich am 25.8.2011 spätabends in der Dämmerung bei der Schwieberdinger Katharinenlinde das Feld inspiziert, wo 2008 die Goldregenpfeifer gerastet haben. Dabei haben wir den Vogelfreund Markus Hansen aus Hemmingen getroffen der gerade auf dem Heimweg vom Gagerbach war. Er hat mir dann später am Abend diese beiden tollen Fotos einer fliegenden Eule zugeschickt. Er schreibt mir dazu:
"Spätes Glück!
Gerade auf dem Heimweg beim Wetterleuchten wurde ich neugierig umrundet. Zuerst hab ich den nächtlichen Gast mit der Taschenlampe verfolgt. Doch bei der zweiten Runde zog ich die Kamera, die ich glücklicherweise noch mit Blitz und halbwegs passabler Einstellung griffbereit hatte, zielte wortwörtlich ins Schwarze (Himmel) und guck - da flog sie noch mal ein Runde um mich bevor sie davon segelte"

markus3-w.jpg markus4-w.jpg
25.08.2011 Schwieberdingen/Hemmingen
Weg zum Gagerbach
Foto von Markus Hansen
25.08.2011 Schwieberdingen/Hemmingen
Weg zum Gagerbach
Foto von Markus Hansen
Eine Eule nachts in freier Wildbahn zwischen Schwieberdingen und Hemmingen im Flug erwischt:
Waldohreule
(Asio otus)

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Waldohreule im Glemstal
Waldohreule
(Asio otus)

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Waldohreule im Glemstal
Gagerbach in Schwieberd.

Ein bekannter Schlafbaum für Waldohreulen im Glemstal steht direkt an der Glemstalgrundschule in Unterriexingen. Seit Ende September 2007 sitzt eine einzelne Waldohreule (Asio Otus) auf dem bekannten Eulenbaum am Eingang der Glemstalgrundschule in Unterriexingen. Es liegt nahe, dass es sich um eine der vier Eulen vom Oktober 2006 handelt, die im Oktober 2006 genau diesen Baum als Schlafbaum verwendet haben. Anhand der Muster in den Stehohren und der Form der Federn um die Augen ist es am ehesten die ganz scheue "Eule 4".
Sie können den Film mit Musik zu den Waldohreulen und zur Herbststimmung anklicken und geniessen.

IMG_0684web.jpg IMG_0619web.jpg IMG_0664web.jpg IMG_0859web.jpg
13.10.07 Unterriexingen Glemstalgrundschule
Canon EOS
40D / 100-400@400
F8, 1/100s, ISO160, RAW
13.10.07 Unterriexingen Glemstalgrundschule
Canon EOS
40D / 100-400@400
F8, 1/320s, ISO200, RAW
13.10.07 Unterriexingen Glemstalgrundschule
Canon EOS
40D / 100-400@400
F8, 1/320s, ISO200, RAW
14.10.07 Unterriexingen Glemstalgrundschule
Canon EOS
40D / 100-400@400
F7.1, 1/1400s, ISO400, RAW
Waldohreule (Asio Otus)
an der Glemstal-Grundschule
Waldohreule (Asio Otus)
an der Grundschule
Gewölle unter dem Eulenbaum Die Glemstalgrundschule macht seit 2007 Solarstrom

Siehe die Fotos und Beobachtungen der 4 Waldohreulen vom Oktober 2006 an der Glemstal-Grundschule
Im Jahr 2008 waren nur lt. Fr. Stoschir nur zwei Waldohreulen an der Glemstal-Grundschule in Unterriexingen. Kamen wie immer in den großen Ferien. Blieben aber nur zwei Wochen. Waren danach verschwunden.



"Ich hab meinen Eulen schon Namen gegeben"
Erika Birkhold hatte in ihrem Garten in Schwieberdingen jahrelang Waldohreulen

"Die Eulen haben sich jahrelang immer bei uns in der Birke aufgehalten" berichtet Erika Birkhold auf der Jahresfeier 2008 des NABU-Schwieberdingen-Hemmingen. "Ich hab meinen Eulen schon Namen gegeben, weil sie ja auch immer die gleichen Plätze gehabt haben. Sie haben sich auch unterschieden im Gefieder, eine hatte eine fast weiße Brust. Jetzt gucke ich immer wenn Dämmerung ist automatisch. Weil ich hab genau das Gefühl gehabt, wann sie wegfliegen. Das war wunderschön, wie ein Zeremoniell."

