Säugetiere im Glemstal
Sie finden hier eine Dokumentation der wildlebenden Säugetierwelt im unteren Glemstal.
Alle Fotos aus dem unteren Glemstal (Markungen Schwieberdingen, Hemmingen und Markgröningen)
Für Hinweise und Ergänzungen und eigene Beobachtungen aus dem unteren Glemstal sind wir dankbar. Bitte schicken Sie uns eine kurze mail.

   Klick auf "... mehr" öffnet die Beobachtungen und weitere Fotos des Tieres im Glemstal.
   Meine Häufigkeitsangabe ist subjektiv und benachteiligt fotoscheue versteckt lebende Subjekte

 Ordnung Nagetiere (Rodentia)
IMG_2952p.jpg IMG_2625w.jpg IMG_5193w.jpg  
Eichhörnchen
(Sciurus vulgaris)
Siebenschläfer
(Glis glis)
Bisam
(Ondatra zibethicus)
   
Familie Hörnchen (Sciuridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Familie Bilche (Gliridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Fam. Wühlmäuse (Arvicolinae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
gelegentlich nachts in der Glems, selten
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IMG_1127a.jpg IMG_3284w2.jpg
Rötelmaus
(Myodes glareolus)
Waldmaus
(Apodemus sylvaticus)
Gelbhalsmaus
(Apodemus flavicollis)
Feldmaus
(Microtus Arvalis)
Wanderratte
(Rattus norvegicus)
Fam. Wühler (Cricetidae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Fam. Langschwanzmäuse (Muridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
gelegentlich gelegentlich selten verbreitet selten
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drei
unbestimmte Mausarten
       
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 Ordnung Fledertiere (Chiroptera)

dig200703-003w2.jpg IMG_1821w.jpg IMGP5819w.jpg DSCF1109w.jpg DSCF0823wa.jpg
graues Langohr
(Plecotus austriacus)
Großer Abendsegler
(Nyctalus noctula)
Zwergfledermaus
(Pipistrellus pipistrellus)
großes Mausohr
(Myotis myotis)
mehr Fledermausarten
Fam. Vespertilionidae (Glattnasen)
Ordnung Fledertiere (Chiroptera)
Fam. Vespertilionidae (Glattnasen)
Ordnung Fledertiere (Chiroptera)
Fam. Vespertilionidae (Glattnasen)
Ordnung Fledertiere (Chiroptera)
Fam. Vespertilionidae (Glattnasen)
Ordnung Fledertiere (Chiroptera)
Schwieberdingen Gartenstr. Markgröningen: Platanen am Esslinger Tor, Schwieberdingen: Battnerstr., Immental Hemmingen,
Schwieberdingen Battnerstr.
(Kirche in Unterriexingen, Schwieberdingen) nachts
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 Ordnung Hasenartige (Lagomorpha), Ordnung Paarhufer (Artiodactyla)
IMG_2574w.jpg  
Feldhase
(Lepus europeus)
Reh
(Capreolus capreolus)
Wildschwein
(Sus scrofa)
   
Fam. Hasen (Leporidae)
Ord. Hasenartige (Lagomorpha)
Fam. Hirsche (Cervidae)
Ordnung Paarhufer (Artiodactyla)
Fam. Echte Schweine (Suidae) 
Ordnung Paarhufer (Artiodactyla)
   
häufig im Feld sehr häufig nachtaktiv und selten    
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 Ordnung Raubtiere (Carnivora)

Dachs-03wsw4.jpg IMG_1282w3.jpg noch ohne Foto im Glemstal noch ohne Foto im Glemstal noch ohne Foto im Glemstal
Dachs
(Meles meles)
Mauswiesel 
(Mustela nivalis)
Steinmarder
(Martes foina)
Hermelin
(Mustela erminea)
Iltis
(Mustela putorius)
Fam. Marder (mustelidae),
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Fam. Marder (Mustelidae)
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Fam. Marder (Mustelidae)
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Fam. Marder (Mustelidae)
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Fam. Marder (Mustelidae)
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
alle Baue besetzt gelegentlich selten selten sehr selten
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Romeo-Cotrus-002w.jpg noch ohne Foto im Glemstal  
Rotfuchs
(Vulpes vulpes)
Waschbär
(Procyon lotor)
     
Fam. Hunde (Canidae) 
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
Fam. Kleinbären (Procyonidae)
Ordnung Raubtiere (Carnivora)
 
nachtaktiv und nicht selten sehr selten
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 Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla, früher: Insectivora)

IMG_4283a.jpg Spitzmaus-w.jpg noch ohne Foto im Glemstal Romeo--003w.jpg  
Braunbrust-Igel
(Erinaceus europeus)
Spitzmaus
(Crocidura sp.)
Wasserspitzmaus
(Neomys fodiens)
Maulwurf
(Talpa europeae)
 
Fam. Igel (Erinaceidae)
Ordn. Insektenfresser (Eulipotyphla)
Fam. Spitzmäuse (Soricidae)
Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla)
Fam. Spitzmäuse (Soricidae)
Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla)
Fam. Maulwürfe (Talpidae)
Ordnung Insektenfresser (Eulipotyphla)
 
abends häufig gelegentlich erloschen? verbreitet  
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 Haben jetzt eine eigene Seite: nicht wildlebende Säugetierarten im Glemstal:
IMG_1788w.jpg IMG_2357w.jpg  
Katzen
(evtl. halbwild)
Schafe und Ziegen
(nicht wildlebend)
Reiter und Pferde
(auch nicht wildlebend)
eine lustige Statistik  
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Europäisches Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)
Eigentlich unser einziges tagaktives und gut zu beobachtendes wildlebendes Säugetier. Häufig, aber scheu im Glemstal


Der Winter ist wohl die beste Zeit um Eichhörnchen im unteren Glemstal zu beobachten und zu fotografieren, denn praktisch alle meine Fotos sind aus den Monaten von Januar bis April. Den Winter verbringen die Eichhörnchen in Ihrem Kobel oben auf einem Baum und nur gelegentlich verlassen sie den Kobel, um Futter zu suchen. An kalten Tagen mit Sonnenschein sitzen sie auch mal ruhig auf einem Ast und lassen sich von der Sonne wärmen. Sie naschen nach meinem Eindruck im Winter gerne an Ahornfrüchten. Im Winter haben die Eichhörnchen ausgeprägte Ohrpinsel wie hier gut zu sehen ist:
IMG_2952p.jpg IMG_2950w.jpg IMG_2960w.jpg IMG_2945w.jpg
9.2.2008 Markgröningen Leudelsbach
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
9.2.2008 Markgröningen Leudelsbach
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
9.2.2008 Markgröningen Leudelsbach
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
9.2.2008 Markgröningen Leudelsbach
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
verschlafenes Eichhörnchen
wärmt sich in der Sonne im Februar im Leudelsbachtal
schaut her bemerkt den Fotograf wird zum "Eichkater"
 

Film: Film mit Musik zu diesem Eichhörnchen und der dazugehörigen NABU-Aktion

Eichhörnchen im unteren Glemstal sind scheu und leben offenbar einzeln. In Tierparks usw. habe ich schon Eichhörnchen gesehen, die an Menschen gewöhnt waren und entsprechend eine viel kleinere Fluchtdistanz haben. Im Glemstal handelt es sich quasi um "wildlebende" Eichhörnchen. Sie sind in der Regel ständig in Bewegung und laufen auf den Ästen und springen von Baum zu Baum. An der Neumühle bei Schwieberdingen waren Mitte Februar 3 Eichhörnchen unterwegs und jagten sich die Bäume rauf und runter. Eines war braunschwarz (Foto links) und ziemlich groß und zwei waren rotbraun und kleiner. Vielleicht eine Mutter mit zwei Jungtieren. Denkbar wäre auch ein Paarungsritual, denn  Paarungszeit ist im ausgehenden Winter (Frühjahr), wobei das Männchen das Weibchen oftmals viele Tage kreuz und quer durch deren Gebiet jagt.
IMG_4589w.jpg IMG_4579w3.jpg IMG_9139w.jpg
16.04.2011 Schwieberdingen
Unteres Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
16.04.2011 Schwieberdingen
Unteres Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
01.09.2010 Markgröningen
Rotenackerwald, Panoramaweg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
19.2.06 14:00 Schwieberdingen Neumühle
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
ein Eichhörnchen liegt flach auf einem besonnten bemoosten Ast. Das Eichhörnchen schien irgendwie am Moos zu futtern und uns zu beobachten

... mehr über unser
unteres Glemstal
dasselbe Eichhörnchen akrobatisch unterwegs. Es hat eine Art kleines Lenkrad entdeckt und versucht sich im Lenken

... mehr über unser
unteres Glemstal
(Sciurus vulgaris) ein Optimist: hat trotz Nachttemperaturen um die 7°C noch keinerlei Haarbüschel auf den Ohren

...mehr über unseren
Rotenackerwald in Markgröningen
braunschwarzes Eichhörnchen
(Sciurus vulgaris)
im Februar in Interaktion mit zwei kleineren roten Eichhörnchen
DSCF4811w2.jpg DSCF5615w.jpg DSCF5614w.jpg
15.11.2008 Asperg-Gänse
Kamera: Fuji Finepix F30
1.6.2011 Schwieberdingen
Peter v. Koblenzstr.
Kamera: Fuji Finepix F200
1.6.2011 Schwieberdingen
Peter v. Koblenzstr.
Kamera: Fuji Finepix F200
22.1.05 Schwieberdingen gr. Wiese
Kamera: Lumix FZ20
ein rätselhafter Schädel aus einer Steinkauzröhre. Abstand Zahn-Augenhöhle
ca.18 mm
Mehr dazu
Günter Krämer
vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen
zeigt einen Eichhörnchenkobel aus einem Baum in seinem Garten
der Eichhörnchenkobel ist mit Moos und einer Art Wolle gepolstert. Der Eingang ist dort, wo Günter die Zeitung hineingestopft hatstal Eichhörnchenkobel ca. 50cm Durchmesser bei Schieberdingen. Siehe auch das dazugehörige Eichhörnchen

Johannes Völlm berichtet im Mai 2010: "Eichhörnchen essen gerne junge Stare, sie kratzen am Loch der Bruthöhle, dann kommen die Jungen hoch"


weitere Fotos des Tieres im Glemstal:
16.04.2011 Schwieberdingen Unteres Glemstal: Eichhörnchen liegt flach auf einem besonnten bemoosten Ast.
15.11.08 Asperg-Gänse: Ein rätselhafter Fund in einer Asperger Steinkauzröhre. Am ehesten ein Schädel eines Eichhörnchens
24.03.08 Schwieberdingen-Paradies Eichhörnchen in Schwieberdingen bei der Paradieshütte auf einem Ast
06.04.07 Schwieberdingen Neumühle:
Eichhörnchen bei Schwieberdingen direkt an der Glems, von der Seite, Schwanz hoch aufgerichtet und schön. Gutes Foto.
2006:
25.03.06 Schwieberdingen Neumühle: einzelnes Eichhörnchen mit etwas im Mund
12.03.06 9:22 Markgröningen Leudelsbachtal einzelnes Eichhörnchen im Sprung mitten in der Luft
19.02.06 Schwieberdingen Neumühle mehrerer Fotos: braunes Eichhörnchen im Sprung, rennt über einen Ast
2005:

24.07.05 Schwieberdingen 18:15 Si: rotes Eichhörnchen im Flug genau von hinten
28.04.05 Schwieberdingen, Nähe gr. Wiese einzelnes sehr rotes Eichhörnchen auf einem Baum, putzig
17.04.05 Schwieberdingen gr. Wiese: Eichhörnchen auf dem Boden
22.01.05 Schwieberdingen, gr. Wiese  Eichhörchchen an seinem Kobel
13.01.05, Ditzingen Vogelhecke, Eichhörnchen klettert Ahornbaum hoch
 

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Braunbrust-Igel (Erinaceus europeus)
Ein putziges Tier. Die Kinder mögen es. Verbreitet im Glemstal

Wir erzählen eine Geschichte zum Igel
    im Gemeindeblatt Schwieberdingen und Hemmingen:

Ausgabe Titel

Foto

6.11.2008
Woche 45
Tiere unserer Heimat: Der Igel

"Bunte Blätter fallen, graue Nebel wallen"- dieses Herbstlied beschreibt schön die aktuelle Stimmung draußen in der Natur.
...mehr
IMG_4283a.jpg
12.11.2010
Woche 45

Wo finde ich ein warmes Winterquartier?
Kleiner Igel im Herbst  ...mehr

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Igel können Sie im Glemstal vor allem in der Dämmerung oder nachts sehen. Auch tagsüber und sogar bei hellem Sonnenschein sind gelegentlich Igelbeobachtungen möglich, Während ich still am 18.9.2004 auf der Wiese im Glemstal am Felsenberg saß und das Geschehen vor mir und auf dem Weg beobachtete, hatte ich hinter mir schon öfter eine Art Scharren gehört, etwa wie von einem Vogel. Als ich mich umsah, sah ich den Igel. Der streunte ganz langsam über die große Wiese am Felsenberg und hielt öfter mal an.

Ich bedanke mich bei Herrn Uwe Krämer aus Schwieberdingen für die  Fotos dieser vier putzigen jungen Schwieberdinger Igel. Zusammen mit Ihrer Mutter haben sie im Herbst 2008 in einem Schwieberdinger Garten im Ort gewohnt und wurden mit Katzenfutter gefüttert.

Unsere Freunde in der Gartenstrasse in Schwieberdingen haben im Oktober 2006 ein Igelnest unter ihrem Strandkorb gefunden. Der Igel hat dort Mitte Oktober Gras hingebracht und sich daraus eine Art rundes Nest gebaut. Das Nest ist trocken und isoliert durch den draufstehenden Strandkorb.

Mein bisher spätestes Igelfoto im Jahr ist von Anfang November. Anfang November 2006 war dieser Igel im Glemstal bei der Realschule Schwieberdingen offenbar noch immer nicht in der Winterruhe und streunte tagsüber langsam über die Wiese und schnuffelte immer im Laub.

CIMG0875w.jpg CIMG0863w.jpg IMGP1125a.jpg IMG_4283a.jpg IMGP1170a.jpg
1.11.2008 Schwieberdingen
ein Garten im Ort
Foto von Uwe Krämer
1.11.2008 Schwieberdingen
ein Garten im Ort
Foto von Uwe Krämer
28.10.06 Schwieberdingen
Kamera: Pentax Optio S
5.11.06 14:20 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
5.11.06 14:20 Schwieberdingen
Kamera: Pentax Optio S
Vier junge Igel werden in einem Schwieberdinger Garten gefüttert. Essen immer am selben Napf
 
der Jungigel hinten hat es jetzt schwer an das Futter zu kommen ein Igelnest
unterm Strandkorb: der Igel hat Mitte Oktober aus Gras eine Art rundes Nest gebaut.
Dieser Igel ist Anfang November noch nicht in der Winterruhe und streunt noch herum

zur Naturfoto-Galerie
Igel im November tagsüber unterwegs an der Realschule Schwieberdingen: streunt über diese Wiese und schnuffelt im Laub
(aufs Foto klicken zum Reinzoomen bis zum Auge des Igels)

Igel werden ausgewildert
sie gehören in die Natur

Kerstin Cotrus aus Hemmingen schreibt mir am 26.10.2010: "anbei ein paar Fotos von unserem kleinen Gast, Igel Fridolin. Heute haben wir ihn sehr zum Leidwesen der Kinder im Garten von Wolfram Bock in die Freiheit entlassen. Herr Bock hat mir erklärt, dass Fridolin bis zum Winterschlaf noch genug Futter in der Natur finden wird um das erforderliche Gewicht zu erreichen. Familie Bock´s Garten ist das reinste Igel-Paradies, verwildert, mit Fallobst, Komposthaufen, viel Gebüsch und Laubhaufen, fernab von der Straße. Auch wenn´s bei Amrei dicke Tränen gab, dort fühlt sich Fridolin sicher bedeutend wohler als bei uns im ausrangierten Meerschweinchen-Käfig (leihweise von sehr netten Nachbarn)."

Im Vorjahr 2009 hatte die Familie Cotrus aus Hemmingen schon einmal einen Igel.
Kerstin Cotrus schrieb mir in 9/2009: " Unserem Igel "Stupfi" geht es ganz gut. Als ich mit Dir gesprochen habe wog er nur 198g. Wir haben uns dann beim Tierarzt informiert, und der meinte wir sollen ihn gut füttern bis er genug wiegt. Heute hat er 575g. Am Samstag werden wir ihn ( sehr zum Leidwesen der Kinder) in den Wald bringen. Wir wollen ihn dort auswildern, wo das weiße Reh lebt. Ich denke, dass ist der ideale Igel-Platz. Auswildern soll man Igel am Abend, da sie ja nachtaktiv sind."

_CRV7218w.jpg _CRV7217w.jpg DSCF5099w.jpg IMG_1002w.jpg
26.10.2010 Hemmingen
ein Garten beim Ort
Foto: Romeo Cotrus
26.10.2010 Hemmingen
ein Garten beim Ort
Foto: Romeo Cotrus
26.9.2009 Hemmingen
Zeilwald Richtung Eberdingen
Kamera: Fuji Finepix F100
26.9.2009 Hemmingen
Zeilwald Richtung Eberdingen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
der kleine Igel "Fridolin"

 
der kleine Igel "Fridolin"

 
der junge Igel "Stupfi"
im Schuhkarton wiegt 575 g und wird jetzt ausgewildert
wir suchen eine neue Heimat für den Igel Stupfi (im Schuhkarton!)  im Wald bei Hemmingen

... mehr über unseren
Zeilwald
in Hemmingen
DSCF0710w.jpg
23.4.2008 Hemmingen-Eulenbergwald,
Kamera: Fuji Finepix F30
Igel abends

...mehr über unseren
Heimerdinger Wald bei Hemmingen

weitere Fotos des Tieres im Glemstal:
26.09.2009 Hemmingen Zeilwald_Bauernwald Richtung Eberdingen: mehr Fotos der Auswilderung vom Igel Stupfi
27.10.2008 Schwieberdingen: mehr Fotos der 4 jungen Igel
05.11.2006 Schwieberdingen, Igel an der Realschule nachmittags um 14:20 unterwegs
18.09.2004 Schwieberdingen große Wiese am Felsenberg: ein Igel streunt nachmittags in der Sonne durch die Wiese. Mehrere Fotos

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Europäisches Reh (Capreolus capreolus)
Rehe sehen Sie tagsüber selten im unteren Glemstal. Die beste Zeit ist abends ganz kurz vorm Komplett-Dunkelwerden. Dann kommen sie aus Waldrändern und Gebüschen plötzlich heraus und weiden auf den Wiesen. Allerdings nur, wenn vorher keine Hunde dort vorbeigingen. Rehe wechseln zweimal jährlich ihr Fell: September/Oktober ins graubraune Winterfell mit weißem Spiegel. April - Juni ins rötliche Sommerfell mit gelblichem Spiegel. Im Hemminger Zeilwald lebt 2009 ein weißes Reh, das sogar Junge hat. Fritz Plachetta erzählt von mehreren Sichtungen. Wir haben es aber nicht gesehen.

Markus Hansen schreibt mir am 17.8.2011: "gestern abend habe ich weiter unten im Gagerbachtal Rehe fotografiert: Ich saß dicht im Gras (nur ca 10-15m) und konnte 3 (4?) Rehe und ein Böckle beobachten während ca. einer halben Stunde. Dann verschwanden sie im Maisfeld."

markus2-w.jpg markus-1w.jpg IMG_9076w.jpg IMG_9082w2.jpg
5.3.06 11:24:42 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW
16.08.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach, unten
Foto Markus Hansen
16.08.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach, unten
Foto Markus Hansen
25.7.2008 Schwieberd.-Erddeponie
Kamera: Canon EOS 40D / /100-400@400
20:30, F5.6, ISO1600, 1/160s
25.7.2008 Schwieberdingen-Erddep.
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400@400
20:31, F5.6, ISO1600, 1/125s
Reh (Capreolus capreolus) w.
graubraunes Winterfell,

reinweißer Spiegel
im März

...mehr über den
Steinbruch in Markgröningen
ein Rehbock

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
eine Rehgeiß frisst Blätter

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
Reh (Capreolus capreolus) w.
rötliches Sommerfell im Juli
ruhiges Grasen am Sommerabend
(einjährige Geiß)
Reh (Capreolus capreolus) w.
die Rehdamen haben kein Geweih (einjährige Geiß)

 

Rehspuren sind die häufigsten Spuren im Schnee in den Hemminger Wäldern. Sie queren die Waldwege.
Am häufigsten finden Sie Rehspuren. Rehspuren queren typischerweise den Weg. (während Fuchs, Dachs und Hase den Weg benutzen.)
Wenn die Rehe ruhig gehen sind die beiden Schalen parallel statt gespreizt. Ich finde es schwer, mir vorzustellen wie das Reh läuft, dass die Spuren so aussehen wie unten und diese Spuren immer gleichweit auseinander sind. Vermutlich sind diese Paare von Fußabdrücken immer jeweils ein Vorder- und ein Hinterfuß.

DSCF4931w.jpg DSCF4933w.jpg DSCF4934w.jpg IMG_9618w.jpg
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
06.08.2011 Markgröningen
bei der ICE-Strecke
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Reh (Capreolus capreolus)
Ganz typisch: eine Rehspur quert den Waldweg
 
die Spur verrät ob ein Reh (Capreolus capreolus) langsam lief oder flüchtete:
parallele Hufe zeigen ruhigen Gang
Reh im ruhigen Gang nach links. die 2 Schalen sind parallel
Abstand ca. 50 cm
 
Trittsiegel vom Reh (Capreolus capreolus):
Länge ca. 7 cm
Die Rehe fressen die Blätter vom Apfelbaum, aber nicht die Äpfel

...mehr über unsere
Baumarten im Glemstal

Das Geweih der Rehböcke fällt im November ab und es bildet sich ein neues Geweih mit Bast. Die Basthaut stirbt nach Abschluss der Geweihbildung ab und wird dann vom Bock durch Reiben an Büschen und jungen Bäumen von der verbleibenden Knochenmasse entfernt. Beim einjährigen Bock sind die Geweihstangen als einfacher, unverzweigter Spieß ausgebildet. Zwei- und mehrjährige Böcke haben Geweihstangen mit jeweils zwei, maximal drei Sprossen. Ab Mitte Mai beziehen die Rehe ihre Reviere und verteidigen diese gegen andere Böcke. Die Paarungszeit ist Ende Juli bis Anfang August.

IMG_2818w.jpg IMG_3695w.jpg IMG_8630w.jpg
13.2.2010 Markgröningen Glemstal beim Siegfriedsfels
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
5.3.06 11:24:40 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW
5.5.05 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F5.6, 1/640s, ISO400, 
28.01.2011 Schwieberdingen
Glemstal-Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
24.7.2009 Hemmingen 
Zeilwald,  über die Strasse Hochdorf-Eberdingen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Reh (Capreolus capreolus), m.
Bast am Geweih im Februar
(älterer Rehbock)
Reh (Capreolus capreolus), m.
Bast am Geweih im März
(älterer Rehbock)

...mehr über den
Steinbruch in Markgröningen
Reh (Capreolus capreolus), m.
Geweih ohne Bast im Mai
(älterer Rehbock)
bereit zur Revierverteidigung
Eine Salzlecke. Manfred Herda sagt: Die Rehe brauchen die Mineralien beim Fellwechsel Reh (Capreolus capreolus), m.
eine Unregelmäßigkeit im Kornfeld

Mitte Mai werden Jungtiere geboren, meistens 2 pro Geiß. Die Rehfamilie im Steinbruch Markgröningen blieb über den ganzen Winter zusammen bis zum darauf folgenden Februar. Normalerweise lief die Mutter vorne, dann kamen die beiden Halbwüchsigen. Der Papa trottete mit deutlichem Abstand  hinterher. Wenn Sie sich gestört fühlen, suchen alle mit Riesensätzen das Weite. Ab Ende Februar gingen die Halbwüchsigen eigene Wege. Papa und Mama blieben aber zusammen. Ältere Böcke gelten als recht standorttreu. Vor allem wenn ein weibliches Tier in der Nähe ist. Im Siegental bilden die Rehe im Winter größere Familienverbände.  Wir haben 6 auf einmal fotografiert bei der Heide IV im März.

Romeo-Cotrus-012w.jpg
22.10.05 11:01 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
4.5.2011 Hemmingen
Zeilwald, südl. Waldrand
Foto von Romeo Cotrus
Reh (Capreolus capreolus)
Die Mutter mit den 2 Halbwüchsigen im Oktober
der Papa trottet mit deutlichem Abstand hinterher

...mehr über den
Steinbruch in Markgröningen
ein lebendiges Einhorn im Hemminger Zeilwald


...mehr über unseren
Zeilwald in Hemmingen

Herr und Dame haben einen praktisch identischen Bewegungsablauf (siehe die Fotos obere beiden Reihen jeweils linkes Bild). Bewegungsstudie unten. Das Fotografieren wildlebender Rehe schien mir am Anfang die Eigernordwand der Tierfotografie. Man lernt im Laufe der Zeit aber dazu. Wenn man mit dem Jagdpächter unterwegs ist, der die richtigen Stellen kennt, dann kann man an einem Abend auf der Markung Schwieberdingen 13 Rehe beobachten, bei gerade noch ausreichendem Kameralicht.