"Katzen hatten wir keine in der Gegend. Aber wir hatten viele Kanarienvögel und dann gab es natürlich viele Körner auf dem Bio-Kompost und viele Mäuse. Die ersten Jahre waren nur wenig Eulen da. 3, 6 , 8 und dann hat es sich gesteigert auf bis zu 22 Eulen"

"Als in der Nachbarschaft ein paar Bäume gefällt worden sind, waren von heute auf morgen alle Eulen weg. An der Glems hat es jetzt noch welche. Ich hoffe, sie kommen mal wieder zu uns".

IMG_2295w.jpg
15.11.2008 Schwieberdingen
Canon EOS 40D / sigma 18-125
Frau Erika Birkhold
(hier im Gespräch mit Helmut Theurer)
hatte bis zu 22 Waldohreulen in Ihrem Garten

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Otto Braun aus Asperg berichtet auf der vogelkundlichen Wanderung des NABU Markgröningen am 8.3.2009: "Waldohreulen sind jetzt in Asperg, wenn man die Wilhelmstrasse rauf geht zum Panoramaweg am Hohenasperg. Da ist ein Baum mit Efeu. Dort sitzen sie drin. Kommen hauptsächlich im Februar, wenn der Winter eigentlich vorbei ist. Abends um Sechse habe ich sie auch schon rumfliegen sehen. So durch die Bahnhofstrasse sind sie gesegelt. Waren bis vor einer Woche, also Ende Februar 2009 noch da."

 

Steinkauz (Athene noctua)
Der Steinkauz brütet (fast nur) in Steinkauzröhren.
War fast schon ausgestorben. Bestand hat sich etwas erholt. Der Landkreis Ludwigsburg gilt jetzt als ein Zentrum für Steinkäuze.

Bilder-5-030w.jpg IMG_9830w.jpg IMG_9850w.jpg
4.12.2007 Markgröningen
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
12.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera:Canon EOS 5D MkII / 24-105
13.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera:Canon EOS 5D MkII / 24-105
Steinkauz (Athene noctua)
in der Hand von Oskar Josephy
vom NABU Markgröningen
Steinkauzpräparat von Herbert Keil Zugegeben: ein katastrophales Foto. Und doppelt belichtet.
Dennoch: ein echter lebender Steinkauz in freier Wildbahn auf dem letzten Baum am Gagerbach links am mittleren Weg. Er flog dann von dort in niedriger Höhe in Richtung seiner Röhre

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Gagerbach in Schwieberd.

Dieser Steinkauz war in einem Kamin in Markgröningen gefangen. Der Vogelwart vom NABU Markgröningen Ernst Seitz wurde verständigt. Oskar Josephy hat ihn hier in seiner behandschuhten Hand. Der Kauz ist gar nicht schwarz trotz des Kamins. Nachts wurde der Steinkauz wieder freigelassen.

Es stellt sich natürlich die Frage, wie der Steinkauz in den Kamin hineingekommen ist. Dazu hat mir Fr. Ingeborg Steinbach vom NABU Schwieberdingen eine amüsante Geschichte erzählt: "In einem kalten Winter saß auf einem Kamin in Schwieberdingen eine Eule und schien sich dort den Hintern zu wärmen. Es kam auch Rauch aus dem Kamin. Die kleinen Vögel waren ganz aufgeregt und haben die Eule auf dem Kamin attackiert. Wenn es der Eule zuviel wurde, hat sie sich in den Kamin hineinfallen lassen. Kam dann allerdings nach einiger Zeit immer wieder von selbst hoch."

schweizerische Vogelforscherin erklärt uns das aktuelle Steinkauzforschungs-Projekt in unserem Gebiet am 2.6.2011:

IMG_9683w.jpg IMG_9219w.jpg DSCF5681w.jpg IMG_7047w.jpg
11.08.2011 Schwieberdingen
Katharinenlinde
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
2.9.2010 Schwieberdingen
Katharinenlinde
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
2.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
2.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Diese Antenne auf dem höchsten Punkt der Markung Schwieberdingens, der Katharinenlinde ist von
der Schweizer Vogelwarte Sempach und kann besenderte Steinkäuze rund um Schwieberdingen bis in 50km Entfernung entdecken