5.3.06 11:24:42 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW
5.3.06 11:24:40 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/4000s, ISO400, RAW
5.3.06 11:24:42 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/6400s, ISO400, RAW
19.2.06 11:06 Markgröningen Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/1600s, ISO400, RAW
Beginn des Sprungs der Herr in derselben Bewegung
bei "Schneechaos in Baden-Württemberg" lt. Nachrichten
die Flugphase diese junge Rehdame lebt  versteckt, ist aber neugierig

Im Zeilwald zwischen Hemmingen und Eberdingen lebt 2009 eine weiße Rehgeiss, die sogar Junge hat. Fritz Plachetta erzählt von mehreren Sichtungen. Es ist offenbar schon die zweite Generation weißes Reh an derselben Stelle. Günter Brauer hat das erste weiße Reh ca. 2000 selbst gesehen.
Wir haben es aber nicht gesehen.

weitere Fotos des Tieres im Glemstal:
25.07.2010 Markgröningen Glemstal, Steinbruch ein Rehbock hinter Blumen (schönes stimmungsvolles Foto)
09.05.2010 Schwieberdingen: Reh grast tagsüber beim Tennisplatz
09.08.2009 Hemmingen
eine Rehgeiss beim Zittlesbrunnen, aber rotbraun statt weiss
24.07.2009 Hem Zeilwald Richtung Eberdingenmingen  Zeilwald,  über die Strasse Hochdorf-Eberdingen
 mindestens 2 Jahre alter (rotbraunen) Rehbock
25.07.2008 Schwieberd.-Erddeponie,
Reh in ruhigem Gang an der Erddeponie, rötliches Sommerfell im Juli
08.03.2008 Markgröningen Die 3 Rehe auf der steilen Trockenwiese oberhalb Talhausen waren ganz unerschrocken. Blieben stundenlang. Knabberten an der Büschen.
10.02.2008 Markgröningen, einzelnes Reh spätabends im Glemstal Steinbruch
16.03.2008 Markgröningen Siegental: Fünf Rehe flüchten ins Gebüsch bei der Heide IV. Foto von Dennis Heidrich
24.03.2007 Markgröningen Siegental  Sieben Rehe bei Heide IV im Siegental
10.03.2007 Markgröningen Steinbruch 2 halbwüchsige Rehe in der Abendsonne vor dem Steinbruchfels
2006:
31.03.2006 Markgröningen Steinbruch Die Rehdame vom Steinbruch
19.02.2006 Markgröningen Steinbruch Markgröningen Rehpapa + 2 Rehkids
19.02.2006 Markgröningen Steinbruch Markgröningen der Rehpapa im Februar
28.01.2006 Markgröningen Steinbruch Markgröningen Rehpapa im Januar von der Seite im Schnee. Man erkennt gut den Bast am Geweih
28.01.2006 Markgröningen Steinbruch Markgröningen weibl. Reh: schöne Bewegungsstudie von der Seite
2005:
22.10.2005 Markgröningen Steinbruch :Markgröningen Die Mutter mit den 2 Halbwüchsigen: immer auf dem Sprung
22.10.2005 Markgröningen  Steinbruch Markgröningen der Rehpapa trottet seiner Familie hinterher und hat noch sein Geweih
23.04.2005 Markgröningen Steinbruch . 2 aufgescheucht flüchtende Rehe von hinten. Hatte ich mal als gutes Rehfoto empfunden.
01.04.2005 Markgröningen Wiese h. Pferdekoppel: einjähriger Rehbock mit Bast und Waldvergissmeinnicht
01.04.2005 MarkgröningenWiese h. Pferdekoppel: drei Rehe grasen am Waldrand
27.02.2005 Markgröningen, Steinbruch: Rehdame schaut her. Noch sehr weit weg
16.02.2005 Unterriexingen: 3 Rehe im Schnee: mein erstes fast brauchbares Reh-Gruppenbild
23.01.2005 Markgröningen zw.Steinbruch und ICE: Rehplätz und Rehspuren im Schnee
19.12.04, Schieberdingen-Erddeponie Rehspur

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Feldhase (Lepus Europeus)
Die beste Zeit zur Beobachtung von Feldhasen im unteren Glemstal ist spätabends kurz vorm Dunkelwerden. Dann kommen sie aus ihrer Deckung heraus und weiden auf den Wiesen und Feldern. Oder hocken auch einfach stundenlang unbeweglich nur so da. Auf einem 1-stündigen Spaziergang Mitte März spätabends sehen Sie auf den Feldern rund um Schwieberdingen elf Hasen. Diese kommen paarweise oder als Single zum Fressen.

Begegnung im Schnee:
Zwei Feldhasen waren im März tagsüber bei strahlendem Sonnenschein und bei 15 cm Schnee im Glemstal unterwegs. Erst kam der Hase 1 um die Ecke, sieht mich unvermutet auf dem Weg stehen und geht ab nach rechts. Vier Sekunden später kommt Hase 2 (etwas kleiner, also wohl der Herr) um die Ecke, stutzt und geht ab nach links. Dann haben beide knapp außerhalb meines Gesichtsfelds gewartet. Nur die Ohren waren zu sehen. Nach einigen Sekunden ist dann der Hase 2 schnell zum anderen und dann sind beide abgedüst.

Hase 1 kommt um die Ecke und stutzt ... und ab nach rechts
 
4 sec später kommt Hase 2 um die Ecke und stutzt ... und ab nach links
5.3.06 11:18:38 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW
5.3.06 11:18:39 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW
5.3.06 11:18:43 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW
5.3.06 11:18:45 Markgröningen-Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/8000s, ISO400, RAW
Gesichtsfeld 360°
Ohrenspitzen schwarz
gespaltene Oberlippe ("Hasenscharte)

...mehr über den
Steinbruch in Markgröningen
Feldhasendame im langen , dichten Winterfell,
hat lange Hinterläufe (Keulen)
macht typische Spur im Schnee
Der Herr ("Rammler") ist ca. 1/3 kleiner als die Dame Im April und Oktober wechseln Hasen auf Sommer-/Winterfell

Hasenspuren im Schnee zeigen Vierergruppen, Neunzig-Grad-Kehren und Riesensätze bis zu 120 cm.
Derartige Vierergruppen an Spuren gehören zu einem Feldhasen. Die Hasenpfote wird dabei offenbar normalerweise nur an den Zehen aufgesetzt. Nun ja. Der Schnee ist ja auch ziemlich kalt.

DSCF5107w.jpg DSCF5108w.jpg DSCF5116w.jpg DSCF5120w.jpg
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
Hasenspur: Vierergruppe
"Hoppellänge" ca. 40 cm
Hasenspur: Vierergruppe
Länge links ca. 8 cm
rechts ca.6 cm
Hasenspur entlang des Wegs, Rehspur kreuzt 90° Richtungsänderung der Hasenspur. Hintere Hasenpfoten voll aufgesetzt.
DSCF5128w.jpg IMG_2379w.jpg
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
17.1.2010 Münchingen
Schwieberdinger Tal / Golfplatz Nippenburg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Vierergruppen entlang des Weges
ca. 1,20 m Sätze
Spuren einer nächtlichen "Hasenparty" im Schnee wie Johannes Völlm das nennt

 

Wenn man tagsüber der Deckung eines Hasen (eine Mulde, oder eine Fahrspur im Feld) zu nahe kommt, dann flüchtet er erst im letzten Moment (< 4m) und schlägt auf der Flucht Haken.

4.4.05 Schieberdingen-Vöhingen
Kamera: Canon EOS 20D / EF70-300 OS IS @ 300
F5.6, 1/160s, ISO400, Freihand
19.2.06 11:31 Markgröningen NABU-Teich
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/200s, ISO400, RAW
19.2.06 11:31 Markgröningen  NABU-Teich
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/200s, ISO400, RAW
18.3.06 18:39 Schwieberdingen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/160s, ISO400, RAW
hockt tagsüber regungslos auf dem Feld, flüchtet erst im letzten Moment oder steht still am Waldrand neben dem Radweg Die Radfahrer vom Glemsmühlenradweg haben ihn
(und mich) nicht gesehen.
Spätabends (siehe die langen Schatten) kommen die Hasen
auf die Schwieberdinger Felder

Hauptfortpflanzungszeit der Feldhasen ist im Januar und Februar. Dann kann man sie tagsüber auf offenem Feld beobachten. Während der Paarungszeit kämpfen männliche Hasen um eine Häsin (Rivalenkämpfe). Von Januar bis September hat die Häsin etwa alle 38 Tage einen „heißen“ Tag. Dann sammeln sich die männlichen Hasen um sie und es kommt zu einem langwierigen Paarungsspiel mit wetteifernden Verfolgungsjagden und herumtollenden Rangeleien, bei welcher der anhaltend flüchtenden Häsin von einer langsam abnehmenden Zahl von Rammlern nachgestellt wird. Das schnellste Männchen hat am Schluss dieser Runde die Chance einer nur wenige Sekunden dauernden Begattung. Zwischen den heißen Tagen wird die Häsin oft von einem Rammler begleitet.

Weitere Beobachtungen des Tieres im Glemstal:
28.01.06 Markgröningen Steinbruch Hase fliegt übern Schnee. Alle Gliedmassen in der Luft, gutes Foto
28.01.06 Markgröningen Steinbruch 2 Hase im Schnee am Anfang eines Sprungs

20.09.05 Schwieberdingen Scheerwiesenw., Feldhase sitzt in der Abendsonne
09.08.05 Schwieberdingen Vöhingen:
Feldhase sitzt vor Stoppelfeld
27.03.05 Schwieberdingen Süd: Osterhasenserie: Hase versteckt sich und Hase von hinten. der Osterhase am Ostersonntag. Foto schön farbig und von der Seite. Ganz leichte Unschärfe
19.02.05 Schwieberdingen Neumühle: mein erstes Foto. Spätabends im Schnee


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Rötelmaus (Myodes glareolus)
Offenbar recht verbreitet im Glemstal, nicht so arg scheu

Am dunklen Waldboden im Zeilwald war nachmittags am 6.6.2010 diese Maus aktiv. Fr. Plachetta und ich haben sie minutenlang beobachtet. Lief meist oberirdisch. Gelegentlich stoppte sie unter den Blättern am Waldboden. Zwischendrin hat sie sogar an was Grünem gefuttert. War gar nicht scheu. Mausarten bestimmen finde ich sehr schwer. Die Fotos zeigen typische Merkmale der Rötelmaus. Sie unterscheidet sich von der Feld- und Erdmaus durch ihr Aussehen und durch ihre Lebensweise. Sie hat größere Ohren und Augen, einen längeren Schwanz und vor allem das schöne glänzend rotbraune Fell. Sie wühlt zwar auch Gänge und hat unterirdische Baue, aber sie bewegt sich auch sehr gewandt über der Erde. Geschickt klettert die Rötelmaus in den unteren Zweigen des Haselstrauches.

IMG_6463w.jpg IMG_6477w.jpg IMG_6499w.jpg IMG_7505w.jpg IMG_7499w.jpg IMG_2484w.jpg
6.6.2010 Hemmingen
Zeilwald

Kamera: Canon EOS MkII / 100-400
6.6.2010 Hemmingen
Zeilwald

Kamera: Canon EOS MkII / 100-400
6.6.2010 Hemmingen
Zeilwald

Kamera: Canon EOS MkII / 100-400
13.7.2010 Markgröningen
Leudelsbachtal, Rotenackerwald ND25/75
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
13.7.2010 Markgröningen
Leudelsbachtal, Rotenackerwald ND25/75
Kamera: Canon EOS 5D Mk II / 100-400
23.10.2011 Schwieberdingen
Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII /100-400
eine Maus im Zeilwald:
mit "rötelrotem" Rückenfell und hellgräulichen Füßen. Die Augen sind recht groß. Typisch für die Rötelmaus.

... mehr über unseren
Zeilwald in Hemmingen
Der Schwanz ist zweifarbig und umfasst etwa die halbe Kopf-Schwanzlänge. Die Flanken sind graubraun. Das Bauchfell ist weißlich. Typisch für die Rötelmaus.

... mehr über unseren
Zeilwald in Hemmingen
mampft was Grünes:
Rötelmaus
(Myodes glareolus)

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Zeilwald in Hemmingen
Maus am Naturdenkmal 25/75 im Rotenackerwald

...mehr über
 das Naturdenkmal 25/75 im Rotenackerwald
es waren mindestens zwei Mäuse aktiv. Ich tippe auf die Rötelmaus
(Myodes glareolus)

...mehr über
 das Naturdenkmal 25/75 im Rotenackerwald
 
eine kleine Maus
(Rötelmaus?)


... mehr über unsere
Mausarten im Glemstal
Gagerbach bei Schwieberdingen

Am Eidechsenstandort an der Talmühle gibt es viele Mauselöcher. Diese Maus unten links war sehr scheu. Kam immer nur kurz raus und schnupperte und bei jeder kleinen Bewegung ausserhalb des Loches sofort wieder ins Mauseloch. Musste minutenlang warten, bis dieses Foto (links) gelang.

Fr. Kaufke vom NABU Korntal berichtet am 6.2.2011: "Im Seewald gibt es in den Nistkästen öfter Mäuse. Die können gefährliche Krankheiten übertragen. Förster Frank meint das sind Rötelmäuse und die finden den Baum wieder anhand von Urin-Duftmarken"
Hm! merkwürdig! Zwar sind Rötelmäuse gute Kletterer und sie markieren ihre Wege mit Urin. Und sie können das Hanta-Virus übertragen. Aber sie haben laut Wikipedia unterirdische oder bodennahe Baue. Mäuse in Nistkästen in unserer Gegend sind wohl fast immer Gelbhalsmäuse. Die Haselmaus wäre theoretisch noch möglich, ist aber extrem selten in Baden-Württemberg.
 

2011-08-14-Romeo-Cotrus-012.jpg IMG_3774w.jpg
17.9.05 15:00 Ditzingen Radweg bei Talmühle
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
14.08.2011 Schwieberdingen x
Gagerbach, beim Weinberg
Foto Romeo Cotrus
2.4.05 Schwieberdingen Glems
Kamera: Canon EOS 20D / 70-300@300
F5.6, 1/400s, ISO400, Sport, Freihand
30.1.2011 Hemmingen
Schloßpark
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Rötelmaus?
(Myodes glareolus)

oder
Feldmaus
(Microtus arvalis)
 
Drei Tage später scheint eine Maus
in diesem Bau zu wohnen. Sieht aus wie eine Rötelmaus. Hat diese kleine Maus das etwa doppelt so große Mauswiesel gefressen??

Mauswiesel im Glemstal
Gagerbach in Schwieberd.
Rötelmaus?
(Myodes glareolus)
Suchbild! eine scheue Maus im Hemminger Schloßpark:
Rötelmaus?
(Myodes glareolus)


...mehr über den
Schloßpark in Hemmingen

Mehr Fotos des Tieres im Glemstal:
06.06.2010 Hemmingen Zeilwald: Rötelmaus im Zeilwald
03.11.2008 Schwieberdingen angeknabberte Nüsse im Vogel-Nistkasten zeigen einen Nachmieter an (Maus?)

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Waldmaus (Apodemus sylvaticus)

Waldmäuse sind ausgesprochen hübsche Tiere mit bräunlichem Fell und weißer Körperunterseite. An der Kehle haben sie einen kleinen, schmutzig-gelben Fleck. Wie alle echten Mäuse haben auch sie große Ohren, Augen und einen langen nackten Schwanz. Sie gehören zwar zu den häufigsten Mausarten, aber da sie in der Dämmerung und während der Nacht aktiv ist, ist es gar nicht so einfach, sie zu beobachten. gerade körperlanger Schwanz. Auf ihrer grauweißen Unterseite zieht sich ein schmaler gelblicher Fleck bis zum Bauch hinunter. Augen, Ohren und Hinterfüße sind kleiner als die der Gelbhalsmaus. Sie hält sich zwar auch im Wald auf, aber besiedelt  auch offene Flächen wie Wiesen und Felder, besonders wenn das Getreide reif ist. Waldmäuse leben in unterirdischen Bauten

IMG_1127a.jpg
15.6.2006 19:55 Zuffenhausen Winterhalde
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
Waldmaus (Apodemus sylvaticus)

Markus Hansen schreibt mir: "Unten meine  "Balkonmaus", die letztes Jahr in meinem Balkonkasten-Blumenbeet wohnte."

moz-screenshot-141w.jpg
2010 Hemmingen
Balkon an der Seestrasse
Foto von Markus Hansen
eine putzige Maus wohnt auf dem Balkon in Hemmingen unter dem Blumentopf

Hm! Was ist das für eine Mausart? Diese Maus hat ein gelblich-braunes Fell. Unterhalb der Ohren (am Hals) ist das Fell auch braun. Der Schwanz ist oben braun und er ist nicht behaart. (!) Die Ohrmuscheln sind außen braun, dann nach innen weiß und ganz innen rosa. Die Ohrmuscheln sind nicht behaart. Unsere Maus hat schwarze und relativ große Augen. Sie bewohnt einen Erdbau unter einem Blumentopf auf einem Balkon. Woraus das Nest besteht (Blätter?) ist nicht bekannt. Nüsse oder sonstiger Vorrat ist nicht zu erkennen.

Also ich denke, Haselmaus können wir eindeutig ausschließen. Die Haselmaus ist gelblicher und hat einen behaarten Schwanz. Und sie hat behaarte Ohren.
Rötelmaus? Eindeutig nein. Falsche Ohrenform.
Die Gelbhalsmaus passt von der Ohrenform und den Augen gut. Und auch vom Schwanz. Was mir nicht so gefällt an der Bestimmung, ist die Fellfarbe und dass das Fell unserer Maus unter den Ohren nicht hell ist.
Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) passt von der Fellfarbe, der Ohrenform und den Augen gut.
Ich denke, unsere Maus ist wahrscheinlich eine Waldmaus.

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Wanderratte (Rattus norvegicus)


 
Juni 04 an der Neumühle Schwieberdingen
(Kamera: Pentax Optio S)
 
Wanderratte
(Rattus norvegicus)
Familie Langschwanzmäuse (Muridae)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
 

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Spitzmausarten (Soricidae sp.)
Die Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.) ist offenbar verbreitet im Glemstal

Dennis Heidrich aus Schwieberdingen hat am Weihnachtstag dieses sehr schöne Foto einer Spitzmaus in Schwieberdingen gemacht. Er schreibt mir am 17.12.2010: "das kleine Ding hüpfte in Schwieberdingen auf den Feldern der Hülbe rum, genauer gesagt bei den Gärten zwischen Schwieberdingen und Richtung Münchingen."

Eindeutig eine Spitzmaus der Gattung Weißzahn-Spitzmaus (Crocidura sp.). In Mitteleuropa kommen drei Arten von Weißzahn-Spitzmäusen vor: die Feldspitzmaus (Crocidura leucodon), die Hausspitzmaus (Crocidura russula) sowie die Gartenspitzmaus (Crocidura suaveolens). Die Arten sind schwer auseinander zu halten. Eigentlich ist das Glemstal etwa 20 km zu weit nördlich des in Wikipedia gezeigten Verbreitungsgebietes der Gartenspitzmaus.  Demnach kommt die Gartenspitzmaus im Glemstal wohl nicht vor. Nach den Verbreitungskarten kommt dann vor allem die Feld-Spitzmaus in Frage. Die Feld-Spitzmaus hat eine deutliche Farbgrenze zwischen graubraunem Oberfell und weißem Bauch. Sie lebt in Äckern, Wiesen, Rasen mit niedriger Vegetation und viel Sonne. Die Haus-Spitzmaus  hat eine verwaschene Farbgrenze zwischen graubraunem Oberfell und gelbem/braungrauem Bauch. Sie lebt offenbar nur in menschlichen Siedlungen.
Eine der Weißzahn-Spitzmaus-Arten lebt offenbar in unserem Garten in der Sandsteinmauer.

Spitzmaus-w.jpg IMG_1645w.jpg
24.12.2007 Schwieberdingen
Felder bei der Hülbe
Foto von Dennis Heidrich
01.10.2011 Schwieberdingen
Gartenstr.
Kamera: Canon EOS 5D MkII /100-400
27.11.2010 Schwieberdingen
Gartenstrasse
Kamera: Canon EOS 5D MkII /300x1.5
27.11.2010 Schwieberdingen
Gartenstrasse
Kamera: Canon EOS 5D MkII /300x1.5
27.11.2010 Schwieberdingen
Gartenstrasse
Kamera: Canon EOS 5D MkII /300x1.5
eine Spitzmaus aus der Gattung  Weißzahn-Spitzmaus
(Crocidura sp.)
von Dennis Heidrich fotografiert in Schwieberdingen auf dem Feld, in der Nähe von Schrebergärten.

Etwa 200 m vom Ortsrand.
 
eine Spitzmaus 2011 in unserer Trockenmauer:
auffallend lange Schnauze, dunkler Strich auf der Schnauze, Schnauze vorne ähnlich zu einem Schweinerüssel:
Spitzmaus  aus der Gattung  Weißzahn-Spitzmaus
(Crocidura sp.). Ähnlich zur Hausspitzmaus (Crocidura russula)
eine Maus in unserer Sandsteinmauer im Garten: auffallend lange Schnauze, dunkler Strich auf der Schnauze:
Spitzmaus  aus der Gattung  Weißzahn-Spitzmaus
(Crocidura sp.)
dieselbe Maus:
spitze Ohren mit einem weißen Rand, auffallend winzige Augen, Schnauze vorne ähnlich zu einem Schweinerüssel:
Spitzmaus  aus der Gattung  Weißzahn-Spitzmaus
(Crocidura sp.)
dieselbe Maus: weißer Bauch:
Spitzmaus  aus der Gattung  Weißzahn-Spitzmaus
(Crocidura sp.)
DSCF1669w.jpg DSCF5616w.jpg
29.4.2009 Schwieberdingen
NABU Raum in der Hauptschule
Kamera: Fuji F100
1.6.2011 Schwieberdingen
Peter v. Koblenzstr.
Kamera: Fuji Finepix F200
ein altes Spitzmaus-Präparat
 aus der Gattung  Weißzahn-Spitzmaus
(Crocidura sp.)

Fundort und -Datum unbekannt

...mehr über unseren
 NABU-Raum in Schwieberdingen
eine tote Spitzmaus
auf dem Weg beim Terrassenhaus

 

WasserspitzmausRolf Hackenbruch vom NABU Markgröningen hat in der Glems bei der Pferdekoppel Wohlleber die Wasser-Spitzmaus beobachtet. Wenn Sie auf dem Rücken schwimmt, sieht man ihren weißen Bach. Das war nach seinen Angaben etwa in den 1970er Jahren. (Berichtet auf der Maiwanderung 2008)

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Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis)
Überwintert in Nistkästen im Glemstal

Diese kleine Maus unten haben wir in einem Nistkasten im Glemstal gefunden. Sie wohnt offenbar im Winter im Nistkasten. Was ist das für eine Maus? Haselmaus wurde vermutet. Schauen wir mal genau hin:

Unsere Maus hat ein rötlich-braunes Fell. Unterhalb der Ohren (am Hals) ist das Fell heller. Der Schwanz ist oben braun und an der Unterseite weiß und er ist nicht behaart. (!) Die Ohrmuscheln sind außen braun, dann nach innen weiß und ganz innen rosa. Die Ohrmuscheln sind nicht behaart. Unsere Maus hat schwarze und relativ große Augen. Ihr Nest besteht aus Blättern. Nüsse oder sonstiger Vorrat ist nicht zu erkennen.

Also ich denke, Haselmaus können wir eindeutig ausschließen. Die Haselmaus ist gelblicher und hat keinen zweifarbigen braun-weißen Schwanz. Und sie hat behaarte Ohren.
Die Waldmaus passt von der Fellfarbe, der Ohrenform und den Augen gut. Sie klettert gut, aber sie lebt im Winter in Erdbauen. Damit kann unsere Maus auch keine Waldmaus sein.
Die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) benützt laut Wikipedia gelegentlich Nistkästen als Winterquartier. Die Gelbhalsmaus passt von der Fellfarbe, der Ohrenform und den Augen sehr gut. Und auch vom Schwanz.
Ich denke, unsere Maus ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Gelbhalsmaus.

IMG_3274w.jpg IMG_3289w.jpg IMG_3284w.jpg IMG_3284w2.jpg IMG_3278w.jpg
15.01.2011 Schwieberdingen
unt. Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
15.01.2011 Schwieberdingen
unt. Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
15.01.2011 Schwieberdingen
unt. Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
15.01.2011 Schwieberdingen
unt. Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
15.01.2011 Schwieberdingen
unt. Glemstal
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
In diesem Nistkasten hatte eine Maus ein Nest gebaut.
Sie sitzt noch drin. Siehe genau hin.
Wir betrachten die kleine Maus
im Nistkasten
die kleine Maus ist (verständlicherweise) leicht beunruhigt unsere kleine Maus
im Nistkasten ist eine Gelbhalsmaus
(Apodemus flavicollis)

...mehr über unsere
Mausarten im Glemstal
Wir haben diesen Kasten mit der Maus ungeleert wieder aufgehängt, weil das ja das Winternest dieser Maus ist. Wer will schon im Winter ohne Haus dastehen?

...mehr über unsere
Mausarten im Glemstal

Ganz in der Nähe waren in einem anderen Nistkasten 4 Mäuse. Die Gelbhalsmaus benützt gelegentlich auch Nistkästen zum Anlegen ihrer Vorratslager für die Winterzeit bestehend aus Nüssen. Wolfram Bock berichtet: "Ich habe bei einer Nistkastenaktion in Hemmingen schon mal einen Nistkasten gefunden, der war voller Eicheln. Und nur Eicheln." War dann vielleicht auch eine Gelbhalsmaus.

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► im Glemstal:, unbestimmte Mausarten

heimische Mausarten:
- Feldmaus: Die Wiese ist übersät mit den ausgetretenen Pfaden und mit den Löchern der Feldmäuse. Sandbraun, walzenförmiger Körper, kurzen Schwanz,  kurze Beinchen. Geht ein Stück den ausgetretenen Pfad entlang
- Erdmaus: hat keine Baue in der Erde, sondern baut Nester in den überhängenden Grasinseln dicht über der Erdoberfläche. Nasser und mooriger Boden. Wirrwarr von abgestorbenen und umgebogenen Gräsern,  groß, dunkelbraun, struppiges Fell, huscht durch die Grastunnel und kommt an den Rand der dichten, verfilzten Vegetation.