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Katharinenlinde in Schwieberdingen
Die große stationäre Antenne in Schwieberdingen ist drehbar, so dass die Richtung bestimmt werden kann.
Vor allem wenn die Jungvögel sich ein eigenes Revier suchen braucht man diese Antenne. Insgesamt sind ca. 100 Käuze besendert.
Jeder Steinkauz hat einen Sender mit einer anderen Frequenz. So kann man die einzelnen Tiere unterscheiden die drehbare Antenne auf dem Auto kann besenderte Steinkäuze bis in 20km Entfernung finden

die schweizerische Vogelforscherin erläutert:

"Steinkäuze sind in der Schweiz selten geworden. Damit der kleine Bestand in der Schweiz erhalten werden kann, untersuchen wir, was der Steinkauz braucht. Derartige Untersuchungen kann man wegen der Seltenheit des Steinkauzes in der Schweiz kaum durchführen. Hier im Raum Schwieberdingen und den Nachbargemeinden kann man das Verhalten der Steinkäuze besser studieren."

"Speziell das Gebiet Gagerbach in Schwieberdingen ist ein sehr gutes Steinkauzhabitat. Es gibt hochstehende magere Wiesen und direkt daneben gemähte Wiesen als Jagdrevier, wo der Steinkauz an die Mäuse und Insekten herankommt. Wofür er eine Sitzwarte bevorzugt. Für den Winter gibt es Holzstapel, wo z.B. die beiden besenderten Steinkäuze der Gagerbach-Nordwestecke den ganzen Winter saßen. Und auch viele Baumhöhlen in alten Apfelbäumen. Und es gibt direkt daneben Äcker, die im Winter u.a. Würmer bieten."

"Ein Steinkauzrevier hat ca. 250m Radius rund um die Niströhre. Im Winter kann das Revier doppelt so groß sein. Das Weibchen hockt zu Beginn der Brutzeit in der Nisthöhle. Das Männchen füttert das Weibchen und die Jungen. Das Männchen hockt auch tagsüber gerne in der Nähe auf einem Baum. Ist aber kaum zu erkennen, da es gut getarnt ist und die Stelle mit dem dichtesten Laub bevorzugt. Wenn die Jungen etwas älter sind, füttert auch das Weibchen die Jungen"

"Im Vergleich zur Schweiz gibt es hier in Schwieberdingen mehr Rebhühner und Gartenrotschwänze und mehr magere Wiesen. In der Schweiz gibt es durch die Viehwirtschaft eher eine Fettwiesenwirtschaft"

"Warum die Steinkäuze die Steinkauzröhren zum Brüten bevorzugen ist noch nicht ganz klar. Es gibt zwar Naturbruten, nur kennt man wenige und wahrscheinlich gibt es auch nur wenige davon. "
Hm! Das heißt wohl, ohne die künstlichen Steinkauzröhren wird der Steinkauz bei uns verschwinden.

"Informationen über das schweizerische Steinkauzforschungsprojekt in Schwieberdingen und Umgebung gibt es unter:
http://www.vogelwarte.ch/wohin-des-wegs-uberlebensrate,-raumnutzung-und-wanderungen-von-steinkauzen.html
und auf der Seite der Forschungsgemeinschaft Eulen (FOGE):
http://www.eulenforschung.de/

IMG_9233w.jpg IMG_7337w.jpg DSCF5682w.jpg DSCF5805w.jpg herda-wo-sitzt-er-denn.jpg
2.9.2010 Schwieberdingen
Katharinenlinde
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
6.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
2.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
6.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
12.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Foto Manfred Herda
4 Autos mit Antennen sind im Einsatz für das Steinkauzforschungsprojekt. Hier das silberne Auto an der Katharinenlinde vor dem EMV-Messhaus der Fa. Bosch

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Katharinenlinde in Schwieberdingen
Hier das rote Auto.
Die Sender am Steinkauz können über 1 Jahr lang senden. Dann muss der Sender ausgetauscht werden.
mit der Handantenne kann man erkennen, in welcher Richtung ein Steinkauz sitzt

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→  Gagerbach in Schwieberdingen
Bei der Telemetrierung mit der Handantenne wird der Steinkauz laufend geortet. Manchmal sitzt er minutenlang still. Manchmal muss man hinterher rennen und kommt kaum nach. Diesmal saß er lange auf einer Wiese mit hohem Gras und wechselte öfter mal den Baum.