IMG_6659w.jpg
29.4.05 Schwieberdingen gr. Wiese
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F5.6, 1/320s, ISO400,  Freihand
10.7.05 Markgröningen Talhausen
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/160s, ISO400, RAW
13.6.2010 Markgröningen
Glemstal bei Pferdekoppel
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
2.4.05 Schwieberdingen Glems
Kamera: Canon EOS 20D/ 70-300@300
F5.6, 1/400s, ISO400, Sport, Freihand
eine Maus stellte sich tot, war es aber nicht
die Art kann ich nicht bestimmen.
Vielleicht
Waldmaus (Apodemus sylvaticus)
Maus (Hausmaus?)
sehr scheu
Maus auf dem Fahrweg Waldmaus?
IMG_5647w.jpg IMG_8814w.jpg
17.4.05 Markgröningen Steinbruch
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
F8, 1/2500s, ISO400,  Freihand
17.4.05 Markgröningen bei NABU-Teich
Kamera: Canon EOS 20D /100-400@400
F8, 1/2500s, ISO400,  Freihand
4.5.2011 Schwieberdingen
Erddeponie Froschgraben, Südeingang
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
30.7.2009 Hemmingen
Zeilwald,  über die Strasse Hochdorf-Eberdingen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Maus lebt noch
(bewegt sich noch)

...mehr über den
Steinbruch in Markgröningen
Die Maus hat einen relativ kurzen Schwanz

...mehr über unsere
Turmfalken im Glemstal
Der Turmfalke ist männlich wegen dem grauen Kopf und er hat offenbar eine
Art große schwarze Maus erbeutet

...mehr über unsere
→ 
Turmfalken im Glemstal
Erddeponie Froschgraben
unbestimmte Maus im Zeilwald

... mehr über unseren
Zeilwald in Hemmingen

 

Eine gute Nachricht für die Asperger Mäuse: Trotz 6 Eiern im Schleiereulenkasten (in der Scheune links im Bild) ist 2008 kein Jungvogel durchgekommen.  Walter Morgenstern meint: "Auch die sechs Eier in unserem anderen Schleiereulenkasten haben nicht zu einem Jungvogel geführt".
Die Ursache des Dramas ist unklar. 2008 war kein gutes Mäusejahr. Die Altvögel scheinen aber schon Mäuse zu finden. Unter dem Kasten findet man die Gewölle der Altvögel mit Mäuseschädeln. 

DSCF4865w.jpg DSCF4849w.jpg DSCF4856w.jpg DSCF5174w.jpg DSCF5175w.jpg
15.11.2008 Asperg-Gänse
Kamera: Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Kamera: Fuji Finepix F30
15.11.2008 Asperg-Gänse
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
hinten Schleiereulengewölle und vorne Schädel aus den Gewöllen Schleiereulengewölle aus dem Kasten links Mäuseschädel aus dem Schleiereulengewölle Mäusespur im Schnee
Abstand 20-30 cm
Länge ca. 3,5 cm
Breite ca. 3,5 cm
Schleifspur vorne+hinten
DSCF7360w.jpg DSCF4717w.jpg DSCF1706w.jpg
24.1.2010 Schwieberdingen
Glemstal beim Wannengraben
Kamera: Fuji Finepix F200
8.11.2008 Asperg-Osterholz
Kamera: Fuji Finepix F30
1.5.2009 Markgröningen
Weg nach Unteriexingen
Kamera: Fuji Finepix F100
Nathanael Cotrus zeigt eine Mäuseautobahn:
Unter dem hohen Schnee der letzten Wochen waren die Mäuse sicher vor den Mausgreifern

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"grünes Klassenzimmer" im Glemstal
Die angeknabberte Nuss zeigt eine Maus als Nachmieter im Nistkasten an (Rötelmaus?)
Diese Maus hatte sich unter dem Vogelnest im Kasten eine Art kleines Nest gebaut.
eine Meise hat zu einem Mäusenest in einem Nistkasten ein Nest dazugebaut

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Blaumeisen im Glemstal

Günter Breuer berichtet im März 2010 auf der JHV des NABU Schwieberdingen-Hemmingen:
"Haselmaus-Spuren haben wir 2009 mit der Kindergruppe in Schwieberdingen gesucht, aber nichts gefunden"

 

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Feldmaus (Microtus arvalis):
Die kleine Maus (unten links) huschte am Wanderparkplatz Tammer See über den Weg. Und war der Auftakt unserer vogelkundlichen Wanderung des NABU Markgröningen mit Ernst Seitz.

IMG_6796a.jpg IMG_0377a.jpg IMG_2786w.jpg IMG_2839w2.jpg
12.3.06 8:25 Markgröningen Leudelsbachtal
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
22.4.2007 Markgröningen NABU Teich
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
30.9.2007 Markgröningen Schlüsselberg
Kamera: Canon EOS 20D / Tamron 90
26.12.2010 Schwieberdingen
bei Vöhingen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
26.12.2010 Schwieberdingen
bei Vöhingen
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
Maus huscht über den Schnee
(Microtus arvalis?)
Feldmaus
(Microtus arvalis)
Feldmaus
(Microtus arvalis)
wohnt unterm Brett auf der Enzianwiese
eine Mäusespur auf dem freien Feld.
Die Maus kam von unter dem Schnee heraus, lief oben rum und ist an einer anderen Stelle wieder abgetaucht. Schneehöhe an dieser Stelle 28 cm.
eine tiefgefrorene Maus
(Nachts war -15°C):
Feldmaus
(Microtus arvalis)

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Dachs (Meles meles):
Ein Dutzend Riesenlöcher, in einem Gebiet 20 x 20 m, jeweils eine LKW-Ladung Erde davor: das ist ein Dachsbau
Allein im Glemstal bei Schwieberdingen gibt es 4 Dachsbaue

Romeo Cotrus sind diese schönen Foto von zwei verschiedenen Dachsen am Dachsbau an der Hemminger Hagmühle gelungen. Der Dachsbau liegt für mein Gefühl genau auf der Markungsgrenze Schwieberdingen/Hemmingen.  Romeo meint "Das Tier links ist vielleicht das Weibchen, das Junge säugt, denn es hat wenig Haare am Fell. Es ist etwa 80cm groß. Ein sehr sehr schönes Tier. Ohne Blitz war nichts zu machen, den Dachs hat es aber wohl nicht gestört, er ist weiter seines Wegs gegangen. Das Tier rechts ist ohne Blitz fotografiert. War ca. 1 m groß. Dieser Dachs hat in der Dämmerung erst mal einen Rundgang gemacht, wahrscheinlich um den Terrain zu sondieren. Als er dann wieder im Bau verschwunden ist, ist Romeo gegangen, um die Tiere nicht doch noch zu stören"

Dachs-03wsw4.jpg Dachs-01w.jpg Dachs-04w.jpg _CRV8831w.jpg _CRV8832w2.jpg
21.4.2010 20:46  Hemmingen
im Glemstal bei der Hagmühle
Foto: Romeo Cotrus
21.4.2010 20:43 Hemmingen
im Glemstal bei der Hagmühle
Foto: Romeo Cotrus
21.4.2010 20:53 Hemmingen
im Glemstal bei der Hagmühle
Foto: Romeo Cotrus
19.4.2010 20:36  Hemmingen
im Glemstal bei der Hagmühle
Foto: Romeo Cotrus
Fotomontage der 3 Bilder rechts
der Hemminger
Dachs vor seinem Bau.
dieser Dachs war
ca. 80c m (!) groß, meint Romeo.


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Hagmühle in Hemmingen

 
dasselbe Tier
eine Wunde am Hals stammt vermutlich von einem Rivalenkampf zwischen männlichen Tieren.
dasselbe Tier: der Dachs vor seinem Bau
ist voller kleiner Zweige
 
ein anderer (großer) Dachs am Dachsbau bei der Hagmühle macht einen Rundgang und schnüffelt.
der Dachs war ca. 1 m (!) groß, meint Romeo
Bewegungsstudie


Die Dachse an der Hagmühle haben offenbar Mitte April 2008 beschlossen, dass sie eine größere Wohnung benötigen. Und haben begonnen, aus drei neuen Röhren Material herauszuschaffen. Insgesamt über 10 Schubkarrenladungen grob geschätzt. Also etwa eine Schubkarrenladung pro Nacht. Fleißig! Fleißig!

DSCF0973w.jpg IMG_3706w.jpg DSCF6321w.jpg DSCF6334w.jpg
29.4.2008 Hemmingen
im Glemstal bei der Hagmühle
 Kamera: Fuji Finepix F30
28.01.2011 Schwieberdingen
Glemstal-Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
Dachsbau an der Hemminger Hagmühle: eine der drei neuen Röhren 2008 am Hemminger Dachsbau
An dieser Röhre sind die Fotos 2010 vom Dachs entstanden
Manfred Herda demonstriert, wie man einfach erkennt, ob ein Dachsbau befahren wird Dachs-Präparat
77 cm + 15 cm Schwanz

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NABU-Raum Schwieberdingen
Dachs-Präparat
77 cm + 15 cm Schwanz

Wir erzählen eine Geschichte über den Dachs
    im Gemeindeblatt Schwieberdingen und Hemmingen:

29.04.2010
Woche 17

Tiere unserer Heimat: Das Wildtier des Jahres 2010

Wenn Sie bei uns im Wald spazieren gehen, sind Ihnen vielleicht schon Stellen aufgefallen, wo der Boden wie eine Buckelpiste aussieht. ...mehr

Dachs-03wsw4.jpg

 

Dachsbauten sind Verkehrsknotenpunkte
Der Dachsbau im Hemminger Zeilwald am nördlichen Waldrand ist ein wahrer Verkehrsknotenpunkt. Viele Spuren vom Dachs, aber auch Fuchs und Reh laufen dort zusammen. Die Dachse im Hemminger Zeilwald scheinen nachts auf  das offene Feld zu gehen und dort entlang des Feldrandes nach Regenwürmern zu wühlen. Zumindest sehen Sie im Schnee eine kleine Wühlspur.Beim langsamen Gehen scheint der Dachs die Hinterpfoten in die Abdrücke der Vorderpfoten zu setzen. Siehe Foto links. Das ist komisch.
Hoffentlich fällt er dann nicht zur Seite um. J
Ich habe es selbst probiert und finde es schwierig auf allen Vieren in dieser Art zu gehen. Auf jeden Fall sieht man auch Schleifspuren auf beiden Seiten der Dachsspur. Vielleicht wackelt der dicke Dachs tatsächlich so hin und her beim langsamen Laufen. Unser  Revierförster Hr. Steinacker (Revier Markgröningen, Schwieberdingen u.a.) meint: "Nachts habe ich im Revier schon viele Dachse gesehen. Dachse sind sehr sehr schöne Tiere, im Herbst sind sie richtig dick."

DSCF5161w.jpg DSCF5166w.jpg DSCF5143w.jpg
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
Dachs Schrittlänge links
ca. 40 cm (langsamer Gang)
Dachsspur hinten nach rechts. Setzt Hinterpfote auf die Vorderpfote. Schleifspur rechts und links.
(vordere Spur: ein Fuchs läuft nach links)
Dachsspur beim Dachsbau im Hemminger Zeilwald:
hat je fünf Zehen mit langen Krallen,
ca. 5,5 cm lang
ca. 4 cm breit

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Zeilwald
in Hemmingen
DSCF1106w.jpg IMG_8041w.jpg
30.10.05 12:47 Markgröningen am Dachsbau
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
4.4.09 Schwieberdingen
Glemstal bei Neumühle
Kamera: Fuji F100
12.7.2009 Markgröningen,
Weg vom Aichholzhof ins Siegental
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
Dachsspuren (!)
ca. 8cm lang, ca. 6 cm breit
eine Dachs-"Autobahn":
von rechts oben schräg den Hang herunter
Dachsspuren auf dem Weg ins Siegental

Der Dachsbau im Eulenbergwald bei Hemmingen ist riesig. Er hat eine Fläche von ca. 20 m x 35 m. Insgesamt 10 Löcher (8 Röhren + 2 Luftlöcher).
 

DSCF0610w.jpg
21.4.2008 Hemmingen-Eulenbergwald,
Kamera: Fuji Finepix F30
Dachsbau im Heimerdinger Wald

...mehr über unseren
Heimerdinger Wald bei Hemmingen

 

 

Mehr Fotos vom Dachs im Glemstal:
21.04.2010 20:46  Hemmingen
im Glemstal bei der Hagmühle gutes Dachsfoto von Romeo. Dieser Dachs war ca. 80c m (!) groß, meint Romeo. Hat eine kleine Wunde am Hals
19.04.2010 20:36  Hemmingen im Glemstal bei der Hagmühle, gutes Dachsfoto von Romeo.
15.12.2009 Schwieberdingen NABU-Raum Dachs-Präparat im NABU-Raum
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Dachsspuren im Schnee, mehrere Fotos
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Dachsbau im Hemminger Zeilwald Fuchs als Untermieter
08.05.2008 Hemmingen im Glemstal bei der Hagmühle,
Dachsbau an der Hemminger Hagmühle wird inspiziert am 8.5.2008 von Dennis Heidrich
29.04.2008 Hemmingen im Glemstal bei der Hagmühle, Günter Breuer und Hildegard Gölzer inspizieren den Dachsbau
30.10.2005 Markgröningen am Dachsbau Dachsspuren

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Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Der Rotfuchs ist nachtaktiv und eher fotoscheu. Erst nach 5 Jahren haben wir ein Foto von einem hier ansässigen Fuchs gemacht. Fuchsspuren gibt es aber häufig.