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→ 
Gagerbach in Schwieberdingen
Orten der Steinkäuze bei der Steinkauznacht.

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Gagerbach in Schwieberd.
IMG_7049w.jpg IMG_6211w.jpg IMG_9818w.jpg herda-nur-Keil-1.jpg
2.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
21.5.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
12.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera:Canon EOS 5D MkII / 24-105
12.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Foto Manfred Herda
Kontrolle: wer hat diese Sitzwarte benutzt? Neben dem Steinkauz sind das auch Turmfalken, Rotschwänze, und einmal ein Pieper

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Turmfalken im Glemstal
→ Gartenrotschwanz im Glemstal
→ Limikolen im Glemstal
Fotofalle für Steinkäuze

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Gagerbach in Schwieberdingen
Nadine Apolloni von der Uni Bern berichtet über Ihre Arbeit im Steinkauzprojekt: "Ich zähle Mauselöcher, Mäusespuren usw." Ganz Wissenschaftlerin.

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Mausarten im Glemstal
Blindschleichen im Glemstal
Herbert Keil, Projektleiter der Forschungsgemeinschaft Eulen (FOGE) berichtet:
"Etwa 220 Steinkauzpaare gibt es heute im Landkreis Ludwigsburg."
DSCF5162w.jpg DSCF5163w.jpg DSCF5177w.jpg DSCF5179w.jpg
21.5.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
6.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
21.5.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
21.5.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
Schild über Steinkäuze

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Gagerbach in Schwieberdingen
Das Hinweisschild der Schweizer Vogelwarte Sempach Schild an der Fotofalle für Steinkäuze

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Gagerbach in Schwieberdingen
Fotofalle für Steinkäuze

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Gagerbach in Schwieberdingen
DSCF5193w.jpg DSCF6874w.jpg DSCF5201w.jpg
21.5.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
13.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F220
21.5.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Fuji Finepix F200
Steinkauz-Gewölle

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Gagerbach in Schwieberdingen
Unter einem Baum mit einer Steinkauzröhre liegen Gewölle vom Steinkauz mit vielen kleinen Knochen Steinkauz-Gewölle

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Gagerbach in Schwieberdingen

Ursula Kientsch berichtet im Juli 2011: "Leider ist unser Garten für Steinkäuze ungeeignet, da er mit hohen Bäumen und dichten
Hecken umgeben ist. Die Käuze benötigen einen weiten Raum zum An- und Abflug. Bei so einer Bepflanzung,
wie wir sie im Garten haben, besteht die besondere Gefahr darin, dass Sperber und Habicht in der Nähe der Kauzröhren auf den Bäumen auf der Lauer sitzen und warten,
bis die jungen Käuze ihre ersten Flugversuche machen --- und schon ist es passiert."

IMG_9558w.jpg IMG_9562w.jpg 2011-08-19-Romeo-Cotrus-006.jpg DSCF6906w.jpg
06.08.2011 Markgröningen
beim Steinbruch Zimmermann
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
06.08.2011 Markgröningen
beim Steinbruch Zimmermann
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
19.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Foto von Romeo Cotrus
14.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Fuji Finepix F200
der Steinkauzkasten in Markgröningen oberhalb vom Steinbruch in einer Streuobstwiese ist sichtbar bewohnt. Drei junge Steinkäuze wurden dort ausgebrütet lt. Ernst Seitz

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→  Steinbruch im Glemstal
in diesem hohlen Baum bei der Röhre deponiert der Steinkauz tote Mäuse als Futter. Ernst Seitz greift hinein.

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→  Steinbruch im Glemstal
in einer Steinkauzröhre im Gagerbach haben Hornissen ein Nest gebaut

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Hornissen im Glemstal
Gagerbach in Schwieberd.
eine Steinkauz-Niströhre
am Gagerbach

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Gagerbach in Schwieberd.

Steinkäuze 2010:

Johannes Völlm vom NABU Korntal-Münchingen berichtet am 6.2.2011:
"Wir haben im Winter 2010/2011 einen Steinkauz aus einem Kamin in Münchingen gerettet. Er wog nur noch 130 g statt 180 g wie normal"

Am 3.10.2010 haben Helmut Theurer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen und ich abends im Schwieberdinger Glemstal gehört: einen alten Steinkauz und einen Steinkauz Jungvogel im kleinen Felde (im Glemstal bei der Neumühle).