Romeo-Cotrus-002w.jpg Romeo-Cotrus-001w.jpg IMG_7343w.jpg
4.5.2011 Hemmingen
Zeilwald, südl. Waldrand
Foto von Romeo Cotrus
4.5.2011 Hemmingen
Zeilwald, südl. Waldrand
Foto von Romeo Cotrus
6.6.2011 Schwieberdingen
Immental, Gagerbach
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
ein Fuchs frühmorgens auf dem Feld südlich vom Zeilwald


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Zeilwald in Hemmingen
ein Fuchs frühmorgens auf dem Feld südlich vom Zeilwald


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Zeilwald in Hemmingen
der wohl junge Rotfuchs hat uns lange betrachtet. Da war schon ziemlich dunkel in Schwieberdingen am Gagerbach

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→  Gagerbach in Schwieberdingen

Fuchsspuren im Schnee laufen entlang der Waldwege. Der Fuchs im Hemminger Zeilwald wohnt in einem Dachsbau
Wie unterscheidet man anhand der Spuren ob es sich um einen kleinen Haushund oder um einen Fuchs handelt?
Dazu bildet man eine Linie zwischen den hinteren Krallenpaaren (an der Krallenwurzel, siehe rote Linie). Liegt diese Linie hinter den beiden vorderen Ballen, so ist die Spur von einem Fuchs. D.h. der Fuß vom Fuchs ist langgestreckter als vom Hund.

DSCF4937w.jpg DSCF4938w.jpg DSCF5164w.jpgDSCF5164w2.jpg DSCF7191w.jpg
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.11.2008 Hemmingen-Zeilwald
Kamera: Fuji Finepix F30
17.1.2010 Münchingen
Schwieberdinger Tal / Golfplatz Nippenburg
Kamera: Fuji Finepix F200
23.10.05 16:00 Markgröningen am Dachsbau
Kamera: Canon EOS 20D / 100-400@400
Fuchsspur im Schnee
entlang des Weges
 
Fuchsspur im Schnee
Abstand linke
Abdrücke 40 cm
Trittsiegel vomr Fuchs
ca. 5,5 cm lang
ca. 4 cm breit
(andere Füchse sind auch 6,5 cm lnag)
vorne rechts hat ein Fuchs nach Mäusen gegraben. Hr. Völlm senior zeigt die Fuchsspur

...mehr über unsere
Mausarten im Glemstal
recht eindeutig Fuchsspuren beim Markgröninger Dachsbau
kein Hund

Der folgende ausgestopfte Fuchs ist ein Jungtier aus Schwieberdingen:

DSCF6362w.jpg DSCF6342w.jpg DSCF6325f.jpg
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
5.3.06 11:06 Steinbruch Markgröningen
Kamera: Pentax Optio S
Fuchs und Dachs

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NABU-Raum Schwieberdingen

Fuchs
53 cm + 25 cm Schwanz

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NABU-Raum Schwieberdingen
junger Fuchs unbestimmte Spur. Eher kein Fuchs

Mehr Fotos vom Rotfuchs im Glemstal:
22.3.2009 Markgröningen, Siegental Heide III Ein Loch von einem Fuchs gegraben ca,. 15 cm Durchmesser wird auf der NABU-Wanderung von Walter Morgenstern kommentiert
23.3.2009 Hemmingen NABU-Stückle Wolfram Bock zeigt ein Loch im Asthaufen auf dem NABU-Stückle

22.11.2008 Hemmingen-Zeilwald Trittsiegel vom Fuchs im Schnee, Länge 6,5 cm
30.10.2005 Markgröningen am Dachsbau im Steinbruch Zimmermann, Markgröningen recht eindeutig Fuchsspuren im Schlamm beim Markgröninger Dachsbau und kein Hund
14.10.2008 Schwieberdingen Neumühle ein vom Fuchs bewohntes Loch im Dachsbau bei der Neumühle

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Maulwurf (Talpa europeae)
Die Hügel sieht man häufig auf den Wiesen im Glemstal. Der Maulwurf selbst ist noch nicht fotografiert.

Johannes Völlm stellt eine interessante Frage auf der NABU-Wanderung am 17.Januar 2010:
"Wie schafft es der Maulwurf, die Erde aus dem Loch zu schaffen. Kriecht er dazu wieder rückwärts? Komisch!"

Kerstin Cotrus schreibt mir am 15.5.2011:
"Erna Plachetta hat uns angerufen und erzählt, dass ein gut erhaltener (leider) toter Maulwurf am Heimberg liegt. Romeo hat Fotos davon gemacht".

Romeo--003w.jpg Romeo--001w.jpg Romeo--005w.jpg
12.3.06 17:13 Schwieberdingen
Kamera:  Canon EOS 20D / 100-400@400
F7.1, 1/500s, ISO400, RAW
15.5.2011 Schwieberdingen
Heimberg, beim grünen Klassenzimmer
Foto von Romeo Cotrus
15.5.2011 Schwieberdingen
Heimberg, beim grünen Klassenzimmer
Foto von Romeo Cotrus
15.5.2011 Schwieberdingen
Heimberg, beim grünen Klassenzimmer
Foto von Romeo Cotrus
 Maulwurfshügel im Winter Maulwurf:
ein interessantes Gebiss

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→ Naturdenkmal Heimberg
Maulwurf

...mehr über unsere
→ Naturdenkmal Heimberg
Maulwurf
Die Grabhand mit Krallen

...mehr über unsere
→ Naturdenkmal Heimberg

Mehr Fotos vom Maulwurf im Glemstal:
15.5.2011 Schwieberdingen Heimberg, beim grünen Klassenzimmer, toter Maulwurf

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Wildschwein (Sus scrofa)
Sie sehen im Glemstal öfter mal Wühlspuren in den Wäldern (am Bärensee, Rotenackerwald, Muckenschupf), aber nie ein Tier

Auf der Heimfahrt von einer Nachtwanderung am Bärensee haben wir am Straßenrand im oberen Glemstal beim Bärensee drei Wildschweine gesehen. Eine Mutter mit zwei Jungen. Leider ist das Foto trotz maximaler Bildbearbeitung unglaublich schlecht. Wir merken uns: nie durch die Autoscheibe fotografieren. Die Wildschweinspuren im Rotenackerwald im April 2008 waren frisch und von mehreren Tieren im ruhigen Gang. Irgendwo an dessen Ende wird die Rotte liegen und tagsüber dösen. Spuren haben wir 2008 auch im Muckenschupf beobachtet. Eine Fledermausbeobachtergruppe unter Leitung von Fr. Paliocha hat Anfang 2008 abends eine Rotte von 10 Wildschweinen im Gänsemarsch am Rotenackerwald beobachtet. Das ist wohl dieselbe Rotte, die auch Spuren im Muckenschupf und sogar auf Heide I hinterlässt. Unser  Revierförster Hr. Steinacker (Revier Markgröningen, Schwieberdingen u.a.) meint: "Wildschweine liegen tagsüber in einer Dickung und verlassen sich auf ganz ihre Tarnung. Die Wildschweine reagieren erst sehr spät. Man ist da fast schon in der Gefahr, auf die draufzutreten." Er ist aber noch nie von Wildschweinen angegriffen worden. Wobei wenn so ein Mordskeiler mit 80 kg vor einem stehe, so arg wohl sei einem da nicht. Eine Rotte hat 15-20 Tiere. Manchmal auch 25. Angreifen tun eher die weiblichen Tiere, um ihre Jungen zu schützen. Auf der Maiwanderung 2008 des NABU Markgröningen fiel uns an der Leudelsbachmündung auf: Wildschweine hatten die Zwiebeln vom Aronstab herausgewühlt und abgefressen.

IMG_2574w.jpg DSCF5031w.jpg DSCF5649w.jpg DSCF0602w.jpg
20.8.2008 22:30 Bärensee
Kamera: Canon EOS 20D / EF 70-300 DO, Blitz
Foto von Andreas Gölzer
23.11.2008 Hemmingen-Eulenbergwald
Kamera: Fuji Finepix F30
24.10.2009 Markgröningen
Rotenackerwald
Kamera: Fuji Finepix F100
1.9.2010 Markgröningen
Rotenackerwald, Ostseite
Kamera: Fuji Finepix F200
Unser bisher einziges Foto von Wildschweinen in freier Wildbahn im oberen Glemstal:
links die Mutter (siehe das Auge),
rechts ein junges Tier
So sieht eine Wildschweinspur im Winter aus:
eine ca. 40 cm breiteWühlstrecke im Waldesinnern. Sie sehen aber kaum Fußabdrücke
So sieht eine Wildschweinspur im Sommer aus:
der Wegrand sieht dann aus wie umgegraben.
Oft sind die Wühlspuren entlang der Wege. Sie sehen aber kaum Fußabdrücke
Wahrscheinlich leben die Wildscheine in der Dickung der Rodungsfläche bei der Markgröninger Allee

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Rotenackerwald bei Markgröningen
Ganz selten sehen Sie eine gute Spur im Schlamm auf dem Weg: Könnte eine Wildschweinspur sein. Bin mir nicht sicher. Aber was soll es sonst sein?

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Rotenackerwald in Markgröningen


Wolfgang Schwarz berichtet im März 2010 auf der JHV des NABU Schwieberdingen-Hemmingen:
- Im Hemminger Wald gibt es mehrere Wildschweinrudel. Z.B. in der Tannenschonung bei der alten Römervilla im Bauernwald.
 

mehr Fotos des Tieres im Glemstal:
06.04.2008 Markgröningen-Rotenackerwald Wildschweinspuren im Rotenackerwald

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Beobachtete, aber noch unfotografierte Säugetiere im Glemstal:
 
   
Waschbär     Günter Breuer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet: Im Sommer 06 lag ein toter Waschbär im Straßengraben Immental an der Ampel nach Hemmingen. Unser  Revierförster Hr. Steinacker (Revier Markgröningen, Schwieberdingen u.a.) erzählt uns bei der NAJU Wanderung im April 2008: Waschbären breiten sich aus im Moment. In Nußdorf/Eberdingen ist der Waschbär auf jeden Fall da.
   
IltisUnser  Revierförster Hr. Steinacker (Revier Markgröningen, Schwieberdingen u.a.) erzählt uns 2008, dass im Revier Iltisse leben.
Helmut Theurer berichtet am 3.10.2010: "Am Neujahrstag 2003 lag ein toter Iltis auf der  Glemsbrücke in Schwieberdingen beim Spielwarengeschäft Hettrich.  Ich vermute der wollte über die Brücke und dann hat ihn ein Auto erwischt. Meine Frau war dabei. Von dem Iltis habe ich sogar ein Bild."
  

Steinmarder (Martes foina)
in Schwieberdingen und Hemmingen selten,

Günter Breuer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet: sehe ich öfters im Sommer. Kurz vor der Dämmerung läuft er vom Heimberg kommend ein Stück vom Heimbergweg herauf und verschwindet dann unter Motorhaube von parkenden Pkw. 
Helmut Theurer berichtet am 3.10.2010: "In Schwieberdingen habe ich an einem Abend am Bodensitz im Tannenberg drei verschiedene Marder gesehen. Vermutlich ein alter Marder und zwei junge Marder."
Walfried Steinbach vom NABU Schwieberdingen berichtet: "am 5.8.2008 habe ich einen toten Steinmarder in Schwieberdingen gesehen und fotografiert" Auf dem Foto ist der weiße Kehlfleck zu erkennen.

DSCF3233w.jpg u-kapaun-01w.jpg DSCF6371w.jpg DSCF6382w.jpg
11.6.2009 Markgröningen
Strasse Markgröningen-Tamm
Kamera: Fuji F100
13.08.2011 Eberdingen
Bauernwald
Foto von Ursula Kapaun
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
ein Steinmarder
(Martes foina)
,
erkennbar am weißen Kehlfleck

überfahren am Straßenrand
ein Totengräber-Käfer
(Necrophorus vespillo)
auf einem toten Marder im Bauernwald
weißer Kehlfleck


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Käfer im Glemstal
Zeilwald in Hemmingen
ein Präparat eines Steinmarders
im NABU-Raum Schwieberdingen
(evtl. auch Baummarder)
43 cm + 30 cm Schwanz

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NABU-Raum Schwieberdingen

Raubtiere unserer Heimat
von rechts:
Dachs, Fuchs, Marder
(eher Stein als Baum)

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NABU-Raum Schwieberdingen

Günter Breuer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet: im Dezember 2009: "Ein Steinmarder wohnt 2009 am grünen Klassenzimmer in Schwieberdingen. Er hat messerscharfe Krallen. Damit kann er gut auf Bäume klettern."

Der Steinmarder kann leicht mit seinem engen Verwandten, dem an den Lebensraum Wald gebundenen Baummarder (Martes martes) verwechselt werden. Im Unterschied zum Baummarder ist der Kehlfleck des Steinmarders aber meist weiß gefärbt und gegabelt (beim Baummarder gelblich und abgerundet) und das Fell braungrau (beim Baummarder kastanienbraun). Allerdings gibt es bei beiden Arten Färbungsvarianten, so dass eine sichere Unterscheidung bei der Beobachtung lebender Tiere nicht möglich ist. Der Nasenspiegel ist beim Steinmarder rosa (beim Baummarder braun), die Fußsohlen sind unbehaart (beim Baummarder behaart). Eine eindeutige Artzuordnung ist anhand von Gebissmerkmalen möglich: der 3. obere Backenzahn (3. Prämolar) ist beim Steinmarder am Außenrand abgerundet und beim Baummarder eingebuchtet. Der Baummarder ist ca. 45 bis 55 cm groß. Er hat eine buschige, ca. 30 cm lange "Rute" (Schwanz), relativ kurze "Branten" (Läufe), behaarte Sohlen, einen spitzen, seitlich abgeplatteten Kopf und eine schwarze Nase. Der dichte, langhaarige Balg ist rot- bis dunkelbraun gefärbt und weist einen gelblichen Kehl- bzw. Brustfleck auf. Er ist nachtaktiv und außerhalb der "Ranzzeit" ein Einzelgänger, der tagsüber in Baumhöhlen, verlassenen Greifvogelhorsten oder in Eichhörnchenkolben schläft. Er lebt in großen, geschlossenen Waldgebieten und ist nicht zu verwechseln mit dem Steinmarder, der gerne die Kabel von Kraftfahrzeugen anbeißt.