Kerstin Cotrus schreibt mir am 20.2.2010: "Unter der größeren Steinkauzröhre im Hemminger Schlosspark lag Gewölle, unter der Anderen haben wir nichts gefunden." Das ist toll, wenn der Steinkauz den langen kalten und sehr schneereichen Winter 2009/2010 überlebt hat.

Wir erzählen 2010 eine Geschichte zur Steinkauzbeobachtungsaktion der Schweizer
    im Gemeindeblatt von Schwieberdingen und Hemmingen:

Ausgabe Titel

Foto

19.11.2010
Woche 46

NABU-Jahresfeier 2010

... Erfreuliches gibt es aus dem Naturschutz in Schwieberdingen-Hemmingen zu berichten. In beiden Gemeinden wurden zahlreiche Steinkäuze ausgebrütet. Und das, obwohl  ...mehr

IMG_1705w.jpg

 

Steinkäuze 2009:

Manfred Klug aus Hemmingen berichtet auf der NABU Jahresfeier 2009:  Ich habe einen Steinkauz 2009 auf der Strasse in Hemmingen, kurz vor Patronatsstrasse beobachtet. Das war abends in der Dämmerung etwa 19:30. Früher in den 1970er Jahren gab es nach Steinkäuze en masse in Hemmingen beim Hagesüd. Das waren damals noch alles Obstbaumwiesen.

Auf der NABU Jahresfeier 2009 berichtet Wolfram Bock von der Tagung der Eulenberinger: In der Pfalz bringen sie Steinkauzröhren an Starkstrommasten an. Und haben damit sehr gute Bruterfolge. (7/7). Der Kreis Ludwigsburg gilt als Zentrum für den Steinkauz. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Steinkäuze, die in die Pfalz einwandern aus dem Kreis LB kommen. Es läuft 2009 ein Forschungsprojekt von Schweizer Vogelfreunden. Dazu werden derzeit auch Steinkäuze aus Baden-Württemberg besendert. Diese Kauzortung mit Sender funktioniert auf etwa 500m. Ein im Rahmen des Projekts besenderter Steinkauz flog von Sachsenheim ins Immental nach Schwieberdingen und hat sich jetzt wohl dort niedergelassen."

Wolfram Bock berichtet im März 2010 auf der JHV des NABU Schwieberdingen-Hemmingen:
- In Schwieberdingen gibt es 14 Steinkauzröhren. 2009 gab es 2+4+1 Junges
- In Hemmingen gibt es 11 Steinkauzröhren. 2009 gab es 2 Junge


Steinkäuze 2008:

2008 war in unserem Gebiet seit 1990 das schlechteste Jahr für Käuze. Grund war der Zusammenbruch der Mäusepopulation im März/April 2008. Bei schlechten Biotopen blieb von 4 geschlüpften Steinkauzjungen oft nur eines übrig. Bekannte Steinkauzbruten 2008 in unserem Gebiet (Quelle: Bericht der Eulen-AG im Kreis Ludwigsburg):

Eulen-AG Ludwigsburg Betreuer Steinkauz
Schwieberdingen-Hemmingen Thomas Schaller,
Wolfram Bock
2 Bruten, 5 Junge
Markgröningen Ernst Seitz
Oskar Josephy
0 Bruten
Asperg-Möglingen Walter Morgenstern
Horst Kimm
3 Bruten, 4 Junge
IMG_2140w.jpg IMGP4402w.jpg DSCF5999w.jpg
8.11.2008 Asperg-Osterholz
Canon EOS 40D / Tamron 90
27.11.2008 Asperg-Osterholz
Pentax Opio S
25.1.2009 Hemmingen Schlosspark
Kamera: Fuji Finepix F30
Steinkauzröhre: kann man nur mit Genehmigung vom Regierungspräsidium inspizieren
(Horst Kimm)
Steinkauzschild am interkommunalen Lehrpfad Markgröningen-Asperg zwei Steinkauzröhren im Hemminger Schlosspark: Sind nicht mardersicher

Johannes Völlm berichtet auf der NABU-Wanderung "Winterliche Vogelwelt" am 17.Januar 2010:
"Alle Mausgreifer haben es bei Schnee schwer. Der Steinkauz kann aber noch durch 10 cm Schnee hindurch eine Maus erjagen."


Steinkäuze 2007 und früher:

Günter Breuer berichtet im Dezember 2009 von der Eulen-AG: "Der Steinkauz war schon fast ausgestorben. Es gab gerade noch 8 Paare im Kreis LB.

 

 

Rätselhafter Schädelfund in Asperger Steinkauzröhre
Steinkauzröhre birgt eine Überraschung 

Die Steinkauzröhre unten links war von einem unbekannten Bewohner randvoll gepackt worden mit Unmengen Nistmaterial. Horst Kimm meint: " das kann alles mögliche gewesen sein, z.B. Mäuse." Und unter den Bergen von Material in der Steinkauzröhre haben wir diesen Schädel unten entdeckt.

Im guten Buch "die Säugetiere Baden-Württembergs" gibt es von jedem Säugetier eine Zeichnung der Schädelknochen. Unser Schädel gehört zu einem Nagetier. Ziemlich sicher nicht zu einem Siebenschläfer. Ich habe alle Nagetiere im Buch durchgeschaut und eigentlich alle ausgeschlossen. Also kein Gartenschläfer, Haselmaus, Zwergmaus, Waldmaus, Hausmaus, Hausratte, Feldhamster, Rötelmaus, Erdmaus, Schermaus, Bisam. Noch am ehesten zu einem Eichhörnchen.

Walter Morgenstern meint: "wenn das ein Eichhörnchen ist, dann muss das von selber rein sein in die Steinkauzröhre, denn das trägt niemand rein. Und ein Eichhörnchen kann eigentlich in so eine Steinkauzröhre kaum reinkommen. Und wenn es doch rein kam, warum kam es nicht mehr raus?" Rätselhaft!

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15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
die Steinkauzröhre in Asperg
mit dem Schädel
der Schädel aus der Steinkauzröhre. Abstand Nagezahn-Augenhöhle ca.18 mm Schädel aus Steinkauzröhre:
zu groß für eine Maus. Wahrscheinlich Eichhörnchen
Eichhörnchen-im-Glemstal

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Schleiereule (Tyto alba)
brütet in riesigen Schleiereulenkästen auf den Bauernhöfen

2008 war in unserem Gebiet seit 1990 das schlechteste Jahr für Schleiereulen. Grund war der Zusammenbruch der Mäusepopulation im März/April 2008. Viele Schleiereulen haben gar nicht gebrütet. Bekannte Bruten 2008 in unserem Gebiet (Quelle: Bericht der Eulen-AG im Kreis Ludwigsburg):

Eulen-AG Ludwigsburg Betreuer Schleiereule
Schwieberdingen-Hemmingen Thomas Schaller,
Wolfram Bock
0 Bruten
Markgröningen Ernst Seitz
Oskar Josephy
5 Bruten, 21 Junge
Asperg-Möglingen Walter Morgenstern
Horst Kimm
2 Bruten, 4 Junge

Schleiereulen in Markgröningen am Aichholzhof
der Kasten ist immer besetzt

Ernst Seitz ist in der Eulen-AG und zeigt bei der Wanderung vom NABU Markgröningen am 13.7.2008 den Schleiereulenkasten am Aichholzhof. Unter dem Schleiereulenkasten und unter den benachbarten Fensterbänken lagen mehrere Gewölle. Dies sind länglich-runde, etwa 3-5cm lange, schwarze Ballen, die von Schleiereulen hochgewürgt werden. Sie bestehen hauptsächlich aus dem Fell von Mäusen und deren Knochen, sowie anderen unverdaulichen Bestandteilen der Beutetiere. Roland Uhl vom NABU Markgröningen berichtet am 22.3.2009: "der Schleiereulenkasten am Aichholzhof ist immer besetzt und stinkt total. Weil die Schleiereulen da immer reinkoten."
Außen sind die Kotspuren der Schleiereulen außen am Gebäude auch deutlich zu erkennen.  

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13.7.2008 Markgröningen Aichholzhof
Fuji Finepix F30
13.7.2008 Markgröningen Aichholzhof
Canon EOS 40D/100-400@400
hinten der Schleiereulenkasten! Schleiereulenkasten von der Nähe. Darunter liegen die Gewölle-

Schleiereulen in Markgröningen am Glaserhof
5 Jungtiere in 2008

Ernst Seitz zeigt uns seine Fotos junger Schleiereulen aus derselben Woche. Er sagt, Schleiereulen werden heute nicht mehr beringt. Es wird aber noch einmal inspiziert, ob es Jungvögel gibt.