Auf der NABU-Wanderung am 5.6.2011 im Hemminger Zeilwald berichten Johannes und Jochen Völlm:
Im Zeilwald leben → Marder. Wir haben die typische Losung mit Kirschkernen auf dem Weg gesehen

 

Mauswiesel (Mustela nivalis) und Hermelin (Mustela erminea)
in Schwieberdingen und Hemmingen selten, werden aber gelegentlich gesichtet

Wir erzählen eine Geschichte über ein Schwieberdinger Mauswiesel
    im Gemeindeblatt Schwieberdingen und Hemmingen:

15.10.2009
Woche 42

Mit den Natur-Entdeckern unterwegs:
Raubtiere im Glemstal

Das glaubst Du nicht? Du denkst, ich erzähle Schauergeschichten?  ...mehr

DSCF1644w5.jpg


Mauswiesel in der Gartenanlage Gagerbach in  Schwieberdingen:

IMG_9729w.jpg IMG_9750w.jpg IMG_9792w.jpg IMG_9765w2.jpg
11.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
11.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
11.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
11.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
ein Mauswiesel wohnt bei dem "Mini-Weinberg" im Gagerbach. Es
 hat uns entdeckt

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
ein anderes Mauswiesel ca. 10m weiter an einem Bau. Schaut nach links

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
 Mauswiesel schaut nach rechts

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
Mauswiesel schaut uns an

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
IMG_9765w.jpg IMG_9795w.jpg 2011-08-14-Romeo-Cotrus-012.jpg
11.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
11.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
14.08.2011 Schwieberdingen
Gagerbach, beim Weinberg
Foto Romeo Cotrus
Das Mauswiesel am Eingang von einem Bau

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
Das Mauswiesel war extrem flink und wendig. Wieselflink sozusagen. Blitzschnell rein und raus in diesen Bau.

...mehr über das Gebiet
Gagerbach in Schwieberd.
Absolut rätselhaft.
Drei Tage später scheint eine Maus
in diesem Bau zu wohnen. Sieht aus wie eine Rötelmaus. Hat diese kleine Maus das etwa doppelt so große Mauswiesel gefressen??

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Mausarten im Glemstal


am Golfplatz in Schwieberdingen:

Als ich im Oktober 2009 den Rundweg um den Golfplatz Nippenburg entlanglief, hörte ich plötzlich ein lautes Quieken und zwei winzige braune Mini-Wiesel rauften miteinander. Haben mich aber leider entdeckt und sind in ihren Bau verschwunden. Kurz darauf kam ein einzelnes Exemplar aus dem Bau und machte Männchen und schaute in meine Richtung und lies sich fotografieren. Dann war es auch weg. Der Bau ist winzig und sieht aus wie ein Mauseloch.
Mauswiesel jagen offenbar Mäuse in den Mauselöchern. Und brauchen daher eine gewisse Mindestdichte an Mauselöchern. Tatsächlich gibt es auf der Rundweg um den Golfplatz Nippenburg viele Mauselöcher und man hört es öfter rascheln.

IMG_1282w3.jpg IMG_1282w.jpg IMG_1282w2.jpg IMG_1266w.jpg DSCF1644w.jpg
3.10.2009 Schwieberdingen
Rundweg um Golfplatz Nippenburg, Südseite
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
3.10.2009 Schwieberdingen
Rundweg um Golfplatz Nippenburg, Südseite
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
3.10.2009 Schwieberdingen
Rundweg um Golfplatz Nippenburg, Südseite
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
3.10.2009 Schwieberdingen
Rundweg um Golfplatz Nippenburg, Südseite
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
29.4.2009 Schwieberdingen
NABU Raum in der Hauptschule
Kamera: Fuji F100
Ein Mauswiesel
vor seinem Bau.
Ziemlich winzig!
 
Mauswiesel
(Mustela nivalis)
in groß
Ein Mauswiesel
vor gelbem Korbblütler: gewöhnliches Bitterkraut

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Korbblütler im Glemstal
als Größenvergleich: der gelbe Korbblütler beim Mauswieselbau mit
Falter (Postillion?)

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Gelblinge im Glemstal
Korbblütler im Glemstal
ein Mauswiesel-Präparat
 im NABU-Raum
Fundort und -Datum unbekannt

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 NABU-Raum in Schwieberdingen

 

Berichte über Wieselsichtungen in Schwieberdingen und Hemmingen
Manfred Herda hat beim NABU Winterspaziergang am 25.1.2009 im Hemminger Schlosspark ein Mauswiesel in diesem Loch links verschwinden sehen. Bei den durch diese Sichtung angeregten Gesprächen über Mauswiesel stellt sich heraus, dass Mauswiesel und Hermeline in und nahe bei Schwieberdingen gelegentlich beobachtet werden. Ich selbst habe erst im Oktober 2009 mein erstes Mauswiesel in Schwieberdingen beim Golfplatz gesehen. Denke also, dass sie recht selten sind.

DSCF5977w.jpg DSCF5979w.jpg DSCF6002w.jpg IMG_1826w.jpg
25.1.2009 Hemmingen Schlosspark
Kamera: Fuji Finepix F30
25.1.2009 Hemmingen Schlosspark
Kamera: Fuji Finepix F30
25.1.2009 Hemmingen Schlosspark
Kamera: Fuji Finepix F30
25.1.2009 Hemmingen Schlosspark
Kamera: Canon EOS 5D MarkII / 24-105 1:4
In diesem Loch im Hemminger Schlosspark hat Manfred Herda ein Mauswiesel verschwinden sehen
 
Manfred Herda: hat bei der heutigen NABU-Wanderung ein Mauswiesel gesehen Heidi Hönes: hatte ein Mauswiesel auf ihrem Grundstück am großen Fels in Schwieberdingen
am großen Fels in Schwieberdingen
Günter Breuer (Mitte):
hat im März 2008 mehrmals ein Mauswiesel im Immental bei Schwieberdingen gesehen.

Fr. Heidi Hönes vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet:
"Karl-Heinz Widmann hat mal an unserer Wengerthütte in Schwieberdingen ein Mauswiesel gesehen. Die Wengerthütte ist am großen Fels bei der Vogelfutterstelle. Und im Naturfelsen oberhalb der natürlichen Höhle hat das Mauswiesel gewohnt. Das Mauswiesel ist dann ausgezogen weil es ihm zu laut war, weil er da beim Höhlenausbau eine Woche gehämmert und gemauert hat."


Günter Breuer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet:
"März 2008 habe ich im Immental bei Schwieberdingen  mehrmals ein Mauswiesel in der Sonne „tanzen“ sehen."

Fr. Heidi Hönes:
"Wenn Sie von der Schwieberdinger Neumühle über die kleine Brücke an der Glems gehen, sind links Steine. Und auf den Steinen links habe ich ein Wiesel gesehen. Das stinkt ja auch so. Das war auch ein tolles Erlebnis."

Günter Breuer berichtet auf der Jahreshauptversammlung 2009 vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen: "Ich habe ein ausgestopftes Mauswiesel im NABU Jugendraum als Anschauungsobjekt für die Jugendarbeit." ...mehr über unseren  NABU-Raum in Schwieberdingen

Das Mauswiesel verfärbt im Winter in Mitteleuropa nicht und hat eine Lunte (Schwanz) OHNE schwarze Spitze. Es ist 16 - 20 cm, einschließlich Schwanz 20 - 29 cm lang. Das Mauswiesel gilt als das kleinste Raubtier unserer Erde.

IMG_1778w.jpg DSCF6520w.jpg DSCF6406w2.jpg
25.1.2009 Hemmingen Schlosspark
Kamera: Canon EOS 5D MarkII / 24-105 1:4
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
15.12.2009 Schwieberdingen
NABU-Raum
Kamera: Fuji Finepix F200
Hildegard Gölzer (links):
hat im Sommer 2008 bei Möglingen ein hermelinartiges Tier gesehen
ein Präparat eines Hermelin im Sommerfell!
im NABU-Raum Schwieberdingen
27 cm + 15 cm Schwanz

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NABU-Raum Schwieberdingen

Raubtiere unserer Heimat
von vorne:
- Mauswiesel? (Evtl. kl. Hermelin)    19 cm + 08 cm Schwanz
- Hermelin im Sommerfell !              27 cm + 15 cm Schwanz
- Steinmarder? (evtl. Baummarder)  43 cm + 30 cm Schwanz
- Fuchs                                           53 cm + 25 cm Schwanz
- Dachs                                          77 cm + 15 cm Schwanz

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NABU-Raum Schwieberdingen

Fr. Hildegard Gölzer vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen berichtet:
"Im Sommer 2008 habe ich beim Fahrradfahren von Schwieberdingen nach Ludwigsburg an der ICE-Strecke etwa in der Höhe von Möglingen ein wieselartiges Tier mit weißem Bauch gesehen. Es ist vor mir schnell über den Weg gerannt und im Acker verschwunden. Hinterher habe ich in Bestimmbüchern nachgeschaut. Es war kein Steinmarder. Und es war auch nicht so groß wie ein Marder. Aber ganz deutlich größer als ein Mauswiesel. Eigentlich kommt nur ein Hermelin in Frage."

Das Hermelin (Mustela erminea) zählt, ebenso wie sein kleinerer Verwandter das Mauswiesel (Mustela nivalis), zur Familie der Marderartigen. Gemeinsam mit dem Mauswiesel zählt es zu den kleinsten Raubsäugetieren. Länge: 20-30cm (je nach Alter und Geschlecht). Gewicht: 250 bis 350g. Lebensraum: Felder, feuchte Niederungen. Im Winter trägt es ein reinweißes Winterfell. Aber noch mit schwarzer Schwanzspitze.

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Bisam (Ondatra zibethicus)
Der Bisam ist eine ursprünglich ausschließlich in Nordamerika beheimatete Nagetierart, die sich ausgehend von Böhmen und später Frankreich über fast ganz Europa ausgebreitet und als neue Art (Neozoon) etabliert hat.  Der Bisam gehört zu den Wühlmäusen (Arvicolinae), deren größter lebender Vertreter er ist.
Der Bisam besetzt bei uns die ökologische Nische, die früher der Biber innehatte, der seit Beginn des 20. Jahrhunderts fast überall aus unserer Gegend verschwunden ist. D.h. er verwendet die Wasser- und Ufervegetation als Nahrungsgrundlage.
Er lebt entweder in einer Bisamburg oder in einem Erdbau mit Eingang unter Wasser. Und er ist wie der Biber nachtaktiv.

Wolfgang Borowski hat am 16.3.2008 diesen Bisam  in der Glems beim NABU-Teich (mittags an einem trüben + regnerischen Tag) fotografiert. Grösse etwa wie ein Kaninchen.

Der Bisam (Ondatra zibethicus) wird volkstümlich bezeichnet als Zwergbiber, Bisambiber, Sumpfkaninchen oder Wasserkaninchen.

DSC_0880w.jpg
16.3.2008 Markgröningen Glemstal Glems unter ICE-Brücke, Nikon D200 /  400mm,  Foto von Wolfgang Borowski
Ein Bisam in der Glems von hinten beim Wegschwimmen. Links vorne ist das Auge zu erkennen. Kopf ist grau. Körper braun.

Dennis Heidrich hat diesen Bisam unten auf dem Foto an der Enz an einem trüben regnerischen Tag gesichtet. Er schreibt mir dazu:
"Heute bei Regen da war fast keiner im Wald oder an der Enz. Gegen 17 Uhr kam der Bisam raus. Ich habe ca. 100m von dem "Schwanenplatz" weg Richtung Berg hoch was schwimmen sehen und bin hingespurtet. Da schwomm der Bisam und kletterte auf den Stamm. Schien was zu essen. Danach war er leider weg und ist nicht wieder aufgetaucht."

MO9V0025w.jpg DSCF9304w.jpg DSCF9300w.jpg
2.4.2008 Markgröningen Enz b. Leudelsbachmünd.
Kamera: Canon 1DMark II/100-400L/x 1.4
Foto von
Dennis Heidrich
24.3.2008 Markgröningen Enz bei Leudelsbach
Kamera: Fuji Finepix F30
24.3.2008 Markgröningen-Leudelsbach
Kamera: Fuji Finepix F30
Bisam an der Enz
(ziemlich dunkel, ISO1600)
Schwan-Fotograf
Dennis an der Enz
Überschwemmungswiese am Leudelsbach und ein auffällig grosses rundes Loch

Am 8.4.2008 war ich mit Dennis spätabends noch mal an dieser Stelle an der Enz und wir haben kurz nach Dunkelwerden mindestens 2 Bisams in der Enz gesichtet. Beim Schwimmen das Ufer entlang und abtauchen. Teilweise nur ca. 5 m weg. Es war da schon so dunkel, dass wir nicht mehr fotografieren konnten. Und nachtaktive Tiere zu blitzen ist nach den Ethikregeln der fotocommunity verpönt.