DSCF2362w.jpg CIMG2203w5.jpg CIMG2205w.jpg
13.7.2008 Markgröningen Aichholzhof
Fuji Finepix F30
10.7.2008 Markgröningen  Glaserhof
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
10.7.2008 Markgröningen Glaserhof
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
Ernst zeigt aktuelle Fotos von jungen Schleiereulen 3 von 5 jungen Schleiereulen (tyto alba) noch mit viel Flaum Was für Krallen!

Zum Vergleich: 2007 hatte diese junge Schleiereule im gleichen Nistkasten bereits Ende Juni nur noch ganz wenig Flaum. Die Schleiereule (Tyto alba) brütet ab Mitte April, je nach Wetter- und somit Versorgungslage aber auch erst im Juni. Die ungleich großen Jungvögel sind nach etwa zwei Monaten flügge. Die Jungvögel wechseln aus ihrem Daunenkleid direkt in das Gefieder der erwachsenen Tiere.
Insbesondere die moderne Ackerbewirtschaftung hat über die Einschränkung der Lebensräume für Feld- und Wühlmäuse auch indirekt die Lebensräume für Schleiereulen eingeschränkt: Bei den heute verwendeten Anbaumethoden wird das Stroh sehr kurz nach der Ernte von den Feldern geräumt und das Stoppelfeld umgepflügt. Größere Feldmauspopulationen können unter diesen Bedingungen nicht mehr überleben.

Bilder2-020w.jpg Bilder2-021w.jpg Bilder2-030w.jpg DSCF8437w.jpg
29.6.2007 Markgröningen Glaserhof
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
29.6.2007 Markgröningen Glaserhof
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
29.6.2007 Markgröningen Glaserhof
Casio Exilim Z1000
Foto von Ernst Seitz
9.2.2008 Markgröningen
Kamera: Fuji Finepix F30
Schleiereule, fast flügge
nur noch ganz wenig Flaum auf dem Kopf
von der Seite und von vorne:
nur noch minimal viel Flaum.
NABU Markgröningen baut einen Nistkasten für Markgröninger Schleiereulen:
was für ein Trumm!

Schleiereulen in Schwieberdingen und Hemmingen
Keine Bruten in 2008 bekannt

IMG_5819w.jpg IMG_2266w3.jpg IMG_5821_innen_kran-w.jpg IMG_7314w.jpg
11.10.2011 Schwieberdingen
alte Vaihinger Str.
Kamera: Canon EOS 20D/18-55
Foto von Andreas Gölzer
11.10.2011 Schwieberdingen
alte Vaihinger Str.
Kamera: Canon EOS 5D MkII /100-400
Foto von Andreas Gölzer
11.10.2011 Schwieberdingen
alte Vaihinger Str.
Kamera: Canon EOS 20D/18-55
Foto von Andreas Gölzer
20.6.2009 20:41 Schwieberdingen
Richtung Katharinenlinde
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
Unter dem First vom Pferdestall
sitzt eine Schleiereule
(im roten Kreis)
l
die Schleiereule (Tyto alba) quetscht sich an die Decke und hat nicht genug Platz um aufrecht zu sitzen die Schleiereule kann durch das Loch links in den Stall. Andreas meint: " Unter dem Kran fanden sich auch Kotspuren und Gewölle, dort scheint sie auch öfter zu sein." Schleiereulenkasten
in der Scheune mit Turmfalken als Bewohner

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Turmfalken im Glemstal

Wolfram Bock vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet beim NABU Winterspaziergang am 25.1.2009:
"In der Hemminger Laurentiuskirche gibt es auf der Parkseite einen Schleiereulenkasten. Vor ein paar Jahren hatten wir da eine Schleiereule drin. Hat auch Junge gehabt. Die Kirche ist nicht beleuchtet nachts. Die Beleuchtung würde die Eulen auch stören."