Am 24.4.2008 hat Hilde beim Abendspaziergang entlang der Glems was platschen gehört. Ein schöner sonniger Abend. Viele Jogger und Radfahrer unterwegs. Der Bisam war gar nicht so arg scheu. Schwimmt locker gegen die Mordsströmung der Glems an dieser Stelle in der Nähe der kleinen Brücke flussaufwärts vom NABU-Teich. Am Schluss kam ein Jogger und dann war er weggetaucht.

IMG_5197w.jpg IMG_5216w.jpg IMG_5193w.jpg IMG_5196w.jpg IMG_5177w.jpg
24.4.2008 Markgröningen
"Glems-Pferdekoppel" = Glems-Brücke Wohlleber
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
24.4.2008 Markgröningen
"Glems-Pferdekoppel" = Glems-Brücke Wohlleber
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
24.4.2008 Markgröningen
"Glems-Pferdekoppel" = Glems-Brücke Wohlleber
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
24.4.2008 Markgröningen
"Glems-Pferdekoppel" = Glems-Brücke Wohlleber
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
24.4.2008 Markgröningen
"Glems-Pferdekoppel" = Glems-Brücke Wohlleber
Kamera: Canon EOS 40D / 100-400
Bisam in der Glems der Bisam futtert an den Pflanzen am Ufer. Der Schwanz steht manchmal senkrecht in die Luft Bisam in der Glems
 
Was für merkwürdige Hinterpfoten.
Aber daher eindeutig ein Bisam. Kein Nutria
Bisam in der Glems.
Der Schwanz rudert
IMG_1641w.jpg IMG_1636w.jpg IMG_1680w.jpg IMG_1950w.jpg IMG_1895w.jpg IMG_1920w.jpg
2.11.2008 14:20 Enz, Oberriexingen
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
2.11.2008 14:20 Enz, Oberriexingen
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
2.11.2008 14:30 Enz, Oberriexingen
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
4.11.2008 16:30 Markgröningen Enz, bei Leudelsbachmündung
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
4.11.2008 16:30 Markgröningen Enz, bei Leudelsbachmündung
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
4.11.2008 16:30 Markgröningen Enz, bei Leudelsbachmündung
Kamera: Canon EOS 40D /100-400@400
Bisam an der Enz ist jetzt tagsüber aktiv. ...er futtert etwas ...er quert die Enz tagsüber ...er schwimmt tagsüber am Ufer der Enz entlang wenn er sich gestört fühlt, taucht er sofort ab futtert irgendwas am Ufer versteckt

Klaus Rautenstrauch vom NABU Markgröningen berichtet auf der Wanderung des NABU Markgröningen am 21.9.2008:
"Die Bisams an der Enz sieht man auch tagsüber, wenn man sich ruhig verhält. Dann sieht man wie sie fressen. Früher war alles voll mit Nutrias auch im unteren Glemstal bei Markgröningen und im Enztal bei Unterriexingen. Heute sieht man nur noch Bisams. Irgendein Mensch stellt da Fallen und gibt die Schwänze ab am Markgröninger Rathaus. Zur Zeit (September 2008) werden die Bisam wieder bejagt."
Das nächste mir bekannte Vorkommen von Nutrias ist an der Enz bei Pforzheim. Eigentlich müssten die Nutrias "nur" die Enz entlang schwimmen bis nach Markgröningen und dort in die Glems abzweigen. Aber das kann man den Tieren wegen der Fallenstellerei eigentlich nicht guten Gewissens empfehlen.

27.10.2008, Enz bei Pforzheim
Foto von Dennis Heidrich
Nutria an der Enz bei Pforzheim
(Myocastor coypus)
mehr über Nutrias an der Enz bei Pforzheim

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Siebenschläfer (Glis glis)
nachtaktiv in unseren Wäldern, recht vertraut, putzig

Nachts im Rotenackerwald bei Markgröningen sind an manchen Bäumen Tiere in den Baumkronen aktiv. Laufend fällt was runter. Machen dadurch ein ziemliches Geräusch. Man hört auch Quiek-Laute. Die Tiere sind offenbar neugierig und kommen auch runter zum schauen. Dann fällt der weiße Bauch auf. Die Tiere sind etwas kleiner als ein Eichhörnchen. Es handelt sich um Siebenschläfer.

IMG_2628w.jpg IMG_2625w.jpg IMG_2622w.jpg Siebenschl_Gle02w.jpg
22.8.2008 22:00 Markgröningen-Rotenacker
Kamera: Canon EOS 20D / EF 70-300 DO, Blitz
Foto von Andreas Gölzer
22.8.2008 22:00 Markgröningen-Rotenacker
Kamera: Canon EOS 20D / EF 70-300 DO, Blitz
Foto von Andreas Gölzer
22.8.2008 22:00 Markgröningen-Rotenacker
Kamera: Canon EOS 20D / EF 70-300 DO, Blitz
Foto von Andreas Gölzer
10.8.2008 Markgröningen
Glemstal "Pferdekoppel"
Foto von Wolfgang Borowski
Siebenschläfer
(Glis glis)
nachts im Rotenackerwald
ein "Nachthörnchen" etwas kleiner als ein Eichhörnchen Siebenschläfer
(Glis glis)
am Tag im Schuppen von Rolf Hackenbruch im Glemstal

Johannes Meiwes vom NABU Markgröningen berichtet, dass fast 20% aller Nistkästen im Herbst Spuren von Siebenschläfern aufweisen. Wolfram Bock vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen erläutert: "An den grünen Blättern im Nistkasten erkennt man, dass ein Siebenschläfer im Nistkasten drin war. Der Siebenschläfer braucht eine schöne trockene Unterlage für den Fall dass er zu faul ist rauszuklettern und er muss aber mal." Er berichtet, dass die Belegung der Nistkästen mit Siebenschläfern 2008 zurückgeht. Der Revierförster Hr. Steffen Frank (Revier Hemmingen) berichtet, dass Siebenschläfer oft in abgestorbenen Bäumen wohnen.

IMG_3652w2.jpg IMG_2858w.jpg DSCF4613w.jpg PA110182w.jpg
28.01.2011 Schwieberdingen
Glemstal-Markt
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 24-105
14.2.2010 Markgröningen
Leudelsbachtal ND 25/06
Kamera: Canon EOS 5D MkII / 100-400
8.11.2008 Asperg-Osterholz
Kamera: Fuji Finepix F30
9.10.2009 Hemmingen
Zeilwald
Foto: Günter Breuer
So erkennen Sie einen Siebenschläfer im Nistkasten: auf der Frontplatte sind rund ums Loch Verfärbungen wegen seiner feuchten Pfoten. Innen sind Blätter. Und unten ist wieder feucht. Dieser fotogene Nistkasten am ehemaligen Steinbruch zeigt deutliche Spuren seiner Bewohner:
Kleiber und Siebenschläfer

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→  Kleiber im Glemstal
Naturdenkmal 25/06
 "ehemaliger Steinbruch"
 in Markgröningen
nur grüne Blätter oben auf dem Nest zeigen den Siebenschläfer als Nachmieter an. Und das Nest ist dann recht feucht. bei einer Niskastenaktion im Hemminger Zeilwald: der neugierige Siebenschläfer aus dem Nistkasten klettert auf Thomas Schaller, der den Nistkasten in der Hand hält. Putzig!

Unser Nachbar Eberhard Häussermann hat uns von Verwandten erzählt, die einen nackten Siebenschläfer im Wald bei Gebersheim gefunden haben und bei sich zu Hause gepflegt haben. Der Siebenschläfer war dann völlig zutraulich. Die Verwandten haben ihn dann zu einer Frau nach Karlsruhe gebracht, die Siebenschläfer auswildert.
Das war vorbildlich: So niedlich die Siebenschläfer auch aussehen, sie sind keine Haus- und Kuscheltiere. Als Wildtier, das außerdem unter Naturschutz steht, gehören sie wieder in die freie Natur. Auswildern ist deshalb Pflicht. Auch noch wichtig: überprüfen, ob das kleine Tier auch wirklich unsere Hilfe braucht! Es kann nämlich gut sein, dass die Mama sich nur in der Nähe versteckt hat und darauf wartet, dass ihr euch verkrümelt. Nehmt also ein Tierbaby nur auf, wenn ihr wirklich sicher seid, dass es verlassen ist.

bareis-005w.jpg DSC04221w.jpg
26.10.2003 
Kamera: Minolta Dimage
Foto von Eberhard Häussermann
26.07.2011 Schwieberdingen x
Heimberg, am grünen Klassenzimmer
Foto von Amélie Buhr
Siebenschläfer (Glis glis) ein Siebenschläfer (Glis glis) ist auf Günter Breuer geklettert

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Siebenschläfer im Glemstal
Heimberg in Schwieberd.
Romeo-Cotrus-012aw.jpg 2011-08-13-Romeo-Cotrus-001.jpg 2011-08-13-Romeo-Cotrus-002.jpg 2011-08-13-Romeo-Cotrus-003.jpg
31.07.2011 Schwieberdingen
Heimberg
Foto von Romeo Cotrus
13.08.2011 Schwieberdingen
Heimberg
Foto von Romeo Cotrus
13.08.2011 Schwieberdingen
Heimberg
Foto von Romeo Cotrus
13.08.2011 Schwieberdingen
Heimberg
Foto von Romeo Cotrus
ein Siebenschläfer (Glis glis)  in einem Nistkasten

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Heimberg in Schwieberd.
ein anderer Siebenschläfer (Glis glis) in einem Nistkasten

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Heimberg in Schwieberd.
dieser Siebenschläfer sollte sich mal sein Ohr putzen, bei so viel Ohrenschmalz

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Heimberg in Schwieberd.
der arme Siebenschläfer
hat eine Zecke im Ohr

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Heimberg in Schwieberd.

Gerd und Heide Baudendistel haben am 21.8.2011 im Hemminger Zeilwald schöne Fotos von Siebenschläfern in freier Wildbahn gemacht.
Sie schreiben uns dazu: "Bei einer Rast am Zeilwaldwegrand kurz vor dem freien Feld auf der linken Seite Richtung Schwieberdingen lugten aus einer Röhre, an einer Eiche angebracht, zwei Siebenschläfer heraus. Die beiden waren sehr umtriebig. Wir hatten unsere Freude daran."

Der Naturschutzwart vom NABU Schwieberdingen-Hemmingen Wolfram Bock schreibt dazu:
"Dies ist ein Pröhl-Universal-Nistkasten. Nach der Vogelbrut, oder teilweise auch schon während der Aufzucht der Jungen, belegen die immer häufiger vorkommenden Siebenschläfer die Nistkästen."

P1070011w2.jpg P1070004w2.jpg P1070013w.jpg P1070011w.jpg P1070004w1.jpg
21.08.2011 Hemmingen
Zeilwald, östlicher Waldrand
Foto von Gerd Baudendistel
21.08.2011 Hemmingen
Zeilwald, östlicher Waldrand
Foto von Gerd Baudendistel
21.08.2011 Hemmingen
Zeilwald, östlicher Waldrand
Foto von Gerd Baudendistel
21.08.2011 Hemmingen
Zeilwald, östlicher Waldrand
Foto von Gerd Baudendistel
21.08.2011 Hemmingen
Zeilwald, östlicher Waldrand
Foto von Gerd Baudendistel
ein Siebenschläfer schaut neugierig aus dem Nistkasten im Zeilwald

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Siebenschläfer im Glemstal
Zeilwald in Hemmingen
zwei Siebenschläfer schauen neugierig aus dem Nistkasten im Zeilwald

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Siebenschläfer im Glemstal
Zeilwald in Hemmingen
an dieser Eiche im Zeilwald hängt der Nistkasten mit den Siebenschläfern es handelt sich um einen Pröhl-Universal-Nistkasten putzig!

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Siebenschläfer im Glemstal
Zeilwald in Hemmingen

 

Wir erzählen eine Geschichte über den Kindergarten und den Siebenschläfer
    im Gemeindeblatt Schwieberdingen und Hemmingen:

29.10.2009
Woche 44

Mit den Natur-Entdeckern unterwegs:
Wer wohnt  im Nistkasten?


Die Wälder färben sich bunt. Kinder sammeln die abfallenden Blätter. ...mehr

PA090137w2.jpg

Mehr Fotos vom Siebenschläfer im Glemstal:
15.12.2009 Schwieberdingen NABU-Rau
m, mumifizierter Siebenschläfer aus einem Nistkasten in Hemmingen, War im langen kalten Winter 2008/2009 erfroren im Nistkasten
09.10.2009 Hemmingen Zeilwald mit Thomas Schaller Siebenschläfer (Glis glis) klettert auf Thomas Schaller bei einer Aktion mit dem Kindergarten Seestrasse, mehrere Fotos
29.04.2009 Schwieberdingen NABU Raum in der Hauptschule, Günter Breuer zeigt einen präparierten
Siebenschläfer (Glis glis)
Herbst.2003  eingescannt vom Dia, Foto von Fam. Bareis, Siebenschläfer (Glis glis) auf einem Bücherregal

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Natur im Glemstal:

Fauna
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Flora
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