IMG_1853w.jpg IMG_2769w.jpg DSCF6539w.jpg DSCF6562w.jpg
3.11.2008 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
30.11.2008 Hemmingen
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
großer Schleiereulenkasten oben links am Reiterhof Krämer in Schwieberdingen (Günter Krämer und Günter  Strauch haben diesen Kasten geholt bei Fa. Schwegler, nachdem Helmut Theurer dort eine Schleiereule beobachtet hatte) im Turm der Hemminger Laurentiuskirche ist auf dieser Seite zum Hemminger Schlosspark hin ein Schleiereulenkasten. Schleiereulen-Präparat im NABU Raum Schwieberdingen

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NABU-Raum Schwieberdingen

Schleiereule im NABU Raum Schwieberdingen

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NABU-Raum Schwieberdingen

Herr Paul Pflugfelder schreibt mir am 29.1.2011: "Ich war mit Helmut Theurer am 2.5.1972 auf dem Turm unserer Schwieberdinger Georgskirche. Wir konnten damals ein Schleiereulen-Gelege mit 2 Eiern beobachten, dazu eine ganze Reihe aktueller Gewölle. Die Eulen sind nach der Einrichtung der Scheinwerfer zur Beleuchtung der Georgskirche dann ausgeblieben."
 ...mehr über unsere Georgskirche im Glemstal
Herr Paul Pflugfelder hat einen guten Rat für Eulenfreunde. Er empfiehlt: "Wenn tiefer Schnee ist, dann sollten Sie Stroh auslegen in Ihren Gärten. Das lockt dann Mäuse an. Und die Eulen können dann die Mäuse fangen. Sonst haben es die Eulen bei Schnee sehr schwer Nahrung zu finden."

Schleiereulen in Asperg
Alle Jungvögel sind 2008 gestorben. Ursache unklar.

Eine gute Nachricht für die Asperger Mäuse: Trotz 6 Eiern im Schleiereulenkasten (in der Scheune links im Bild) ist 2008 kein Jungvogel durchgekommen.  Walter Morgenstern meint: "Auch die sechs Eier in unserem anderen Schleiereulenkasten haben nicht zu einem Jungvogel geführt".
Die Ursache des Dramas ist unklar. 2008 war kein gutes Mäusejahr. Die Altvögel scheinen aber schon Mäuse zu finden. Unter dem Kasten findet man die Gewölle der Altvögel mit Mäuseschädeln. 

DSCF4867w.jpg DSCF4865w.jpg DSCF4849w.jpg DSCF4856w.jpg
15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Fuji Finepix F30
Schleiereulenkasten hinten Schleiereulengewölle und vorne Schädel aus den Gewöllen Schleiereulengewölle aus dem Kasten links Mäuseschädel aus dem Schleiereulengewölle
Mausarten-im-Glemstal

Johannes Völlm berichtet auf der NABU-Wanderung "Winterliche Vogelwelt" am 17.Januar 2010:
"Alle Mausgreifer haben es bei Schnee schwer, besonders die Schleiereule. Sie hat einen schnellen Stoffwechsel und braucht daher alle 2 Tage was zu futtern. Verhungert sonst. In langen schneereichen Wintern sind bei uns schon 90% verhungert."

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Uhu und andere Eulen
Sichere Sichtungen in Markgröningen im Steinbruch im Glemstal.

Ich selbst habe im Steinbruch im Glemstal bei Markgröningen im Sommer 2008 abends zur Dämmerung zwei Uhus fliegen sehen. Gegen den Himmel waren sie ganz gut zu erkennen. Auch akustisch eindeutig.
Das werte ich als sichere Sichtung.
Joachim Josephy aus Markgröningen, Rebhuhnzüchter und ein kompetenter Vogelexperte berichtet am 26.9.2010:
"2010 ist nix mehr mit Uhus im Steinbruch im Glemstal bei Markgröningen."

Herr Becht von der AG Wanderfalkenschutz berichtet am 15.1.2011: "Im Steinbruch in Markgröningen gibt es seit ca. 1985 Uhus laut Hr. Heller"
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Steinbruch in Markgröningen

Wir erzählen eine Geschichte über den Uhu
    in den Gemeindeblättern von Schwieberdingen und von Hemmingen:

24.02.2011
Woche 08

Der Uhu und seine Verwandten

Der Uhu ist die größte Eule der Welt. Er ist der Superprädator der Lüfte, eine absolute Killermaschine. ...mehr

IMG_4006w.jpg

 

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Natur im Glemstal:

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